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Glossar häufig verwendeter Ausdrücke in einem Mammographie- oder Ultraschallbefund der Brust
Von Prim. Dr. Hans Mosser, Vorstand des Instituts für Radiologie des Landesklinikums Krems
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Hier finden Sie ein Glossar für die in Befunden verwendeten Ausdrücke. Dieses Glossar befindet sich noch in Arbeit und wird laufend von Prim. Mosser ergänzt.
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[A]
Abklärung, histologische: Dieser Ausdruck im Befund bedeutet, dass ein verdächtiger Befund besteht, der durch eine Biopsie (s. dort) abgeklärt werden muss.
Ablatio mammae: Die operative Entfernung der Brust. Brustamputation. In 75% der Brustkrebsfälle kann heute bereits brusterhaltend operiert werden.
Abszess: Ansammlung von Eiter, die sich im Verlauf einer Entzündung der Brust (Mastitis) entwickeln kann.
ACR-Dichtetyp: Eine vom American College of Radiology (ACR) entwickelte Einteilung der Brustdichte bei der Mammographie in 4 Dichtetypen. Die Bedeutung liegt darin, dass die Empfindlichkeit der Mammographie in der Entdeckung von verdächtigen Veränderungen umso mehr sinkt, je höher der ACR-Dichtegrad ist. Daher sollte bei einem mammographischen Dichtegrad ab ACR 2 stets auch eine ergänzende Ultraschalluntersuchung erfolgen.
ACR 1: Die Brust besteht nahezu vollständig aus Fettgewebe
ACR 2: Verstreute Bezirke aus Drüsen- und Bindegewebe
ACR 3: Relativ dichtes Gewebe
ACR 4: Extrem dichtes Gewebe
Adenokarzinom: Bösartiger Tumor, der sich aus Drüsengewebe entwickelt.
Adenom: Gutartige Geschwulst aus Drüsengewebe.
Adenose, sklerosierende: Eine bestimmte Form der Mastopathie (s. dort) mit gutartigen Wucherungen von Drüsenläppchen und Bindegewebe sowie Kalkablagerungen (Mikroverkalkungen – s. dort).
Architekturstörung: Eine Störung der harmonischen Gewebestruktur der Brust im Mammogramm. Kann - aber muss nicht - einem verdächtigen Befund entsprechen. Je nach Verdachtsgrad wird eine weitere Abklärung oder eine Kontrolle - meist in 6 Monaten - empfohlen.
Axilla/axillär: Achselhöhle/in der Achselhöhle
[B]
Basismammographie: Eine zwischen dem 35. und 40. Lebensjahr von den meisten Fachgesellschaften empfohlene Mammographie auch ohne Bestehen von Beschwerden oder Brustsymptomen. Der Vorteil liegt im Vorliegen eines Vergleiches für spätere Mammographien, die dann bestimmte Veränderungen früher erkennbar machen.
Benigne/Benignität: Gutartig/Gutartigkeit (im Gegensatz zu maligne – siehe dort)
BIRADS-Klassifikation: Abkürzung für „Breast Imaging Reporting and Data System“. Ein strukturiertes entscheidungsorientiertes Befundungssystem in 7 Kategorien (0-6, es werden auch lateinische Ziffern verwendet, 0-VI)
BIRADS 0: Befund unklar, weitere Abklärung erforderlich
BIRADS 1: unauffällig
BIRADS 2: gutartiger Befund
BIRADS 3: wahrscheinlich (mit über 98%) gutartig. Kontrolle in 6 Monaten.
BIRADS 4: verdächtig. Abklärung durch Biopsie (s. dort) erforderlich.
BIRADS 5: Große Wahrscheinlichkeit für Brustkrebs
BIRADS 6: Brustkrebs bereits diagnostiziert (durch Biopsie – s. dort)
Biopsie: Gewinnung einer Gewebeprobe: Mittels einer Nadel (z.B. durch eine Feinnadel oder eine vakuumassistiete Biopsie) werden Zellen oder Zellverbände aus einem verdächtigen oder unklaren Bezirk der Brust entnommen. Bei einer mikroskopischen Untersuchung kann dann genau festgestellt werden, um welches Gewebe es sich handelt. Der Vorgang, bei dem die Nadel ins Gewebe vorgeschoben wird, heißt Punktion und wird meist unter örtlicher Betäubung durchgeführt.
Bland: Fachausdruck für harmlos, ohne Entzündungszeichen, ohne Komplikation.
[C]
Carcinoma in situ (CIS): Ganz frühes Stadium von Brustkrebs ohne Wachstum in die Umgebung hinein, mit den besten Heilungsaussichten. Wissenschafter diskutieren, ob es sich schon um Brustkrebs oder nur um ein Vorstadium handelt. Da man aber nicht voraussagen kann, ob sich daraus Brustkrebs entwickeln wird oder nicht, ist eine Operation auf alle Fälle erforderlich. Meist nur durch Mikroverkalkungen (s. dort) in der Mammographie zu diagnostizieren.
Ductales Carcinoma in situ (DCIS): Entsteht in den Milchgängen.
Lobulares Carcinoma in siu (LCIS): Entsteht in den Drüsenläppchen.
Cyste: siehe Zyste
[D]
Dignität: Biologische Wertigkeit, d.h. Gutartigkeit oder Bösartigkeit eines Befundes.
Doppelbefundung: Die voneinander unabhängige Befundung einer Mammographie durch zwei auf Brustdiagnostik spezialisierte RöntgenärztInnen, die die „diagnostische Ausbeute“ einer Mammographie erhöhen kann. Wird in spezialisierten Brustzentren als Standard gefordert.
Drüsenparenchym: Drüsengewebe.
Duktales Karzinom: Bösartiger Tumor, der sich in den Milchgängen der Brust entwickelt.
[E]
Entzündung der Brustdrüse: siehe Mastitis
[F]
Feinnadelbiopsie: siehe Biopsie
Fettgewebsnekrose: Zerstörung bzw. Absterben von Fettgewebe in der Brust. Häufig entstehen daraus kleine ringförmige Verkalkungen und sog. Ölzysten (s. dort). Keine Vorstufe von Krebs, auch kein Entartungsrisiko.
Fibroadenom: Gutartige Geschwulst aus Bindegewebe (Fibrom) und Drüsengewebe (Adenom) mit einem charakteristischen Erscheinungsbild. In der wissenschaftlichen Literatur wird dafür eine über 98%ige Wahrscheinlichkeit angegeben, dass ein solcher Knoten auch tatsächlich gutartig ist. Ein Fibroadenom wird, wenn das erste Mal diagnostiziert, zwei Jahre lang als BIRADS 3 gewertet, d.h. alle 6 Monate kontrolliert. Bleibt die Größe im Wesentlichen unverändert, ändert sich nach 2 Jahren die BIRADS Klassifikation auf 2. Weitere Kontrollen sind dann nicht mehr erforderlich, ausgenommen die normalen Früherkennungs-Untersuchungen. Das Vorhandensein eines Fibroadenoms bedeutet kein erhöhtes Brustkrebsrisiko!
Fibroadenolipom: siehe Harmatom
[G]
Galaktographie: Darstellung der Milchgänge der Brust durch Injektion von Kontrastmittel in die Milchgangsöffnung auf der Brustwarze und anschließender Mammographie. Angezeigt bei Sekretion (s. dort) aus der Brustwarze.
Gewebeasymmetrie: siehe Parenchymasymmetrie.
[H]
Hämatom: Bluterguss – kann einen Tumor der Brust vortäuschen. Muss daher - meist zunächst mittels Ultraschall - kontrolliert werden, bis sich der Bluterguss wieder rückgebildet hat. Nach der Rückbildung des Blutergusses sollte eine abschließende Mammographie durchgeführt werden.
Harmatom: Gutartiger Tumor aus Bindegewebe (Fibrom), Drüsengewebe (Adenom) und Fettgewebe (Lipom) in unterschiedlicher Zusammensetzung mit einem charakteristischen Erscheinungsbild.
