Dezember

Hinter jedem Symptom kann eine psychische Komponente stecken, sagt die Ganzheitsmedizinerin und Spezialistin für Kinesiologie, Gesundheitsmanagement und Bewusstseinsentwicklung Dr. Maria Anlanger-Brückler..

Sie betont bei unserem Gespräch immer wieder die Wichtigkeit der Schulmedizin, trotzdem darf man die Seele nicht außer Acht lassen, erklärt sie.

Aus einem anderen Blickwinkel betrachtet, können wir nämlich Krankheiten und Symptome als Botschaft verstehen, dass das Gefüge von Körper, Geist und Seele in Disharmonie geraten ist.

Auf meine Frage, wie denn die Seele „behandelt“ werden könne, erklärte sie mir Folgendes:

Krankheitssymptome lassen sich aufstellen. Bei der Aufstellungsarbeit, bei der sich Stellvertreter in das Symptom und das „gewählte“ Thema hineinfühlen, werden diese Disharmonien sichtbar gemacht.

Wie kann man sich das vorstellen – erkundige ich mich weiter ?

Wenn Sie IHR SYMPTOM aufstellen, können Sie sehen, hören und fühlen, was es Ihnen mitteilen möchte und bekommen oft klare Hinweise, was genau zu tun ist, um innerlich wieder in Balance zu kommen.

Wie bereits gesagt, hinter jedem Symptom (zB. Schmerz) kann eine psychische Komponente stehen.

Statt Krankheiten und Symptome als Feind zu bekämpfen, kann man sie als Hinweisgeber und wertvolle Information betrachten.

Werden diese Erkenntnisse umgesetzt, können die vorhandenen Selbstheilungskräfte wieder aktiv und das innere Potential frei gesetzt werden.

Auch die Stellvertreter lernen aus den Aufstellungen vieles über Gesundheit und Krankheit für sich selbst.

Unsere Aufstellungen – sagt Frau Dr. Anlanger-Brückler – werden kinesiologisch begleitet, damit die Erfahrungen gut integriert und umgesetzt werden können. Außerdem bieten wir individuelle Vor-und Nachbetreuung an.

Frau Dr. Anlanger, jetzt haben Sie mich wirklich neugierig gemacht…..

Vielen Dank für das tolle Gespräch

Nähere Informationen bekommt Ihr unter:

Dr. Maria Anlanger-Brückler

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Mobil: 0043 (0)676 48 64 459

Ärzte testen die Wirkung von Musik auf Patienten der Intensivstation

Studie: 

Beatmete Patienten wurden mit klassischer Musik berieselt.

Ergebnis:

Ihr Stresshormon-Pegel sank und sie brauchten weniger Schmerzmittel.

 


Klassische Musik kann Patienten auf der Intensiv-Station beruhigen. Das ergab eine neue Studie von der Universität von Sherbrooke. Ein kanadisches Forscher-Team um Dr. Genevieve Beaulieu-Boire wertete dafür die Daten von 49 erwachsenen Patienten aus, die auf der Intensivstation lagen und noch mindestens drei Tage lang beatmet werden mussten.

An einem Tag wurden ihnen zwei Mal eine Stunde lang Kopfhörer aufgesetzt und Musik vorgespielt (vormittags und abends), am zweiten Tag erhielten sie nur die übliche medizinische Versorgung, am dritten Tag erhielten sie Kopfhörer, über die aber keine Musik abgespielt wurde.

Von Beethoven bis Debussy

Zur Musikauswahl gehörten klasssiche Stücke in einem langsamen Tempo (60 bpm), darunter Bach, die Mondscheinsonate von Beethoven, ein Wiegenlied von Brahms, ein Nocturne von Chopin, Debussy (Clair de Lune), Pachelbel, Saint-Saens und Tschaikowsky.

Dabei wurde Herzschlag, Blutdruck und Atmung gemessen sowie der tägliche Verbrauch an Schmerz- und Beruhigungsmitteln und der Pegel von Stresshormonen und Entzündungsmarkern im Blut gemessen.

Weniger Schmerzmittel, weniger Stresshormon

Ergebnis der Studie, die im Fachjournal Journal of Critical Care veröffentlicht wurde: 

Während sich bei den so genannten Vitalfunktionen (Puls, Atmung) keine Änderung ergab, sank durch die Musikberieselung der Verbrauch an Schmerzmitteln und auch der Pegel des Stresshormons Cortisol.

Die Forscher kommen zu dem Ergebnis, dass Musikhören bei Patienten auf einer Intensivstation den Stress senken, sie entspannen und ihren Zustand verbessern könnte. Ob und wie diese Erkenntnisse umgesetzt werden sollte, müssten weitere Studien klären.

