März

Wenn du Sport treibst, geht`s dir gut !

Diese Worte entstammen einer Pressemitteilung der Deutschen Krebshilfe vom 27.11.2014.

Bewegung gegen Krebs ist eine gemeinsame Kampagne der Deutschen Krebshilfe, des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) und der deutschen Sporthochschule Köln.

Die Deutsche Krebshilfe möchte den Menschen zeigen, dass es sich lohnt, seinen eigenen Körper zu fördern - für das eigene Selbstbewusstsein, aber vor allem für die eigene Gesundheit und ein vermindertes Krebsrisiko.

Es wurde mit vielen Untersuchungen weltweit bestätigt, dass regelmäßige Bewegung gesundheitliche Effekte hat. Blair (Blair St. Am. J. Clin.Nutr 2004;79:913-20) bezeichnet die Inaktivität als das größte Problem und gleichzeitig die größte Herausforderung des 21. Jahrhunderts. Regelmäßige Bewegung hat weiters Einfluss auf das Krebsrisiko und die Lebenserwartung von Krebs-Überlebenden.

Gesichert ist auch, dass Bewegung die Lebensqualität bei Krebspatienten verbessert, jedoch stellt sich immer wieder die Frage, in welchem Umfang und mit welcher Intensität man Bewegung durchführen sollte, um gegen Erkrankungen, auch gegen Krebs, präventive Maßnahmen zu treffen.

1992 beschrieb die amerikanische Herz-Kreislaufgesellschaft (AHA), dass zu wenig Bewegung ein Risikofaktor für die Entwicklung von Übergewicht und die Entstehung von Herz-Kreislauferkrankungen ist. Übergewicht gehört zu den unabhängigen Risikofaktoren für die Entwicklung von Krebs. 1995 wurden vom ACSM (American College of Sports medicine) eine tägliche Bewegung von 30 Minuten sieben Mal pro Woche zur Prävention empfohlen. Nach Untersuchung vom US Department für Gesundheit erreichen 74 Prozent der US-Bevölkerung diese Empfehlung nicht.

Als Ursachen für die Entstehung von Krebs werden, neben genetischen Faktoren mit 5-10 Prozent, Rauchen mit 30 Prozent, Ernährung mit 35 Prozent, Übergewicht mit 14-20 Prozent, Infektionen mit 18 Prozent und Verschmutzung und Strahlung mit sieben Prozent angegeben.

Mc Tieman (Anne McTiernan, Nature reviews cancer, volume 8,march 2008, 205) kommt zu dem Schluss, dass 25 Prozent aller weltweiten Krebserkrankungen auf Übergewicht und „sedentary Lifestyle“ zurückzuführen sind. Sedentary lifestyle gehört zum „modernen Lebensstil“ und hängt mit der Abwesenheit von „self-sufficiency“-Notwendigkeit zusammen. Kühlschrank, Klimaanlage, Mobiltelefon, Internet und alle anderen Anpassungen, die spontane Bewegung nicht mehr notwendig machen, haben zu der Entwicklung vom „faulen Phänotyp“ geführt. Die konstante Zunahme von Krebserkrankten kann darum teilweise durch einen Mangel an Bewegung erklärt werden.

Wie viel Bewegung ist ausreichend?

Die Empfehlung der amerikanischen Herz-Kreislaufgesellschaft für tägliche Bewegung liegt bei mindestens 30 Minuten, 7 Tage pro Woche, bzw. maximal 90 Minuten pro Tag. Vergleicht man nun den täglichen Bewegungsumfang zwischen Naturvölkern, welche heute noch eine Lebensweise im Stile des Jagens und Sammelns verfolgen, mit der westlichen Lebensweise, sind deutliche Unterschiede erkennbar.

Menschen mit westlicher, moderner Lebensweise legen 200 m bis 2.000 m, Männer und Frauen der Naturvölker etwa 9 bis 14 km pro Tag zurück (Cordain L et al, Int J Sport Med 1998;19:328-335). Dadurch beträgt der durchschnittliche Energieverbrauch von Jägern und Sammlern etwa 6.300 kcal/Woche bei Männern und 4.200 kcal bei Frauen, hingegen jener bei täglicher 30-minütiger Bewegung knapp 1.000 kcal bzw. bei 90 Minuten zwischen 2.700 und 3.100 kcal pro Woche, die durch Bewegung verbraucht werden.

Die Krebsrate bei diesen Völkern liegt weit unter jener in Europa und den USA (Lindebergh S., Wiley-Blackwell (2010): pp 124, 186, 187 12).

