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Building partnerships in breast cancer

 

Wie jedes Jahr fand am Rande des European Cancer Congress (ECCO) das Forum „Building Partnerships in Breast Cancer“ auf Einladung der Firma Hoffmann la Roche statt.

 

Roche lädt zu diesem Symposium jedes Jahr unabhängige PatientInnenvetretungen, –foren und –initiativen zum Informations- und Erfahrungsaustausch ein.

 

Es nahmen PatientInnenvertreterinnen aus ganz Europa, den USA, Kanada, Australien und Asien teil.

 

Die Vorträge gestalteten sich allesamt sehr interessant und umfassten folgende Themen:

 

Neue Therapien des MC (MC = Mammacarzinom)

  • Psycho-soziale Aspekte des MC
  • Verbesserung der Kommunikation zwischen PatientIn und Arzt/ärztin
  • MC bei jungen Frauen

Weiters wurden den TeilnehmerInnen Workshops angeboten:

  • Zusammenarbeit mit der Industrie
  • Event-Management und Präsentation
  • Jede Organisation stellte in Referaten und Workshops ihr Arbeitsmaterial sowie einzelne Projekte vor.

Der Onkologe Univ.-Prof. Brian Leyland-Jones, McGill University, Canada, unterstrich in seinem Vortrag die dringende Notwendigkeit der Anwendung der neuen, modernen Therapien und forderte, dass jede Frau Zugang zu diesen Therapien haben muss.

 

Zitat: „Jede Frau, die diese Therapien nicht erhält, verliert mehrere Lebensjahre.“ Er forderte die PatientInnenvertreterinnen auf, diesbezüglich in den einzelnen Ländern Druck auszuüben: Zitat: „Ihr habt die Power dazu, mehr als wir Ärzte und Äztinnen!“

 

Mr. Ian Laidlaw, Frimley Park Hospital, UK, Chirurg, forderte in seinem Referat eine verbesserte Kommunikation zwischen PatientIn und Arzt/Ärztin. Er regte an, ÄrztInnen bereits während ihrer Ausbildung ein Gesprächstraining angedeihen zu lassen. Aber auch PatientInnen sollen lernen, kritischer zu sein und Fragen zu stellen.

 

In vielen Referaten kam zum Ausdruck, dass wir die Zusammenarbeit mit der Industrie nicht scheuen müssen, da sie uns viele Möglichkeiten bietet, die wir nützen können. Jedoch muss absolute Transparenz gegeben sein. Und: Eine PatientInnengruppe, die von der Pharmaindustrie unterstützt wird, darf Therapien weder empfehlen noch davon abraten.

Im Rahmen dieses Symposiums fand ein reger Informations- und Erfahrungsaustausch statt, sowohl während der Konferenz als auch in den Workshops und bei den Abendveranstaltungen. Jede/r einzelne/r TeilnehmerIn konnte sein/ihr Wissen erweitern, sich mit Gleichgesinnten austauschen und viele neue Ideen mit nach Hause nehmen.

 

Wir danken Roche für die großartige Gelegenheit, dass sich so viele Brustkrebsaktivistinnen aus so vielen Ländern treffen konnten und wir hoffen, auch nächstes Jahr wieder bei dieser Veranstaltung dabei sein zu können!

 

Ingrid Schnabl, Koordinatorin Europa Donna – Netzwerk Brustkrebs, Österreich ingrid.schnabl@europadonna.at

 

Weitere Infos zum Forum 2005 findet man auf www.breastcancer-forum.com (falls noch keine Angaben zu 2005 vorhanden sind, bitte noch einmal rein schauen – wird sicher upgedated). Hier gibt’s auch Infos zu den Foren aus den Jahren 2002 – 2005.

 

 
   
 

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