Auch auf Frühgeborene wirkt Musik beruhigend

Auch auf Frühgeborene wirkt Musik beruhigend, wie eine Studie des Louis Armstrong Center for Music & Medicine in New York zeigt. Das Center schickte Musik-Therapeuten auf elf neonatologische Intensivstationen, diese unterwiesen die Mütter. 272 Frühgeborene wurden zwei Wochen lang mit eine Holztrommel (gato box), Wellengeräuschen (ocean disc) und Gesang unterhalten.

Ergebnis: Atmung und Herzschlag wurden ruhiger und das Saugverhalten beim Füttern besserte sich. Der Gesang war erwies sich dabei wirksamer als die Musikinstrumente. Über die Studie berichtete die New York Times.

Quelle: (http://www.onmeda.de/g-medizin/musik-intensivpatienten-1305.html)

Vergangene Woche hatte ich die Gelegenheit, Herrn Univ.-Prof. Dr. Christoph Zielinski, Vorstand der Klinik für Innere Medizin I und Leiter der Klinischen Abteilung für Onkologie im Wiener AKH zum Thema "Personalisierte Medizin" interviewen zu dürfen.

Es war ein sehr interessantes und aufschlussreiches Gespräch, bei dem ich vieles erfahren durfte, das bei mir zuvor Unklarheiten hervorrief.

Herr Prof. Zielinski,

man hört in letzter Zeit so viel von personalisierter Medizin oder maßgeschneiderter Medizin. Was bedeutet das?

Personalisierte Medizin bedeutet, dass die Therapie auf den jeweiligen Tumor zugeschnitten wird, nicht auf die Person.

Brustkrebs ist ein glühendes Beispiel dafür. Molekularbiologische Untersuchungen (Tumorbiologie), die den jeweiligen Tumor charakterisieren helfen, sind ein zunehmend wichtiger Schritt auf dem Weg zur maßgeschneiderten Therapie.

Je nach Hormonrezeptor-Status, HER2-Rezeptor-Status, Molekularen Subtypen,.. wird die passende Therapie gewählt.

Beim Triple Negativen Tumor besteht noch großer Aufholbedarf. Hier wird aktiv daran geforscht zu verstehen, was konkret das Tumorwachstum fördert.

Das Projekt "EXACT" (EXtended Analysis for Cancer Treatment)

In der Ära der personalisierten Medizin werden sich Therapien bösartiger Erkrankungen zunehmend von den anatomischen Gegebenheiten entfernen (organorientierte Therapie), sich hingegen an den individuellen Merkmalen des Patienten/der Patientin und seiner Erkrankung orientieren.

In unserem an der Klinik für Innere Medizin I entstandenen Konzept, das in enger Kooperation mit dem Center for Molecular Medicine (CeMM), dem Institut für Pathologie an der MedUniWien und der Österreichischen Akademie der Wissenschaften durchgeführt wird, soll dieses Konzept der auf den jeweiligen Tumor und seine molekularbiologische Charakteristik "maßgeschneiderten" Therapie ausgeweitet werden, indem mit State-of-the-Art-Technologien molekularbiologisch relevante Informationen auf genetischer Ebene entschlüsselt, tumorassoziierte Signalwege und Wachstumsfaktoren mit Hilfe von Robotertechnologie analysiert und diese Information mit der Chemosensitivitätsleistung lebender PatientInnenzellen in einem völlig neuen ex vivo-Konzept integriert werden.

Der Begriff Chemosensitivität bezeichnet in der Medizin die Empfindlichkeit von Krebszellen gegenüber wachstumshemmenden Medikamenten, den so genannten Zytostatika oder Chemotherapeutika, die im Rahmen der Chemotherapie eingesetzt werden.

Darf ich nachfragen, was ex vivo bedeutet?

Ex vivo (lateinisch für außerhalb des Lebendigen) bezeichnet Verfahren oder Abläufe, bei denen lebendes biologisches Material, insbesondere Zellen, Gewebe oder Organe, einem lebenden Organismus entnommen und außerhalb dessen üblicherweise über eine begrenzte Zeit kultiviert wird. Dies ermöglicht eine Behandlung und Untersuchungen des Materials unter kontrollierten Bedingungen.

Daraus resultiert auch der Projektname "EXACT".

Auf diesem umfassenden Konzept basierend, beginnen wir in diesem Projekt zunächst mit der individuellen Behandlung von mittels konventioneller Therapien "austherapierten" Krebspatientinnen.


Vielen Dank Herr Prof. Zielinski. Ihre Auskünfte lassen uns Brustkrebs-PatientInnen weitere Hoffnung schöpfen.

Mit dieser kleinen Weihnachtsgeschichte wünsche ich Euch eine wunderschöne und besinnliche Vorweihnachtszeit.