Durch die heutzutage unzureichende Bewegung kommt es zum Verlust an Muskelmasse und zur Abnahme der körperlichen Leistungsfähigkeit. Als Standard-Messparameter für die körperliche Leistungsfähigkeit kann die maximale Sauerstoffaufnahme (VO2max/ml/min-1/kg-1) herangezogen werden. Untersuchungen von Cordain in unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen zeigten eine deutlich verringerte Sauerstoffaufnahme von Menschen mit moderner Lebensweise (modern lifestyle) und geringem täglichem Bewegungsumfang. Bei afrikanischen Lufas lag die maximale Sauerstoffaufnahme bei beachtlichen 67 ml/min-1/kg-1, hingegen bei Frauen und Männern im Alter von 20-29 Jahren mit modernem Lebensstil nur bei 40,8 ml/min-1/kg-1.

Risiken mangelnder Bewegung

Bewegungsmangel führt zu einer dramatischen Änderung auf Makro- und Mikroebene. Verlust von Atmungsmuskulatur, Entwicklung von Insulin-Resistenz, Thrombosegefahr, Herzatrophie und Atrophie von bestimmten Teilen des Gehirns sind nur einige Beispiele von Bewegungsmangel. Ein weiteres Problem ist die Entwicklung von abdominalem Fettgewebe, gekennzeichnet durch vergrößerte Adipozyten und Einlagerung von vermehrtem fibrotischem Bindegewebe.

Dass durch Bewegung und Reduzierung des Körpergewichtes der CRP-Wert zwischen 20 und 60 Prozent reduziert werden kann, wurde durch mehrere Untersuchungen bestätigt. Chronische Entzündungen stehen auch deutlich im Zusammenhang mit einem erhöhten Krebsrisiko. Auch bei einer bestehenden Krebserkrankung ist die Reduktion des Entzündungsherdes rund um das Tumorgewebe ein Ziel der Therapie, da das Risiko einer Neovaskularisierung und Metastasenbildung durch Entzündungen gefördert wird.

Walsh 2011 beschreibt, dass durch Bewegung abdominales Fettgewebe, freie Sexualhormone wie Östrogen und Testosteron und Wachstumsfaktoren wie IGF-1 reduziert werden können. Des Weiteren wird das Immunsystem durch Bewegung aktiviert und so eine verbesserte Krebsabwehr erreicht.

Zusammenfassung

Bewegungsmangel kann als eine der gesundheitsgefährdendsten Verhaltensweisen betrachtet werden. Mehrere ätiologische Faktoren sind für diese bewegungsarme Lebensweise identifiziert worden. Die Tatsache, dass sich homo sapiens über tausende von Jahren und Generationen mit Bewegung entwickelt hat und sich nun erst seit wenigen Jahren gegen die genetische Programmierung „Bewegung” wendet, kann einen Teil der dramatischen Anstiege von kranken Menschen erklären. Die Auswirkungen von Bewegungsmangel auf systemischer, metabolischer, zellulärer, molekularer und genetischer Ebene sind so vielfältig und gravierend, dass die Bemühungen, eine „Bewegungspille‘‘ zu finden, wahrscheinlich zu gut sind, um wahr zu sein.

Inaktive Menschen, die ihren Lebensstil ändern wollen, benötigen anfangs als Basis ein ausführliches „deep learning programm“ über die positiven Effekte wie z.B. Verbesserung der Insulinsensibilität, Normalisierung der Energiebereitstellung und Energieverteilung im Körper. Als Grundlage jeder Therapie sollte die Motivation zu regelmäßiger Bewegung und Nahrungsaufnahme sowie Nahrungskarenz stehen. Die Notwendigkeit zur regelmäßigen Bewegung sollte schon in frühen Jahren für alle nachfolgenden Generationen, nämlich in der Grundschule, erfolgen.

(M. Stark, C. Janssen, K. U. Hanusch, L. Pruimboom , Ärzte Woche 41 /2011)

Frau Prof. Zinterhof, Sie sind Präsidentin des Vereins zur Förderung der emotionalen und mentalen Gesundheit und arbeiten mit einer Reihe von Ärzten und Fachärzten zusammen. In Ihrer Akademie der Intuitionswissenschaften bilden Sie neben Ärzten, Fachärzten und Krankenschwestern auch Damen und Herren aus verschiedensten Berufsgruppen aus.

Auf Ihrer Homepage steht Herzlich Willkommen in der Welt der Intuition und des ganzheitlichen Denkens.

Was bedeutet das für Krebspatienten?

