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Schreiben hilft!
Viele KrebspatientInnen, die über ihr Leben mit der Erkrankung beim Schreiben reflektieren, erfahren dadurch eine Steigerung ihrer Lebensqualität. Das zeigt eine kleine Untersuchung, die WissenschafterInnen in einer US-amerikanischen Krebsklinik unter Betroffenen durchgeführt haben. Schon das einmalige Aufschreiben ihrer Gedanken und Empfindungen habe zahlreichen PatientInnen beim Umgang mit der Erkrankung geholfen, berichtet Studienleiterin Nancy P. Morgan von der Georgetown University in Washington.
Dass das Ausformulieren von Gefühlen und Gedanken in Bezug auf Erkrankungen eine Linderung des Leidensdruckes bedeuten kann, haben schon in der Vergangenheit mehrere Studien gezeigt. Die zugrundeliegenden Untersuchungen wurden aber stets unter Laborbedingungen durchgeführt. Die aktuelle Studie ist laut Morgan die erste, bei der die Schreibübung direkt im Spital initiiert wurde: Die Patientinnen und Patienten waren angehalten, ihre Gefühle inmitten des stressigen Klinikalltages aufzuschreiben.
Tauglich für den Alltag
"Für mich ist es keine Frage, dass sich derartige Schreibübungen wunderbar in den Alltag an Krebsstationen integrieren lassen", so die Studienleiterin im Fachmagazin "The Oncologist". An ihrer Studie hatten 71 Personen teilgenommen, die die Forscher direkt im Warteraum einer Krebsklinik angesprochen hatten.
Unmittelbar nach der Übung berichtete die Hälfte der PatientInnen, dass das Schreiben über ihr Leben mit der Erkrankung die Art, wie sie darüber dachten, positiv beeinflusst hatte. Schreiben sei eine "einfache, wirksame und kostengünstige Möglichkeit", um KrebspatientInnen beim Umgang mit der Erkrankung zu helfen, hält Nancy P. Morgan fest. (Quellen: Netdoktor, The Oncologist; Reuters Health)
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