Kognitive Störungen

Dein Gehirn, wie der Rest deines Körpers, ändert sich, wenn du älter wirst. Viele Leute bemerken allmählich zunehmende Vergesslichkeit, während sie altern. Es kann länger dauern, an ein Wort zu denken oder sich an den Namen einer Person zu erinnern.

Menschen mit kognitiven Störungen leiden unter anderem unter folgenden Dingen:

  • Sie vergessen die Dinge öfter.
  • Sie vergessen wichtige Ereignisse wie Termine oder soziale Engagements.
  • Sie verlieren ihre Gedankengang oder den Faden von Gesprächen, Büchern oder Filmen.
  • Sie fühlen sich zunehmend überfordert beim Entscheidungen treffen, Schritte planen, Aufgaben zu  erledigen oder Anweisungen zu interpretieren.
  • Sie werden impulsiver, haben Depressionen, Angst oder Apathie
  • Sie zeigen eine schlechtere Urteilsfähigkeit.

Ihre Familie und Freunde bemerken diese Veränderungen…..

Doch die wenigsten Menschen wissen, dass nicht nur ältere Menschen davon betroffen sind, sondern auch junge Menschen, die durch bestimmte Brustkrebs-Therapie bei hormonabhängigen Tumoren in den künstlichen Wechsel versetzt werden und Medikamente erhalten, die zu solchen Nebenwirkungen führen können.

 

Das hat natürlich Auswirkungen auch auf den Beruf. Ich kenne nicht wenige Frauen, denen die Therapie in dieser Hinsicht sehr zusetzt.

Solltest auch Du betroffen sein, brich auf keinen Fall Deine Therapie ab sondern suche das Gespräch mit Deinem Arzt! Es gibt viele Möglichkeiten, die Situation zu verbessern!

Was auf jeden Fall hilft:

  • Bewegung
  • Ernährung: In Sachen Ernährung hat sich die mediterrane Diät als bester Schutzfaktor für das „alternde Gehirn“ herausgestellt. Alkohol darf in Maßen genossen werden, das Rauchen ist schädlich für den Kopf.
  • Geistige Aktivität: Bildung, lange Berufstätigkeit, eine stabile Beziehung und intakte soziale Netzwerke gehören zu den sozialen Faktoren, die entgegenwirken.

(Auszüge aus: www.mayoclinic.org)