Seit Jahren begleite ich Damen, Herren und Kinder, die mit der Diagnose Krebs zu mir kommen. In Amerika hat man die Lebensgeschichte von 86000 Krebspatienten studiert und dabei herausgefunden, dass immer entweder Groll bzw. Hassgefühle oder auch Schuldgefühle, die weit verdrängt wurden und somit ins Unbewusste abgesunken sind, die eigentliche Ursache darstellen. Ich kann dies zu 100% unterstreichen.

Durch spezielle Intuitionsübungen gewinnt der Patient Durchblick. Diese speziellen Übungen erlernt der Klient bei Einzelschulungen.

Man erkennt die eigentlichen Ursachen, die eigentlichen Disharmonien bwz. Blockaden, die der Erkrankung zu Grunde liegen. Man erkennt aber auch was zu tun ist, was notwendig ist, um die betehende Not zu wenden. Meist ist ein Gespräch von Seele zu Seele entscheidend und befreiend sowie ein tiefes ehrliches Verzeihen.

Verzeihen ist die größte Heilung !

Auch Loslassen von Schuldgefühlen und die Liebe zu sich selbst sind eine Voraussetzung für dauerhafte Heilung. Die Klienten werden Schritt für Schritt zu ihrem wahren inneren Wert und zu einer "stimmigen" Selbstliebe geführt. Die Liebe zu uns selbst ist die Brücke zu Glück und Gesundheit. Sie lernen loszulassen was nicht mehr "stimmig" ist und bauen durch Selbsterkenntnis und Selbstbewusstsein ein tiefes Ur-und Gottvertrauen auf.

Viele Patienten sind bereits wieder ganz gesund und haben ein neues "stimmiges" Leben begonnen. Nur operieren ohne die Botschaft hinter dem Symptom zu erfassen, kann mit dem Herausschneiden von Löchern in einer Leinwand verglichen werden, eine reine Symptombehandlung ohne Durchblick zu gewinnen mit dem Überstreichen von dunklen Flecken.

Die negative Energie muss sich dann neue Ventile suchen. Der Körper ist die Projektionsfläche der Seele!

Bei einer Reihe von Patienten war bzw. ist eine nicht bewältigte Trauer der Auslöser. Dieser reicht oft bis in die Kindheit zurück. In diesem Fall ist vor allem die Heilung des inneren Kindes wichtig. Dieses innere Kind ist auch in jedem Erwachsenen vorhanden und leidet oft über Jahre und Jahrzehnte. Verdrängte Disharmonie und Trauer blockieren die Reperaturgene in der Zelle und schwächen das Immunsystem immens.

Außer dem Aufdecken der Ursachen haben sich auch spezielle mentale Übungen und Heilmeditationen bei vielen Krebspatienten sehr bewährt. Wir haben festgestellt, dass durch spezielle mentale Übungen die Nebenwirkungen von Strahlen-und Chemotherapie sehr gemildert werden. Auch die Angst vor Untersuchungen und Behandlungen vermindert sich immens. 4 Trainer der AKADEMIE ZINTERHOF arbeiten im Hartmannspital in Wien bereits sehr erfolgreich mit Schmerzpatienten.

Übungen und Möglichkeiten finden Sie in meinem Buch "Worauf es wirklich ankommt" sowie in meinem Grundseminar, das ich mehrmals pro Jahr anbiete.

Frau Prof. Zinterhof, herzlichen Dank für dieses spannende Interview.


Prof.Mag. Margarita Zinterhof
www.zinterhof.at
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http://www.journalonko.de/aktuellview.php?id=1244

Beim Hand-Fuß-Syndrom (HFS) handelt es sich um eine häufige Nebenwirkung von Chemotherapeutika, auch jender, die bei Brustkrebseingesetzt werden. Es beginnt mit gering ausgeprägten Taubheitsgefühl, Kribbeln, Empfindungsstörungen, "Ameisenlaufen", Prickeln, Jucken, Kälte-oder Wärmeempfindung.

Unbehandelt kann es bis hin zu Geschwüren, Blasenbildung, Hautablösungen und damit verbundenen starken Schmerzen weiterentwickeln.

Diese gerötetetn Hautläsionen lokalisieren sich vor allem im Bereich der Handinnenflächen und Fußsohlen. In seltenen Fällen können sie aber auch andere Körperregionen betreffen, wie zum Beispiel die Achselhöhlen, die Leistengegend, Rumpf, Hals, Thorax, Kopfhaut und Unterarme.
Grundsätzlich sind die Hände öfter befallen als die Fußsohlen und können bei manchen PatientInnen die einzige befallene Stelle sein.

