Mona Rehabilitation

(Auszüge aus dem Buch "Talente entdecken  und fördern" vonThomas von Kraft und Dr. Edwin Semke)

 

Menschen, die auf den Gebieten Malerei, Kunst, Literatur, Musik und Wissenschaft Beeindruckendes erreichen, haben alle etwas Gemeinsames – ein besonderes Talent.

Was aber versteht man unter „Talent“ bzw. unter einer „Begabung“?

Wie kommt es, dass Menschen auf einem speziellen Gebiet über so außergewöhnliche Fähigkeiten verfügen?

Vor allem wie erkennen wir, welche besonderen Begabungen wir mitbringen?

Der Begriff Talent geht zurück auf das griechische „talanton“ (Waagschale). Als Talent bezeichnet man eine überdurchschnittliche angeborene Veranlagung für bestimmte Fähigkeiten, die aber noch nicht die Schöpferkraft der „Genialität“ erreicht.

Genie ist die Bezeichnung für intellektuell, insbesondere gilt der Begriff aber für kreativ-schöpferisch höchstbegabte Menschen.

Sind besondere Gaben angeboren, oder erlernt?

In der Begabungsforschung gibt es praktisch keinen Forscher mehr, der davon ausgeht, dass besondere Leistungen entweder angeboren sind oder durch Umweltbedingungen bestimmt werden.

Vielmehr hat sich die Ansicht durchgesetzt, dass beide Faktoren – sowohl die angeborene Veranlagung, als auch Umweltbedingungen – für unsere Leistungen verantwortlich sind.

Es besteht also ein „Mix“ aus Genen und Erziehung“.

Schon in der Antike mutmaßten damalige Philosophen und Dichter , dass die meisten menschlichen Begabungen unerkannt blieben.

Ende des 18. Jahrhunderts „ermahnte“ Johann Wolfgang von Goethe die jüngere Generation mit den Worten:

 

„Was Du ererbt von deinen Vätern, erwirb es, um es zu besitzen“

 

Ich hatte die Gelegenheit, bei meinem ersten Rehabilitationsaufenthalt, meine Talente auszuprobieren, und habe große Freude an der Malerei entdeckt.

Dieses von mir selbstgemalte Bild habe ich als „Andenken“ mitgenommen. Es soll mich daran erinnern, immer Neues auszuprobieren und nach weiteren versteckten Talenten zu suchen …

 

Mona's Bild