Hauteinziehung, Hautretraktion, Kutiseinziehung: Sichtbare Kontureinziehung der Haut der Brust. Ist dies der Fall muss eine genaue Suche nach der Ursache erfolgen so lange, bis ein Tumor ausgeschlossen werden kann.
Histologisch: Feingeweblich. Durch eine Biopsie oder Operation gewonnenes Gewebe wird unter dem Mikroskop beurteilt, u.a. ob es sich um eine gutartige oder bösartige Veränderung handelt.
Histologische Abklärung: Dieser Ausdruck im Befund bedeutet, dass ein verdächtiger Befund besteht, der durch eine Biopsie (s. dort) abgeklärt werden muss.
[I]
Inflammation/Inflammatorisch: Entzündung/Entzündlich. (s. Mastitis)
Inflammatorisches Karzinom: Entzündliche Erscheinungsform von Brustkrebs.
Intramammärer Lymphknoten: Häufig befinden sich im oberen äußeren Teil der Brust kleine Lymphknoten, die keinen verdächtigen Befund darstellen.
Involution: Rückbildung des Drüsengewebes der Brust und Ersatz durch Fettgewebe.
[K]
Karzinom: Krebs
Karzinom, inflammatorisches: Entzündliche Erscheinungsform von Brustkrebs.
Knoten: Jeder tastbare Herd in der Brust wird häufig als Knoten bezeichnet, ohne dass damit etwas über seine Dignität (s. dort) ausgesagt wird.
Komplizierte Zyste: Im Gegensatz zu einer einfachen Zyste (s.dort) zeigen sich im Ultraschall in der Zyste Echos, häufig durch eine Einblutung oder Entzündung verursacht, oder es besteht eine Wandverdickung der Zyste.
[L]
Lipom: Gutartiger Tumor aus Fettgewebe. Harmlos.
Lipomatös: Von Fettgewebe durchsetzt.
Liponekrose: Zerstörung bzw. Untergang von Fettgewebe in der Brust. Häufig entstehen daraus kleine ringförmige Verkalkungen und sog. Ölzysten (s. dort). Keine Vorstufe von Krebs, auch kein Entartungsrisiko.
Lymphangiose/Lymphangiosis carcinomatosa: Die Ausbreitung von Krebszellen entlang der Lymphgefäße. Typisch für das inflammatorische Karzinom (s. dort).
Lymphknoten, intramammärer: Häufig befinden sich im oberen äußeren Teil der Brust kleine Lymphknoten, die keinen verdächtigen Befund darstellen.
[M]
Makroverkalkungen: Im Mammogramm erkennbare gröbere Verkalkungen, die durch ihre Konfiguration oft auch Hinweis auf ihre Ursache geben können, wie beispielsweise Fibroadenom (s. dort) oder Ölzyste (s. dort). Makroverkalkungen haben gutartige Ursachen.
Maligne/Malignität: Bösartig/Bösartigkeit (also Brustkrebs)
Mamilla (auch: Mamille): Brustwarze
Mamma: Medizinischer Ausdruck für Brust (Mehrzahl: Mammae)
Mammakarzinom: Brustkrebs
Mammographie (neue Schreibweise auch: Mammografie): Röntgendarstellung der Brust. Die zentrale bildgebende Methode in der Brustkrebsfrüherkennung.
Mamillenretraktion: Sichtbare Einziehung der Brustwarze. Die Bedeutung dieses Befundes hängt ab von der Dauer. Wenn die Brustwarze „schon immer“ (meist seit Pubertät) eingezogen war, ist es ein harmloser Befund. Ist die Einziehung aber neu (innerhalb von Wochen oder Monaten) aufgetreten, handelt es sich um einen prinzipiell verdächtigen Befund, der unbedingt abgeklärt werden muss.
