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PRESSEMITTEILUNG

 

Europa Donna: Begleitung von Brustkrebspatientinnen - Präsentation der Initiative „Breast Friends“

 

Wien, 2. Oktober 2007

 

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Breast Friends: Halt geben in schwierigen Zeiten.

Annette Kelly, Brustkrebs-Krankenschwester und Ronan Keating, Pop-Star

Jede Brustkrebspatientin sollte – abgesehen vom ärztlichen Team – eine/n kompetente/n BegleiterIn aus ihrem persönlichen Umfeld auf dem Weg durch die Krankheit haben – eine oder einen „Breast Friend“ eben. Eine Idee, die im angloamerikanischen Raum schon weite Verbreitung gefunden hat. Europa Donna Österreich will mit der Initiative „Breast Friends“ Menschen in Österreich dazu ermutigen, Brustkrebspatientinnen auf ihrem schweren Weg durch Diagnose und Therapie aktiv zu begleiten. Ein Leitfaden mit Ratschlägen, Tipps und Informationen, der mit der Unterstützung Österreichs führender BrustkrebsspezialistInnen entstanden ist, soll diese besonderen Bezugspersonen, diese „Breast Friends“, bei der Begleitung ihrer an Brustkrebs erkrankten Angehörigen und Freundinnen unterstützen.

 

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Rosemary Moritz (links) und Marcia Cross

Am 1. Oktober, zum Auftakt des Brustkebsmonats, präsentierte Europa Donna Österreich die „Breast Friends“-Initiative im Rahmen einer Festveranstaltung in der Akademie der bildenden Künste in Wien. Im Anschluss an den Festakt fand die Vernissage „Breast Friends – Außergewöhnliche Freundschaften“ mit Fotowerken des britischen Star-Fotografen Rankin statt, der prominente Breast Friends wie Jerry Hall, Marcia Cross, Romina Power und Rosanna Arquette portraitierte, um Awareness für die Breast Friends-Idee zu schaffen.

 

Prominenz aus Wissenschaft und Gesellschaft, Health Care Professionals sowie zahlreiche von Brustkrebs Betroffene waren der Einladung des österreichischen Forums der Europäischen Föderation gegen Brustkrebs gefolgt.

 

Den Weg gemeinsam gehen…

„Ziel der „Breast Friends“-Initiative von Europa Donna Österreich ist es, gemäß unserem Motto Gemeinsam statt einsam, Menschen dazu zu ermutigen, Brustkrebspatientinnen aktiv zu unterstützen und begleiten“, so Europa Donna Österreich-Präsidentin Sylvia Eisenburger-Kunz in ihrer Rede. „Die Diagnose Brustkrebs verursacht einen Schock, den man nicht allein durchleben sollte. Angst, Ohnmacht und Hilflosigkeit sind oft die dominierenden Gefühle. Dabei gilt es gerade jetzt, eine Vielzahl von Entscheidungen zu treffen. Die Begleitung durch einen Breast Friend kann hier eine unschätzbar wertvolle Stütze sein!“

 

Brustkrebs hat viele Gesichter

Es gibt viele verschiedene Formen von Brustkrebs. Daher ist es für eine erfolgreiche Therapie extrem wichtig, dass alle notwendigen diagnostischen Maßnahmen gesetzt werden. Nur wenn genau identifiziert wurde, welche Form vorliegt, kann die für die jeweilige Patientin optimale Behandlung „maßgeschneidert“ werden. „Die ‚Breast Friends’-Initiative von Europa Donna Österreich soll Angehörige, Freunde, Freundinnen und Bekannte von Brustkrebs-Patientinnen ermutigen, sich mit der Erkrankung auseinanderzusetzen, denn so können sie für die Betroffenen eine wichtige Stütze im Umgang mit ‚ihrer’ Krankheit sein!“ so der international renommierte Onkologe Univ.-Prof. Dr. Christoph Zielinski, der sich in seiner Rede auch bei seinen vielen KollegInnen bedankte, die dem Redaktionsteam bei der Erstellung des „Leitfadens für Breast Friends“ mit Erfahrung, Rat und Tat zur Seite gestanden sind.