Das Hand-Fuß-Syndrom kann Personen, die darunter leiden, sehr in ihrem alltäglichen Leben einschränken, besonders wenn Blasenbildung, feuchte Abschuppung, starke Schmerzen, oder Geschwürbildung auftreten.

Ignoriert man die anfänglichen Beschwerden, kann sich das Hand-Fuß-Syndrom rapide entwickeln.

Welche Möglichkeiten gibt es, um die Symptome lindern ?

Eine Dosisreduzierung oder ein zeitweiliges Absetzen der Chemotherapi kann zu einem raschen Abklingen der Symptome führen.

Komplementäre Maßnahmen unterstützen die PatientInnen während ihrer Krebstherapie. Ergänzende Therapieverfahren sind unter den Betroffenen weit verbreitet. Dies gründet auf dem verständlichen Wunsch, nichts unversucht zu lassen, um Heilung bzw. Linderung zu erzielen.

Kontrollierte Studien zu Unbedenklichkeit und Wirksamkeit fehlen jedoch für die meisten komplementären Verfahren.

Beispiele für komplementäre Therapieansätze beim Hand-Fuß-Syndrom:

  • Leinsamen Hand- oder Fußbad
  • Hanföl
  • Phytotherapie

Wichtig ist es, immer den behandelnden Arzt zu informieren, zu welchen zusätzlichen unterstützenden Maßnahmen gegriffen wird um einer eventuellen
Beeinträchtigung der Standardtherapie (z.B. Chemotherapie) durch komplementär-medizinische Verfahren vorzubeugen.

Weitere Informationen darüber findet Ihr:

Auf  unserer Webseite: Das Hand Fuss Syndorm

In unserer Broschüre:  Broschüre Online

Broschüre bestellen:    zur Bestellung

 

Das Fingerspitzengefühl blinder Frauen macht sie zu besonders guten Tastuntersucherinnen. Die Spezialistinnen ergänzen so den ärztlichen Brustkrebs-Check - und entdeckten einen Knoten mitunter sogar früher als der Mediziner.

Der überlegene Tastsinn blinder und sehbehinderter Frauen verbessert die Brustkrebsfrüherkennung.

Die Tastdiagnostik durch blinde und sehbehinderte Frauen wird in Deutschland im Rahmen der Brustkrebsfrüherkennung bereits erfolgreich eingesetzt.

Dieses innovative Konzept schafft nicht nur ein höheres Maß an Sicherheit für die Erkennung von Brustveränderungen, sondern ermöglicht Frauen eine angenehme Untersuchungssituation mit einem Höchstmaß an Zuwendung und Zeiteinsatz.

In einer 9-monatigen theoretischen und praktischen Fortbildung werden blinde und sehbehinderte Menschen in qualifizierten Berufsförderungswerken zu Medizinischen Tastuntersucherinnen (MTU) ausgebildet.


Wie funktioniert die Untersuchung?

Für die Untersuchung nimmt sich die MTU etwa 30-60 Minuten und widmet der Patientin ein hohes Maß an Zuwendung. Die strukturierte Untersuchung wird im Sitzen und Liegen durchgeführt. Die MTU orientiert sich mit Hilfe von patentierten Spezialklebestreifen an der Brust, während sie das Brustdrüsengewebe vollständig und gründlich in allen drei Ebenen abgetastet.

Medizinische Tastuntersuchung - MTU

Eine Vorstudie hat gezeigt, dass MTUs dabei mehr und deutlich kleinere Gewebeveränderungen finden als Gynäkologen unter den Bedingungen einer Routinevorsorgeuntersuchung: In dieser Evaluation fand die MTU-Gruppe rund 50% mehr auffällige Gewebeveränderungen als die Ärztegruppe und die entdeckten Gewebeveränderungen waren ca. 30% kleiner.

(Auszüge aus: http://www.discovering-hands.de/)


Diese Methode soll nun auch in Österreich Anwendung finden. Laut einer Aussendung des Blindenverbandes werden seit 3.11.2014 die ersten Frauen zu MTUs ausgebildet (http://www.blindenverband.at/home/1109).


Discovering Hands Österreich: http://www.discovering-hands.at/at/


Einen schönen Artikel im Spiegel zum Thema: "Blinde Frauen sollen Brustkrebs ertasten" findet Ihr hier zum Nachlesen:

http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/bundesweite-ausbildung-blinde-frauen-sollen-brustkrebs-ertasten-a-637247.html

Film: