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Psychologenverband unterstützt Nationales Brustkrebs-Früherkennungs-Programm
Psychologie als wichtige ergänzende Maßnahme in der Krebsbehandlung
Wien - "Aus psychologischer Sicht bietet das Nationale
Brustkrebs-Früherkennungs-Programm den großen Vorteil, dass es aktiv
auf die Frauen zugeht und somit die Menschen auf eine positive Weise
abholt. Die Psychologie kann die Lebensqualität von Krebserkrankten
deutlich erhöhen. Ich bin sehr froh über diese mutige Initiative von
Bundesminister Stöger weil er hier wirklich etwas Wichtiges für die
Frauen in Österreich tut", sagt Ulla Konrad, Präsidentin des
Psychologenverbandes.
Der Berufsverband Österreichischer PsychologInnen begrüßt und
unterstützt das von Bundesminister Stöger angekündigte Nationale
Brustkrebs-Früherkennungs-Programm. Das Nationale Brustkrebs-Screening-Programm wurde unter Mitarbeit von
Gesundheitspsychologinnen für Frauen entwickelt, entsprechend den
Bedürfnissen nach Information und Aufklärung, Qualität und Sicherheit
in der Betreuung.
Die Angst vor einer vielleicht schmerzhaften Untersuchung und
einer möglichen Diagnose Krebs führt oft dazu, dass eine wichtige
Vorsorgeuntersuchung von Frauen aufgeschoben wird. Viele Frauen
denken sich "ich will es gar nicht wissen". Diese Fehleinschätzung
verhindert oft eine frühestmögliche Behandlung und damit verbundene
gute Prognosen.
Viele würden das eigene Risiko unterschätzen, es würde schon mir
nicht passieren, steckt oft als Gedanke dahinter. "Es ist aber
wichtig, die eigene Situation realistisch zu sehen, um gut auf sich
achten zu können. Dazu gehört auch, auf den eigenen Körper zu hören
und sich selbst regelmäßig zu untersuchen", sagt Konrad.
Der Berufsverband steht mit seinen ExpertInnen für eine
Zusammenarbeit zur Verfügung.
Rückfragehinweis:
Mag. Monika Glantschnig
Tel.: 01 / 407 26 71- 17
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