 

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Der Europa Donna-Leitfaden „Breast Friends – den Weg gemeinsam gehen…“ ist kostenlos erhältlich.

Hilfe für HelferInnen

Doch wie kann man einer Patientin sinnvoll helfen? Wie soll man auf sie zugehen? In welchen Bereichen benötigt die Patientin am meisten Unterstützung? Welche Informationen sind wichtig? Wie geht man als HelferIn mit den eigenen Ängsten und Ressourcen um?

Dr.in Karin Gruber, Medizin- und Wissenschaftsjournalistin und Autorin des Leitfadens: „Der Leitfaden „Breast Friends – den Weg gemeinsam gehen…“ soll auch bei diesen Fragen Hilfestellung geben. Es ist sehr wichtig, sich der eigenen Ängste, Stärken und Schwächen bewusst zu sein und die eigenen Grenzen zu erkennen und zu respektieren.“

 

Dr.in Gruber hat für ihre Arbeit am Leitfaden nicht nur Interviews mit Österreichs führenden SpezialistInnen rund um die Thematik Brustkrebs, sondern auch mit vielen Betroffenen geführt. „Die Diagnose Krebs steht am Anfang eines schweren, schmerzlichen und oft langen Weges, der den Betroffenen sehr viel abverlangt. Menschen aus dem Umfeld der Patientin können entscheidend beeinflussen, wie dieser Weg wird. Sie können der Patientin helfen, ihre Handlungsfähigkeit zu sichern oder wieder zu erlangen. Sie können ihr helfen, mit der Krankheit leben zu lernen. Und ein zentrales Element dabei sind Informationen. Informationen sind unerlässlich für bewusste Entscheidungen und damit für das Wiedererlangen von Selbstbestimmtheit und Kontrolle über das eigene Leben.“

 

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Breast Friends: Romina Power und ihre Schwester Taryn Power Greendeer

Unsicherheiten und Ängste

Univ.-Prof.in Dr.in Karin Gutiérrez-Lobos, Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Wien, und Vizepräsidentin von Europa Donna Österreich, deren Mutter an Brustkrebs verstorben ist: „Das soziale Umfeld der Patientin spielt eine wichtige Rolle. Oftmals reagieren Personen aus dem Umfeld auf Grund von Nicht-Wissen und eigenen Ängsten mit großer Unsicherheit. Auch hier soll der Leitfaden Hilfestellung bieten. Es gibt aber kein Patentrezept, denn Menschen – PatientInnen wie Breast Friends – sind nun einmal verschieden. Breast Friends sollten sich klar darüber werden, wo ihre eigenen Stärken liegen, worin sie gut sind und was sie gerne machen. Und genau dort sollten sie ansetzen.“

 

Aber eines, so betont Prof.in Gutiérrez-Lobos, ist von essentieller Wichtigkeit: „Niemals Druck auf die Patientin ausüben, nicht versuchen, sie zu etwas zu überreden. Ein Breast Friend sollte einfach für sie da sein und sie auf ihrem eigenen Weg bestärken!“

 

Breast Friends – außergewöhnliche Freundschaften

Ingrid Schnabl, ebenfalls Vizepräsidentin von Europa Donna Österreich: „Wichtig ist, dass man für die Patientin da ist, ihr zuhört, sie beim Einholen von Information unterstützt, mit ihr z.B. eine Frageliste für den nächsten ÄrztInnen-Besuch zusammenstellt, sie auch dorthin begleitet, ihr bei der Bewältigung des Alltags hilft – kurz gesagt als wirkliche Freundin, als wirklicher Freund in dieser schweren Zeit für sie da ist und ihr aktiv Hilfe und Unterstützung anbietet Und: Jede Patientin hat das Recht auf die bestmögliche Therapie! Information ist dabei extrem wichtig und gerade beim Einholen von Informationen kann ein Breast Friend die Patientin wesentlich unterstützen.“

 

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„Ist es vielleicht Brustkrebs?“ - Medizinische Basics für Patientinnen und Breast Friends

Medizinische Basics für Patientinnen und Breast Friends

Um Betroffene und ihre Angehörigen auch mit den medizinischen Grundlagen der Erkrankung vertraut zu machen, ist bei Europa Donna Österreich auch das Buch „Ist es vielleicht Brustkrebs? – Ein Leitfaden für Frauen mit der Diagnose Brustkrebs“ kostenlos erhältlich.

