November

Parallelimporte von Arzneimitteln

Erlaubt, aber nicht ganz ohne Risiko...

Medikamentenfälschungen sind derzeit ein großes Problem - Parallelimporte bergen immer die Gefahr, dass gefälschte Medikamente in die Lieferkette einfließen können.

Lange Lieferketten sind seit Jahren als Risikofaktor für die Arzneimittelsicherheit bekannt.

Mit der Affäre rund um gefälschte Arzneimittel, die in Europa in die legale Versorgungskette gekommen sein könnten, gerät der sogenannte Parallelimport von Medikamenten ins Rampenlicht. Er ist in der EU erlaubt, aber ohne Zweifel stellt jede Manipulation von Produkten von Originalherstellern auch ein gewisses Risiko dar.

Niedrigerer Preis

Parallelimporteure kaufen Arzneimittel in einem Land mit niedrigerem Preisniveau (bedingt durch Sozialsystem, Währungsdifferenz, Kaufkraft des Landes) und verkaufen diese in einem Land mit höherem Preisniveau. Der Parallelimporteur profitiert von dieser Preisdifferenz.

Erst vor einigen Monaten wollten in Österreich offenbar mehrere Krankenhausträger von einem für wichtige High-Tech-Krebs-Medikamente bei Parallelimporten um zwei bis fünf Prozent niedrigeren Preis im Vergleich zum Originalhersteller profitieren. Doch das kann offenbar zusätzliche Risiken bedeuten, für die Patienten, die mit sehr schweren bösartigen Leiden - oft in einem fortgeschrittenem Stadium -, behandelt werden.

Lange Lieferketten

Das Problem liegt in den langen Lieferketten. Der Parallelimport nach Österreich erfolgt häufig über mehrere Zwischenhändler, inklusive Umetikettierungen und Umpackprozesse.

Produkte aus Parallelimporten werden umetikettiert oder umgepackt, da sie von gesetzlicher Seite die österreichischen Bestimmungen erfüllen müssen (österreichische Beschriftung von Fläschchen und Faltschachtel sowie österreichische Packungsbeilage).

Das kann bedeuten, dass die Verpackung geöffnet und die aktuelle österreichische Gebrauchsinformation beigefügt wird. Ein Umpackprozess kann auch Sicherheitsmerkmale am Produkt zerstören, heißt es vielmals von den Originalherstellern.

Besonders sensibel sind potenziell lebensrettende oder lebensverlängernde Arzneimittel. Dazu gehören natürlich auch Krebsmedikamente.

Bei Flüssigpharmaka muss auch oft die Kühlkette vom Hersteller bis zum Patienten lückenlos gewährleistet sein. Darüber gab es in Österreich in den vergangenen Monaten immer wieder Diskussionen in der Pharmabranche, weil Hersteller nicht nur Pharmagroßhändler beliefern, sondern auch Logistikunternehmen für die Zustellung einsetzen.

Deshalb ist es sehr wichtig aufmerksam zu sein und bei Unsicherheiten die eigenen Medikamente betreffend, lieber einmal mehr nachfrage.

Dies gilt auch für Internet-Bestellungen...

( Auszüge aus: http://derstandard.at/2000001841301/Pharma-Parallelimporte-Erlaubt-aber-nicht-ganz-ohne-Risiko )

ao. Univ.-Prof.in Dr.in Beate Wimmer-Puchinger

Heute möchte ich Euch einen Einblick in die beindruckende Arbeit des „Wiener Programms für Frauengesundheit“ und des „Frauengesundheitszentrums FEM Süd“ geben, von der ich bei der 15 Jahres Feier im Rathaus einen Bruchteil erfahren durfte.

Wie das Programm für Frauengesundheit und das Frauengesundheitszentrum FEM Süd entstand:

Gesundheit hat ein Geschlecht, wurzelt in der sozialen Lage und ist ein Spiegelbild gesellschaftlicher Verhältnisse. Basierend auf den Empfehlungen der WHO und den Erkenntnissen des 1. Österreichischen Frauengesundheitsberichts wagte Wien vor eineinhalb Dezennien einen wichtigen Schritt in Richtung Geschlechtergerechtigkeit und Chancengleichheit im Gesundheitssystem. Ein einstimmiger Gemeinderatsbeschluss im November 1998 legte den Grundstein für das Wiener Programm für Frauengesundheit und das Frauengesundheitszentrum FEM Süd im Kaiser Franz Josef-Spital.

Seit 1999 arbeiten die Frauengesundheitsbeauftragte ao. Univ.-Profin Drin Beate Wimmer-Puchinger und ihr Team an dem Auftrag, den vielfältigen Bedürfnissen von Frauen und Mädchen im Gesundheitssystem gerecht zu werden sowie die Gesundheitskompetenz der Frauen in Wien zu fördern. FEM Süd, das als ein Pilotprojekt des Wiener Frauengesundheitprogramms initiiert worden ist, markiert einen wichtigen Meilenstein in Wiens Gesundheitslandschaft: Mädchen und Frauen finden im FEM Süd kompetente, kultursensible Beratung, Gesprächstherapie und Angebote zu Gesundheitsförderung und Prävention.

