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Ballaststoffreiche Nahrung senkt Brustkrebsrisiko

 

Gesundes Grünzeug – wissenschaftlich bestätigt.

Essen Sie mehr Getreideprodukte, mehr Gemüse und Obst – so die Empfehlung nach Abschluss einer jüngst in England durchgeführten Studie. Das Risiko, an Brustkrebs zu erkranken, kann dadurch gesenkt werden.

 

Die Zusammenhänge zwischen gesunder Ernährung und Krebsprävention wurden bereits für eine Reihe von Tumorerkrankungen aufgezeigt. Jetzt zeigt die UK Women´s Cohort Study, an der über 35.700 Frauen vor und nach der Menopause teilnahmen, dass eine ballaststoffreiche Ernährung dazu beiträgt, das Brustkrebsrisiko zu senken. Die Teilnehmerinnen an der Studie hatten ganz verschiedene Essgewohnheiten, vor allem hinsichtlich der verzehrten Ballaststoffe. Die Mengen reichten von nur 20 g pro Tag bis zu über 30 g pro Tag. Mittels statistischer Berechnungen ließen sich die Zusammenhänge zwischen Ernährungsgewohnheiten und Krebsrisiko ermitteln. Daraus folgerten die Studienleiter, dass jene Frauen, die vor der Menopause mehr als 30 g Ballaststoffe täglich zu sich nahmen, ihr Brustkrebsrisiko um fast die Hälfte senken konnten.

 

Im Gegensatz dazu hatten diejenigen Frauen, die weniger als 20 g Ballaststoffe täglich zu sich nahmen, ein doppelt so hohes Brustkrebsrisiko. Ein zusätzliches Berechnungsmodell zeigt auch hinsichtlich der mit der Nahrung aufgenommenen Folsäure – vor allem in Blattgemüse, Milch und Leber enthalten – ähnlich günstige Auswirkungen hinsichtlich einer Risikosenkung. In der Studie (Cade J E, International Journal of Epidemology 2007 36,2) werden vor allem Früchte, Gemüse und Getreideprodukte als Risiko senkend empfohlen. (Quelle: Ärzte Woche)

 

 

 
   
 

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