 

Der Leitfaden für Breast Friends und das Buch mit den medizinischen Grundlagen sind zum Downlad unter www.europadonna.at/breastfriends als E-Book verfügbar oder in Print-Form erhältlich via office@europadonna.at; Telefon: 0650/902 32 65.

 

Breast Friends-Event in der Akademie

Univ.-Prof. Dr. Michael Gnant, Präsident der ABCSG (Austrian Breast & Colorectal Cancer Study Group) referierte über die Chancen für Brustkrebspatientinnen bei der Teilnahme an medizinischen Studien und betonte, genauso wie Sektionschef Prof. Med.-Rat Dr. Hubert Hrabcik, Generaldirektor für öffentliche Gesundheit vom Bundesministerium für Gesundheit, Familie und Jugend, und Univ.-Prof. Dr. Beate Wimmer-Puchinger, Frauengesundheitsbeauftragte der Stadt Wien, die Wichtigkeit der „Breast Friends“-Initiative von Europa Donna Österreich.

 

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Breast Friends: Suzanne Wyman, prominente Brustkrebs-Aktivistin, Jerry Hall, Model(r.)

Breast Friends – Außergewöhnliche Freundschaften

Dr. Martin Hangarter, Geschäftsführer von Roche Austria, übernahm die Eröffnung der Ausstellung. Der Pharmakonzern Roche, der Grundlagenforschung ebenso fördert wie humanitäre, soziale und kulturelle Projekte, hat die Rankin-Ausstellung „Breast Friends – Außergewöhnliche Freundschaften“ nach Österreich gebracht. Der britische Starfotograf Rankin portraitierte prominente Breast Friends aus der ganzen Welt: Jerry Hall, die „Ex“ von Oberstone Mick Jagger, deren Zwillingsschwester an Brustkrebs erkrankt ist, Suzanne Wyman, Ehefrau von Rolling Stones-Bassist Bill Wyman, deren beste Freundin Brustkrebs hat, „Desperate Housewife“ Bree, Marcia Cross, die ihre Freundin Rosemary Moritz als Breast Friend begleitet hat, Hollywood-Star Rosanna Arquette und Romina Power und deren Schwester, um nur einige zu nennen, haben sich von ihm ablichten lassen, um die Breast Friends-Idee zu unterstützen.

 

Ab 2. Oktober wird die Ausstellung am Wiener AKH an der Universitätsklinik für Innere Medizin I, Klinische Abteilung für Onkologie (Vorstand: Univ.-Prof. Dr. Christoph Zielinski) bis zum 14. Oktober der Öffentlichkeit zugänglich sein.

 

Foto-Shooting für österreichische Breast Friends

Im Rahmen des Breast Friend-Events in der Akademie der bildenden Künste fand auch das Kick-Off für das Foto-Shooting für die Ausstellung mit Portraits österreichischer Brustkrebspatientinnen und ihrer Breast Friends statt, die 2008 der Öffentlichkeit präsentiert werden wird. Die renommierte österreichische Fotografin Gabriela Koch setzt dabei auf sensible Schwarz-Weiß-Portraits.

 

 

Pressetexte

 

PA_Breast_Friends_Initiative Kurztext

PA_Breast_Friends_Initiative Langversion

 

Pressefotos

 

7_Breast_Friends-Fotos (Rankin) und_Covers_der_Publikationen

11 Pressefotos_Breast_Friends_Event.zip

 

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Direkt Download E-Books:

 

Europa Donna Leitfaden - „Breast Friends – den Weg gemeinsam gehen…“

 

„Ist es vielleicht Brustkrebs? – Ein Leitfaden für Frauen mit der Diagnose Brustkrebs“

 

 

Rückfragen:

 

Barbara Urban
medical media consulting

Tel.: +43 (0)664 41 69 4 59
barbara.urban@medical-media-consulting.at

 

Harald Schenk
medical media consulting

Tel.: +43 (0)664 160 75 99

harald.schenk@medical-media-consulting.at

 

 

 
   
 

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