Mastitis: Entzündung von Brustdrüsengewebe. Unterschieden wird die Mastitis während der Stillzeit (= puerperale Mastitis) von einer außerhalb der Stillzeit. Eine außerhalb der Stillzeit auftretende Mastitis muss nach entsprechender Behandlung (meist Antibiotika und Lokaltherapie) mammographisch, sonographisch und ggf. mit anderen Methoden (Biopsie) abgeklärt werden, um einen möglicherweise dahinter verborgenen Tumor auszuschließen.
Untersuchungsreihenfolge: Bei Verdacht auf eine Mastitis wird meist zuerst ein Ultraschall durchgeführt, um einen eventuell bestehenden Abszess zu erkennen. Mit der Durchführung einer Mammographie wird noch so lange gewartet, bis die Therapie der mutmaßlichen Mastitis beendet ist.
Mastopathie/mastopathisch: An sich handelt es sich bei diesem Begriff um eine feingewebliche (histologische) Diagnose, von der viele Frauen betroffen sind. Es kommt dabei im Zeitraum vor der Periode zum Auftreten von Brustschmerzen, ggf. auch von Drüsenverhärtungen, meist beidseitig. Unter dem Mikroskop erkennt der Pathologe bei einer Mastopathie/einem mastopathischen Drüsengewebe kleine mit Flüssigkeit gefüllte Hohlräume (Zysten) und/oder eine verstärkte Ausbildung und/oder Erweiterung von Drüsenläppchen (Adenose) und/oder eine Wucherung der die Milchgänge auskleidenden Zellen, sowie auch Verkalkungen. Da ein solches Bild oft mit einem „unruhigen“ und „dichten, knotig strukturierten Drüsengewebe“ im Mammogramm korreliert, wird in einem Mammographie- oder Ultraschallbefund auch häufig von „Mastopathie“ oder „fibrozystischer Mastopathie“ gesprochen, obwohl diese Diagnose – wie erwähnt – eigentlich nur feingeweblich, also durch eine Biopsie (s. dort) und anschließender mikroskopischer Untersuchung, gestellt werden kann. Viele kleine Zysten im Brustgewebe (erkennbar im Ultraschall) machen das Bestehen einer Mastopathie aber wahrscheinlich.
Es gibt eine bestimmte Mastopathie-Form, die ein gewisses Entartungsrisiko aufweist, wenn nämlich die Wucherungen der die Milchgänge auskleidenden Zellen unter dem Mikroskop (aber nicht im Mammogramm oder Ultraschall erkennbar!) bestimmte Charakteristika (sog. Zellatypien) aufweisen. In diesem Fall spricht man von einer „atypisch duktalen Hyperplasie“ (ADH), die als frühe Vorstufe von Brustkrebs gilt. Wird im Rahmen einer Punktion diese feingewebliche Diagnose gestellt, wird üblicherweise ein Teil des Drüsengewebes um die Punktionsstelle herum herausoperiert, um sicher zu sein, dass das verdächtige Gewebe komplett entfernt wird.
Metastasen: Vom Brustkrebs in andere Körperregionen und Organe ausgestreute Krebszellen, aus denen sich dann „Tochtergeschwülste“ entwickeln.
Mikroverkalkungen/Mikrokalk: Mammographisch, oft nur mit Lupe erkennbare winzige Verkalkungen (0,05-2mm Größe). Ihre Konfiguration und die Art ihrer Anordnung kann Hinweise auf Gut- oder Bösartigkeit geben. Fragliche Befunde müssen je nach Wahrscheinlichkeitsgrad entweder kurzfristig kontrolliert (meist nach 6 Monaten) oder mittels Biopsie weiter abgeklärt werden.
[N]
N.: Die Abkürzung N steht für Neoplasma (Neubildung), wobei der Ausdruck üblicherweise für einen bösartigen Tumor verwendet wird. Andere Abkürzung: Npl.
N.mammae: Bösartiger Tumor der Brust.
Npl.: Die Abkürzung Npl. steht für Neoplasma (Neubildung), wobei der Ausdruck üblicherweise für einen bösartigen Tumor verwendet wird. Andere Abkürzung: N.
