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Gesundheitsminister Stöger: Mammografie-Programm im Dienste der Prävention

Bundesgesundheitskommission beschließt flächendeckendes Früherkennungsprogramm für Brustkrebs

 

Wien, 22. Juni 2009

 

Wie heute mittels einer APA-OTS Meldung der Öffentlichkeit kommuniziert, soll gemäß den Empfehlungen der EU-Gesundheitsminister ab sofort auch in Österreich ein flächendeckendes, bevölkerungsweites Früherkennungsprogramm für Brustkrebs umgesetzt werden.

 

Europa Donna Österreich hat schon seit vielen Jahren ein österreichweites Mammografie-Screening gefordert und begrüßt nun diesen Vorstoß der Bundesregierung.

 

Laut Apa-OTS-Aussendung teilt das Bundesministerium für Gesundheit mit: Das geplante Mammografie-Programm wird auf angemessenen Qualitätssicherungsrichtlinien basieren, die unter Beteiligung aller Akteure - vom Bund, über die Länder bis hin zu Sozialversicherung und Ärzteschaft - und unter Einhaltung der Europäischen Leitlinien zur Brustkrebsfrüherkennung erstellt wurden. Durch definierte Abläufe werden eine interdisziplinäre Zusammenarbeit über alle Versorgungsebenen hinweg sowie eine einheitliche Vorgehensweise und Qualitätssicherung gewährleistet. "Ziel ist es, eine qualitativ hochwertige Früherkennung, Behandlung und Nachsorge bei Brustkrebs sicherzustellen. Damit ist ein weiterer wichtiger Schritt im Dienste der Gesundheitsprävention gesetzt", betont Gesundheitsminister Alois Stöger anlässlich der heute, Montag, stattfindenden Sitzung der Bundesgesundheitskommission, bei der diese Maßnahme beschlossen wurde.

 

Das Projekt richtet sich an alle Frauen zwischen 50 und 69 Jahren. Durch persönliche und schriftliche Einladungen zur Untersuchung sollen vor allem schwer zu erreichende Zielgruppen, wie etwa sozial benachteiligte Personen, Personen mit Migrationshintergrund oder Personen die selten oder nie Früherkennungs- und Vorsorgeleistungen in Anspruch nehmen, angesprochen werden. Das Programm soll dazu führen, etwaige Brustkrebserkrankungen in einem frühen Stadium zu erkennen und damit die Sterberate bei Brustkrebs weiter zu senken und den Anteil an brusterhaltenden Operationen zu erhöhen. "Für die betroffenen Frauen bedeutet dies verbesserte Heilungschancen und schonendere Therapieverfahren. Umfassende Information und Aufklärung für Frauen schaffen ein Gesundheitsbewusstsein, das in vielen Fällen lebensrettend sein kann", so der Gesundheitsminister abschließend. (bu)

 

Quelle: AOA-OTS (Originaltextservice); Rückfragehinweis: Bundesministerium für Gesundheit, Sigrid Rosenberger, Pressesprecherin, Tel: +43/1/71100-4506, E-Mail: sigrid.rosenberger@bmg.gv.at

 

 

 

 
   
 

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