Die Geschichte vom unglücklichen Engel
von Andrea Schober

Es war einmal ein Engel, der hatte schon so vielen Menschen geholfen, aber selber war er manchmal sehr unglücklich. Er fühlte sich so klein und wertlos und dachte viel darüber nach, was ihn wertvoller machen könnte. Die Menschen sagten ihm „Kauf Dir etwas Schönes, dann fühlst Du Dich besser.“ Und so kaufte sich der Engel zunächst ein neues strahlend weißes Engelsgewand. 

Erst fühlte sich der Engel damit ganz toll und alle anderen Engel bewunderten ihn. Nach einiger Zeit fand er sein neues Gewand aber nicht mehr interessant genug und so kaufte er sich golden glitzernden Sternenstaub. Den streute er auf sein Gewand und seine Flügel. Alle anderen Engel waren geblendet von seiner Schönheit.

Doch schon wenig später fand der Engel sich wieder langweilig. Er dachte darüber nach was ihn noch schöner machen könnte und so kaufte er sich von seinem ganzen restlichen Geld eine große weiße Wolke, die so weich war wie Samt. Ein Sonnenstrahl fiel auf die Wolke, so dass sie hell leuchtete. Der Engel war begeistert, legte sich auf die Wolke und ließ sich treiben. 

Es dauerte nicht lange, da hatte der Engel wieder dieses schreckliche Gefühl so wertlos zu sein, trotz allem was er besaß und der Bewunderung aller anderen Engel. Da musste er ganz furchtbar weinen, weil er nicht mehr wusste, was er noch tun konnte. Er dachte sich: „ Ich stehe nie mehr auf! Es hilft alles nichts. Soll die Welt nur ohne mich auskommen. Das hat sie nun davon, dass sie mir nichts bieten kann, an dem ich länger Freude habe!“

Am ersten Tag war der Engel so traurig und wütend, dass er sich von allen anderen Engeln zurückzog und nicht mehr mit ihnen reden wollte.

Am zweiten Tag schaute der Engel in die endlose blaue Weite des Himmels und fühlte sich leer und tot.

Am dritten Tag fühlte er einen Sonnenstrahl auf seinem Gesicht. Da dachte er einen Moment: “Wie warm sich der Sonnenstrahl anfühlt!“ Aber dann fragte er sich gleich: „Was soll ich mit einem Sonnenstrahl? Er wird mir auch nicht weiterhelfen!“

Am vierten Tag kam der Sonnenstrahl wieder. Der Engel dachte sich: “Eigentlich ist der Sonnenstrahl das Beste, was ich im Moment habe und wenn er mir auch nicht helfen kann, so kann ich mich doch ein wenig an ihm wärmen!“

Am fünften Tag dachte der Engel schon gleich am Morgen an den Sonnenstrahl und stellte sich vor, wie schön es wäre, wenn er wieder kommen würde. Dabei wurde ihm warm ums Herz und er spürte, wie sich alles anders anfühlte bei dem Gedanken an den Sonnenstrahl.
Als der Sonnenstrahl dann wirklich kam, war der Engel so aufgeregt, dass er gar nicht wusste, ob er sich erst seine Füße oder seine Hände oder seinen Kopf wärmen lassen sollte.

Von da an war jeder Tag nur noch auf den Sonnenstrahl ausgerichtet. Der Engel dachte schon am Morgen daran, wie der Sonnenstrahl ihn bald wieder wärmen würde. Er ließ sich immer tiefer in die Vorstellung der Wärme fallen und merkte, wie sich seine Lustlosigkeit in Erwartung verwandelte und wie seine Traurigkeit und seine Angst an ihm vorüberzogen, ihn aber nicht mehr so tief erreichten wie früher.

Er fing an, wieder auf seiner Wolke hin und her zu gehen und dachte, wie schön es doch war, sich an etwas so freuen zu können. Der Sonnenstrahl durchströmte mehr und mehr seinen ganzen Körper. Die Energie des Lichts verteilte sich in ihm und der Engel bekam wieder neue Kraft. Er schwang seine Flügel und flog zu den anderen Engeln, um ihnen von dem Sonnenstrahl zu erzählen. Auf dem Weg dorthin trafen ihn unzählige Sonnenstrahlen und er wunderte sich, dass er sie früher nie so wahrgenommen hatte.

Der blaue Himmel war nicht mehr leer wie früher, sondern ein Meer des Lichts. Auf einmal fühlte sich der Engel wie im Himmel und nichts konnte ihm mehr die Hoffnung nehmen, wusste er doch nun um die Kraft der inneren Wärme, die es vermochte alles wundersam zu verwandeln