Pamila KIch bin gebürtige Inderin und eine sportliche, durchtrainierte Frau. Muskelkater sind bei mir keine Seltenheit. Doch der Muskelkater und das Ziehen in der Brust machten mich an einem Tag im Jahre 1998 doch ein wenig unsicher. Ich tastete meine Brust genau ab und meinte, eine Verhärtung zu spüren. Ein Besuch bei meiner Frauenärztin bestätigte meine Befürchtung. Ich wurde zur Mammographie und danach ins AKH zu einer Biopsie geschickt, wo ich schließlich mit der Diagnose Brustkrebs konfrontiert wurde.
Ich bekam auch sofort einen Operationstermin, der auf den 15.August 1998 fallen sollte. Doch da dieser Tag auch mein Geburtstag ist, bat ich die Ärzte, den Termin zu verschieben….
("machen Sie nachher, was Sie wollen, aber lassen Sie mich meinen Geburtstag feiern").
Die Ärzte hatten Verständnis für meinen Wunsch. Also fuhr ich mit meinem Mann und meiner Tochter für einen Tag zu Freunden nach Deutschland, wo wir mit Torten und Champagner ausgelassen meinen Geburtstag feierten.
Ich war glücklich und bereit für die bevorstehende Operation. Am 18. August 1998 wurde ich schließlich vorbereitet und über alle Möglichkeiten des Eingriffs aufgeklärt. Am 19.August war es dann so weit. Der Tumor wurde entfernt und auch alle Lymphknoten. Ich erhielt Bestrahlungen, wobei die letzten zwei stationär mittels „Spickung“ als Direktbestrahlung durchgeführt wurden.
Bis auf eine Penicillin Allergie, die mir Pusteln und Schmerzen einbrachte, ging es mir gut. Ich begann auch gleich wieder im eigenen Geschäft, einer Boutique für große Größen, zu arbeiten.
Nach fünf Jahren Nolvadex, die ich gut vertrug, wurde ich in eine Studie eingeschlossen, die eine anschließende Gabe vom Aromatasehemmer Arimidex vorschrieb. Leider tat mir dieses Medikament gar nicht gut. Ich hatte Schmerzen, steife Gelenke und keine Kraft, um meinen täglichen Aufgaben gerecht zu werden. Ich brach diese Therapie nach einem Jahr und zehn Monaten mit Absprache der Ärzte ab.
Seit dem Beginn meiner Erkrankung sind nun fünfzehn Jahre vergangen und ich bin davon überzeugt, dass meine intensive Mitarbeit sehr viel zum guten Verlauf und zur Unterstützung des Heilungsprozesses beigetragen hat.
Ich flog währen der ersten fünf Therapiejahre regelmäßig nach Indien, gönnte mir dort eine dreiwöchige AYURVEDA Kur und habe mich mit YOGA, TCM (traditioneller chinesischer Medizin), Sport und der Anwendung ätherischer Öle mit therapeutischer Wirkung gestärkt. Mit meiner eigenen Boutique  möchte ich Frauen ein rundum "Wohlfühl-Gefühl" vermitteln. Ich nenne meine Mode "Modekunst zum Anziehen und zum Wohlfühlen". Zusätzlich biete ich meinen Damen  hochwertige ätherische Öle mit therapeutischer Wirkung an. Wenn Ihr Fragen habt, könnt Ihr mir auch schreiben: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Kommt mich doch einfach mal in meiner Boutique besuchen :-)

Boutique PROVOKATION

Goldschmiedgasse 9

1010 Wien


Der Familienzusammenhalt hat mir in all den Jahren sehr geholfen.
Mein Mann hat sich seit meiner Erkrankung liebevoll verändert und unterstützt mein Wohlbefinden, wo immer er kann.

Ich bin überzeugt, dass Selbstbewusstsein und Selbstsicherheit enorm wichtig sind. Jede Frau hat eine innere Stärke, wenn sie bewusst mit dieser Stärke arbeitet, wird sie im Leben alles schaffen und kann sich das Leben auch noch verschönern und versüßen.

Eure Pamila