Glühbirne

 

Die folgenden Medizinischen Fachausdrücke drehen sich rund um das Thema „Brustkrebs“.

MAMMA

Brust, Brustdrüse, Milchdrüse

NODE

Knoten, Lymphknoten

METASTASE

Metastase bedeutet Übersiedelung an einen anderen Ort. Im engeren Sinn bezeichnet Metastase die Absiedelung eines bösartigen Tumors in entferntem Gewebe bei einer Krebserkrankung.

MASTEKTOMIE

Entfernung der Brustdrüse

ABLATIO(N)

Amputation, Entfernen von Körpergeweben oder Körperteilen

 

UNTERSUCHUNGSMETHODEN:

MAMMOGRAPHIE

Röntgenuntersuchung der Brust

SONOGRAPHIE

Ultraschalluntersuchung

MAGNETRESONANZ

Bildgebendes Verfahren mit Hilfe von Magnetfeld-Schnittbildern

COMPUTERTOMOGRAPHIE

Bildgebendes Verfahren mit Hilfe von Röntgen-Schnittbildern

BIOPSIE

Entnahme und Untersuchung von Material (meist Gewebe) aus einem lebenden Organismus

 

HORMONE

HORMON

Körpereigener Wirkstoff, der spezifisch auf bestimmte Organe einwirkt und ihre Funktion reguliert

REZEPTOR

Empfangsorgan zur Aufnahme von Reizen

ÖSTROGEN

Weibliches Sexualhormon, löst Eisprung aus, schützt Knochen, beeinflusst viele Stoffwechselprozesse

PROGESTERON

Sexualhormon, das in der zweiten Phase des Menstruationszyklus sowie in der Schwangerschaft produziert und aus Cholesterin hergestellt wird

HER2

Das Her2 Protein (Her 2/neu) ist ein Empfängermolekül, ein so genannter Rezeptor auf der Oberfläche von Körperzellen. Es befindet sich zum Beispiel an der Oberfläche von normalen Zellen der Brustdrüse aber auch auf der Oberfläche von Brustkrebszellen.Dieser Rezeptor gehört zu einer Familie von bestimmten Wachstumsfaktor-Rezeptoren

 

THERAPIEN - ALLGEMEIN:

KURATIV

Der Begriff kurativ bezeichnet therapeutische Maßnahmen, die auf die Heilung einer Erkrankung ausgerichtet sind. Remission bedeutet temporäres oder dauerhaftes Nachlassen von Krankheitssymptomen

ADJUVANT

Als adjuvante Chemotherapie bezeichnet man in der Onkologie eine Therapie, die im Anschluss an die operative Sanierung einer Tumorerkrankung durchgeführt wird. Sie zielt darauf ab, möglicherweise vorhandene, nicht sichtbare Metastasen ("Mikrometastasen") zu behandeln und somit die Wahrscheinlichkeit eines Rezidivs (Rückfall) zu senken.

NEOADJUVANT

Neoadjuvante Chemotherapie
war ursprünglich bei Patientinnen mit inoperablen und inflammatorischen Karzinomen eingesetzt worden, um eine Tumorverkleinerung zu erzielen und eine Operation mit primärem Wundverschluss zu erreichen. Mit der Entwicklung der brusterhaltenden Chirurgie wurde auch der Stellenwert der neoadjuvanten Chemotherapie (vor der Operation) bei operablen Mammakarzinomen überprüft. Das Ziel war es, durch eine der chirurgischen Behandlung vorangestellte Chemotherapie die Rate an brusterhaltenden Operationen zu erhöhen.

PALLIATIV

Als palliative Therapie bezeichnet man eine medizinische Behandlung, die nicht auf eine Heilung einer bestehenden Grunderkrankung abzielt, sondern auf die Reduzierung der Folgen (Palliation). Wörtlich übersetzt heißt Palliativtherapie so viel wie „ummantelnde Behandlung“, also eine Behandlung, deren Ziel nicht die Heilung ist, sondern die darauf abzielt, die Symptome einer bestehenden Erkrankung zu lindern. Palliative Therapie ist ein Teilgebiet der Palliative Care.

 

THERAPIEN - MEDIKAMENTÖS:

CHEMOTHERAPIE

Eine Chemotherapie kann  unter kurativenadjuvanten oder palliativen Gesichtspunkten durchgeführt werden.

Die Chemotherapie verwendet Stoffe, die ihre schädigende Wirkung möglichst gezielt auf bestimmte krankheitsverursachende Zellen beziehungsweise Mikroorganismen ausüben und diese abtöten oder in ihrem Wachstum hemmen.

ZYTOSTATIKA

In der Krebstherapie heißen diese Substanzen (Chemotherapeutika) Zytostatika. Bei der Behandlung bösartiger Tumorerkrankungen nutzen die meisten dieser Substanzen die schnelle Teilungsfähigkeit der Tumorzellen, da diese empfindlicher als gesunde Zellen auf Störungen der Zellteilung reagieren; auf gesunde Zellen mit ähnlich guter Teilungsfähigkeit üben sie allerdings eine ähnliche Wirkung aus, wodurch sich Nebenwirkungen wie Haarausfall oder Durchfall einstellen können.

HORMONE/ANTIHORMONE

Unter den verschiedenen Tumorarten weisen vor allem Prostata- und Brustkrebs häufig Hormonrezeptoren auf. Deshalb werden Hormone und Antihormone vor allem bei diesen beiden Krebserkrankungen angewandt.

IMMUNMODULATOREN

Immunmodulatoren werden eingesetzt, wenn eine Krebserkrankung ausbricht und das Immunsystem, das normalerweise unkontrolliert wuchernde Zellen erkennt und abtötet, versagt. INTERFERONE und INTERLEUKINE werden heute gentechnisch hergestellt oder aus menschlichen Zellen gewonnen. Sie unterdrücken das Zellwachstum und sollen die Immunantwort verstärken, so dass der Körper besser in der Lage ist, Krebszellen als schädlich zu erkennen und abzutöten. Mistelpräparate werden aus Mistelpflanzen gewonnen

 

 Medizinisches Wörterbuch 1