Grün ist die Farbe der Hoffnung

(Johanna König)

Blatt mit MarienkäferIn ihrem Buch „Grün ist die Farbe der Hoffnung“ beschreibt eine starke, an Brustkrebs erkrankte Frau, sehr anschaulich und eindrucksvoll alle Höhen und Tiefen, den inneren Zwiespalt, das Spannungsfeld zwischen Selbstbehauptung und Resignation sowie den Konflikt zwischen Verdrängung und intensiver Auseinandersetzung mit der Krankheit, die wir alle sehr gut kennen….

Wir dürfen Sie auf ihrem schweren Weg durch die Krankheit begleiten und erfahren dabei, welche unglaublichen Kräfte sie dabei mobilisiert hat, gegen den Krebs anzukämpfen.

Ihren Lebensmut hat sie nie verloren. Sie hat an Lebensqualität gewonnen.

Der Krebs hat sie stärker gemacht !

„Auf steinlose Wege schickt Gott nur Schwache“

Dieses Zitat von Hermann Hesse schrieb die Autorin, als sie sechzehn Jahre alt war, ihrer ebenfalls an Krebs erkrankten Mutter….

...und wusste zu diesem Zeitpunkt noch nicht, dass dieser Gedanke auch zu einem wichtigen Begleiter in ihrem Leben werden würde….

Der schmerzhafte Weg durch die Therapie war überwunden, die Krankheit besiegt, doch danach ging es darum, das Leben neu zu ordnen:

…..“Angst, Verlust, Trauer, all diese starken Gefühle prägten mein letztes Lebensjahr. Verwundbar sein, ich hatte mich so schwer daran gewöhnt. Es geschehen zu lassen, ohne daran zu verzweifeln, das musste ich lernen. Loslassen, ohne mich dabei zu verlieren, das war das schwerste. Nicht aufgeben, unter dem Stern dieses Vorsatzes wurde ich geboren. Das grüne Band der Hoffnung, um meine Seele geschlungen, wies mir den Weg.

Wie ich zu meinem Fahrrad gehe, denke ich daran, dass es weitergeht, mein Leben. Was ich verlor in diesem Jahr, war der Preis für eine Zukunft, die ich mir jetzt selbst gestalten konnte. Meine rechte Brust habe ich verloren. Der Geliebte zog sich zurück, er fehlt mir“….