|
Brustkrebs: Ab 30 macht sich Sport bezahlt
Frauen, die ab dem 30. Lebensjahr mehr als eine Stunde pro Woche Sport treiben, könnten dadurch ihr Brustkrebsrisiko senken. Darauf weist eine aktuelle US-amerikanische Studie hin. Die Untersuchung von Lisa Sprod und ihren Kollegen von der Northern Colorado Universität in Greeley umfasste 4.296 Probandinnen und wurde beim Jahrestreffen des American College of Sports Medicine präsentiert.
Bei Studienteilnehmerinnen, die angegeben hatten, zwischen ihrem 30. und 50. Lebensjahr mindestens eine Stunde Sport pro Woche betrieben zu haben, war Brustkrebs seltener aufgetreten als bei Probandinnen, die weniger aktiv waren, berichtet Studienleiterin Sprod. "Die entscheidende Botschaft aus dieser Studie ist, dass mehr Bewegung ab dem Alter von 30 Jahren eine Rolle beim Senken des Brustkrebsrisikos spielen dürfte", so die Wissenschafterin.
Die Studienteilnehmerinnen hatten rückblickend angegeben, wie viel körperliche Aktivität sie im Alter von 10 bis 15 Jahren, von 15 bis 30, von 30 bis 50 bzw. seit ihrem 50. Lebensjahr betrieben hatten. Auf Basis der so gewonnenen Daten kommen die US-ForscherInnen zur Annahme, dass das Auftreten von Brustkrebs durch körperliche Aktivität zwischen dem 10. und dem 30. Lebensjahr nicht nachweislich beeinflusst wird. Ab dem 30. Lebensjahr könnten Frauen ihr Erkrankungsrisiko allerdings nachweislich senken, wenn sie sich mehr als eine Stunde pro Woche bewegen.
Quelle: NetDoktor, American College of Sports Medicine; Reuters Health
|