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Hintergrundwissen – Radiologische Untersuchung der Brust (Kap. 9)
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9. Perioperatives radiologisches Management: „Rund um die Operation“
9.1. Präoperative Markierung (Stereotaxie/Ultraschall)
Um die operative Entfernung einer nicht-tastbaren Veränderung der Brust möglichst gewebeschonend vorzunehmen, ist es notwendig, sie vor der Operation zu markieren. Dies erfolgt in Abhängigkeit von der Art der Veränderung unter mammographischer Führung („Stereotaxie“) oder unter Ultraschallsicht, wobei die am häufigsten angewandte Methode die Tumormarkierung durch einen feinen Draht ist. Dabei wird eine Nadel zum verdächtigen Herd vorgeschoben und dort ein Draht verankert. Alternativ kann die Markierung auch mit Farbstoff in Form einer Suspension aus Kohlepartikeln erfolgen. Diese Methode ist zwar sehr billig, das Ergebnis der feingeweblichen Beurteilung kann aber beeinträchtigt werden [74].
9.2. Interdisziplinäre Konsultation Radiologe/Operateur/Pathologe: Gemeinsam für die Patientin
Zu einem qualitativ hochwertigen Management „rund um die Operation“ gehört auch eine interdisziplinäre Kommunikation zwischen Radiologen, Pathologen und Operateur im Krankenhaus, ggf. unter Einbeziehung des Vertrauensarztes der Patientin. Bei solchen (meist wöchentlich stattfindenden) Treffen geht es unter anderem darum, die Befunde der jeweiligen medizinischen Disziplinen zu besprechen und erforderliche Konsequenzen daraus zu ziehen (siehe Kapitel 9).
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