Prominente Stimmen zum 15 Jahres Jubiläum:

15 Jahre Wiener Programm für Frauengesundheit ist für mich gleichbedeutend wie 15 Jahre unermüdliches, kreatives, engagiertes, kämpferisches menschliches, innovatives Wirken von Frau Profin Drin Beate Wimmer-Puchinger. Sie ist Pionierin und weltweit ein Vorbild auf dem Gebiet der Frauengesundheit. Wien ist eine beschenkte Stadt – unser Dank gilt ihr und ihrem Team.
( Drin med. Bragagna, Ärztin für Allgemeinmedizin, Fachärtzin Psychosomatik, Psychotherapeutin, Sexualtherapeutin, Leiterin der Akademie für Sexuelle Gesundheit )

Frau Wimmer-Puchinger ist Pionierin und Wegbegleiterin der Frauengesundheit und Gesundheitsförderung in Österreich. Durch ihren beständigen Einsatz hat sie wesentliche Strukturen aufgebaut und Fortschritte für die Frauengesundheit bewirkt. Dies wäre sicherlich nicht möglich gewesen ohne den Einsatz Ihrer kompetenten Mitarbeiterinnen, seit vielen Jahren sind beispielsweise Frau Maga Langer und Frau Maga. Grasl für die für die Wiener Frauengesundheit engagiert.
Das Team des Fonds Gesundes Österreich gratuliert
(Dr. Klaus Ropin, Leiter des Fonds Gesundes Österreich)

Das Wiener Programm für Frauengesundheit hat auch maßgeblich an der Entwicklung des Screeningprogramms mitgewirkt und die Erfahrungen aus 2 groß angelegten Projekten die unter Leitung der Wiener Frauengesundheitsbeauftragten Beate Wimmen-Puchinger umgesetzt wurden, eingebracht.
Brustkrebs-Früherkennung: „Ich schau auf mich !“
Viele interessante und weiterführende Informationen findet Ihr auf:

www.frauengesundheit-wien.at

Es zahlt sich aus, diese Seite zu besuchen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Es wird so viel von Ayurveda gesprochen, doch was ist Ayurveda genau und wie kann es uns helfen?

Was ist Ayurveda?

Ayurveda ist ein Diagnose- und Behandlungssystem, das der altindischen Weltanschauung entstammt und u. a. Behandlungsmethoden wie Diäten, ausleitende Verfahren oder Meditation umfasst.

Ayurveda konzentriert sich auf die für menschliche Gesundheit und Krankheit wichtigen physischen, mentalen, emotionalen und spirituellen Aspekte. Dadurch hat Ayurveda einen ganzheitlichen Anspruch.

Zentrale Elemente des Ayurvedas:

Ayurveda-Massage
Ernährungslehre
Yoga
Pflanzenheilkunde

Ayurveda soll „göttlichen Ursprungs“ sein und sucht, neben der Erhaltung der Gesundheit, nach dem tieferen Sinn des Lebens.


Drei Prinzipien des Lebens:

In der Ayurveda-Typologie spricht man von drei unterschiedlichen Lebensenergien, den sogenannten Doshas:

  • Vata (Wind, Luft und Äther), das Bewegungsprinzip
  • Pitta (Feuer und Wasser), das Feuer- bzw. Stoffwechselprinzip
  • Kapha (Erde und Wasser), das Strukturprinzip

Wie kann man Ayurveda übersetzen?

Wörtlich übersetzt bedeutet Ayurveda Lebensweisheit oder Lebenswissenschaft. Der Begriff stammt aus dem indischen Sanskrit und setzt sich aus den Wörtern Ayus (Leben) und Veda (Wissen) zusammen.


Woher kommt Ayurveda?

Ayurveda ist die Bezeichnung einer etwa fünftausend Jahre alten Gesundheitslehre, die aus dem Gebiet am Fuße des Himalayas stammt.
Die Heilverfahren sind bereits in den vedischen Schriften, in denen das Jahrtausende alte Wissen der alten indischen Hochkultur überliefert wurde, erwähnt und werden seit etwa 2500 vor unserer Zeitrechnung angewandt.

Die zahlreiche Heil- und Diagnoseverfahren beinhaltende Lehre ist nicht nur in Indien und angrenzenden Ländern tief verwurzelt, auch in den Industriestaaten hat diese ganzheitliche Form der Medizin zahlreiche Anhänger und wird als komplementäre Methode von einer Reihe von Medizinern gefördert.

In Europa hatte Ayurveda in der Zeit von Hippokrates von Kos (460 – 377 v. Chr.), dem berühmtesten Arzt des Altertums und Begründer der Medizin als Wissenschaft, eine nicht unwesentliche Bedeutung.

Eine Überlieferung sagt, dass er hauptsächlich mit den Mitteln der ayurvedischen Medizin arbeitete.

(Auszüge aus Wikipedia, Gesundheit und Medizin: www.gesund.co.at)