[O]
Ölzyste: Zysten (s. dort) mit ölartigem Inhalt. Häufig bei Fettgewebsnekrosen (s. dort).
[P]
Palpation: Tastuntersuchung.
Papillom: Gutartiger Tumor in Milchgängen oder Drüsenläppchen. Besitzt ein Entartungsrisiko von 10-15%. Manifestiert sich oft durch eine Sekretion (s. dort) aus der Brustwarze.
Parenchym: Gewebe.
Parenchymasymmetrie: Mammographische Bezeichnung der unterschiedlichen Dichte der Brüste im Seitenvergleich. Häufig ein harmloser Befund. Die Interpretation und ggf. Konsequenz (weitere Abklärung oder Kontrolle) hängt im Einzelfall ab von der Beurteilung dieses Befundes durch den Radiologen.
Pathologisch: Krankhaft.
Procedere: Vorgehen. Weitere Schritte in der Diagnostik und/oder Therapie.
Punktion: Einführen einer dünnen Hohlnadel, durch welche Flüssigkeit oder Zellen aus dem Körper entnommen werden (zum Beispiel aus einer Zyste oder zur Entlastung eines Abszesses). Wird manchmal synonym für Biopsie (siehe dort) verwendet.
[Q]
Quadrant: Jede Brust wird durch eine horizontale und vertikale Linie, die durch die Brustwarze gezogen werden, in vier Quadranten eingeteilt: In oben/außen (laterokranial), oben/innen (mediokranial), unten/innen (mediokaudal) und unten/außen (laterokaudal). Befunde werden in Bezug auf die Lage in den Quadranten beschrieben.
[R]
Retraktion der Mamille: siehe Mamillenretraktion,
Rezidiv: Wiederauftreten einer Erkrankung nach einem erkrankungsfreien Intervall.
[S]
Second opinion: Zweite Meinung eines/einer vom Erstbefunders unabhängigen Röntgenarztes/ärztin zur Mammographie oder anderen bildgebenden Untersuchungsergebnissen. Die Einholung einer Zweitmeinung ist grundsätzlich empfehlenswert, v.a. vor medizinischen Entscheidungen, bspw. zur Operation. Zunehmend setzt sich in der Befundung der Mammographie auch die sog. Doppelbefundung (s. dort) durch.
Sekret/Sekretion: Flüssigkeitsabsonderung, meist aus der Brustwarze (milchig, wässrig, eitrig, blutig usw.), selten aus Fisteln im Brustbereich.
Sonographie: Ultraschalluntersuchung
St.p.: Abkürzung für „Status post“, medizinisch für „Zustand nach“. Beispielsweise St.p. N. mammae bedeutet, dass ein Zustand nach entferntem Brustkrebs besteht, oder St.p. Mastitis bedeutet, dass ein Zustand nach abgeheilter Mastitis vorliegt.
Suspekt: Verdächtig.
[T]
Tumor: Jeder Knoten wird als Tumor bezeichnet, unabhängig davon, ob es sich um gut- oder bösartiges Gewebe handelt. Ein Tumor bedeutet also nicht automatisch Krebs.
[Z]
Zweitbefundung: Siehe Doppelbefundung
Zweitmeinung: siehe Second opinion
Zyste: Ein Hohlraum im Brustgewebe, meist ein sackförmig erweitertes Drüsenläppchen. Gutartiger Befund. Kann bei entsprechender Größe auch tastbar sein.
Zyste, komplizierte: Im Gegensatz zu einer einfachen Zyste (s.dort) zeigen sich im Ultraschall in der Zyste Echos, häufig durch eine Einblutung oder Entzündung verursacht, oder es besteht eine Wandverdickung der Zyste.
zystisch: flüssigkeitsenthaltende Struktur
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Weitere Informationen:
„Woran erkenne ich die Qualität einer Brustuntersuchung in der Radiologie?“
Der Radiologie Leitfaden
Hintergrundwissen – Radiologische Untersuchung der Brust
Ausführliche, strukturierte Informationen um sich intensiver mit der Thematik auseinander zu setzen
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