Aktuelles Wir über uns Hilfe zur Selbsthilfe Informationen rund um das Thema Brustkrebs Service Presseinformationen
 

PRESSEMITTEILUNG

 

Europa Donna Österreich: Let’s talk about Sex!

Tabuthema „Brustkrebs und Sexualität“ in der neuesten Ausgabe der Brustkrebszeitschrift DONNA

 

 

Foto DownloadWien, August 2006

 

Einfach ist es nicht, nach Brustkrebs seine Sexualität wieder zu finden. Aber es ist möglich. Wie heikel und schwierig dieses Thema ist, wie stark diese Problematik Beziehungen belastet, wo aber auch Chancen und Möglichkeiten liegen, dies wird im Leitartikel der aktuellen Ausgabe von DONNA, Österreichs erster Zeitschrift für Brustkrebspatientinnen, beleuchtet.

 

„Plötzlich ist die Unbefangenheit weg, das selbstverständliche sexuelle Begehren“, erzählt eine Betroffene im Interview. „Berührungen lösen nichts mehr aus – abgesehen von der Erkenntnis, dass die Krankheit ‚überall’ ist.“

 

Die Wiener Buchautorin und Medizinjournalisten Dr. Karin Gruber hat mit einer Betroffenen und einer Ärztin über das Tabuthema Sexualität nach Brustkrebs gesprochen.

 

„Libidoverlust ist ein wichtiges Thema“, so die Gynäkologin und angehende Psycho­thera­peutin Dr. Regina Kroiß von der Universitätsklinik für Frauenheilkunde am Wiener AKH. „Sexuelle Störungen und Erkrankungen sind nach Krebs generell und vor allem nach Brustkrebs extrem häufig.“ Nicht wenige Partnerschaften zerbrechen sogar daran. Der Weg zurück in eine Normalität in diesem so intimen und persönlichen Bereich kann so unter­schiedlich aussehen wie Menschen eben verschieden sind. „Es gibt aber schon allgemeine Wegweiser, die man benennen kann“, so Kroiß aus der ärztlichen Erfahrung. Wichtigst ist das Gespräch – mit dem Arzt oder der Ärztin des Vertrauens, mit speziell geschulten Thera­peutInnen und vor allem mit dem Partner – darüber sind sich Ärztin und Betroffene einig.

 

Mit der Sexualität ist es so wie mit allem nach Brustkrebs: Man muss eine neue Normalität suchen. Die Betroffene im Interview: „Man muss die Veränderungen akzeptieren. Auch die Sexualität integriert sich wieder in den Alltag. Man darf Hoffnung haben. Es gibt eine Lösung.“

 

Die Österreichische Krebshilfe hat in ihren 36 Beratungsstellen ein breites Angebot speziell zu diesem Thema. Auch in der neuen Brustkrebs-Broschüre der Österreichischen Krebshilfe wird diese Thematik ausführlich behandelt. Bestellung der (kostenlosen) Broschüre sowie weitere Informationen unter der Telefonnummer 01/402 19 22.

 

Weitere Themen der aktuellen DONNA

Angesichts einer Krebserkrankung stellen sich viele Patientinnen die Frage nach dem „Sinn“, und auch: „Warum hat es gerade mich getroffen?“ Im Artikel „Seele & Krebs: Antworten auf die Frage nach dem ‚Wozu’?“ beleuchtet die Sportpsychologin und Medizinjournalistin Mag. Chris Lechner den Arbeitsbereich der Psychoonkologie.

 

In der Serie „Therapiemethoden aus dem Reich der Mitte“ (be)schreibt die Mödlinger All­gemeinmedizinerin und TCM-Ärztin Dr. Katrin Bienert, welche Methoden in der Praxis der traditionellen chinesischen Medizin zur Anwendung kommen können.

 

In der Rubrik „Lebenswege“ trifft die Wissenschafts- und Medizinjournalistin Dr. Sigrid Ofner die „Marathon-Frau“. Durch die Krankheit hat sich ihr Leben naturgemäß grundlegend geändert. Aber keineswegs nur zum Negativen. Im September wird sie ihren ersten Marathon laufen.

 

Gesundheitsministerien Maria Rauch-Kallat, Krebshilfepräsident Univ.-Prof. Dr. Paul Sevelda, zahlreiche hochrangige VertreterInnen der mit der Thematik Brustkrebs befassten Ärzte­schaft, VertreterInnen von Brustkrebs-Selbsthilfegruppen, Health Care Professionals und GesundheitspolitikerInnen waren der Einladung der geschäftsführenden Präsidentin von Europa Donna Österreich, Sylvia Eisenburger-Kunz, in den Ringturm der Wiener Städtischen zum Europa Donna Launch-Event gefolgt. Einen Bericht über die „Vernetzung über den Dächern von Wien“ finden Sie in der aktuellen Donna.

 

 

DONNA – Österreichs erste Zeitschrift für Brustkrebspatientinnen und Angehörige

DONNA erscheint vier Mal jährlich und ist kostenlos erhältlich. Bestellungen unter: ingrid.schnabl@europadonna.at oder unter 0650/ 902 32 65.

 

Europa Donna

Europa Donna wurde 1994 als überparteilicher gemeinnütziger Verein in Mailand gegründet und hat inzwischen in 37 Staaten so genannte nationale Foren bzw. nationale Sektionen. Als eine Organisation von Frauen für Frauen setzt sich Europa Donna auf europäischer, nationaler, regionaler und lokaler Ebene überall in Europa für eine verstärkte Brustkrebsforschung, eine qualitätsgesicherte Früherkennung nach europäischen Leitlinien und für interdisziplinäre Brustzentren ein. Ziel ist es, dass auf Brustkrebs spezialisierte ChirurgInnen, RadiologInnen, OnkologInnen und PathologInnen jeden Fall gemeinsam beraten und unter Einbeziehung der Patientin entscheiden, was die für die jeweilige Patientin beste individuelle Behandlung ist. Dies gilt für die gesamte Versorgungskette.

 

Europa Donna Österreich möchte die Vernetzung aller mit dem Thema Brustkrebs befassten Personen und Organisationen forcieren und steht diesbezüglich als Forum und Plattform zur Verfügung.

 

Weitere Informationen: www.europadonna.at

 

Die Aktivitäten von Europa Donna Österreich werden dankenswerter Weise durch die Unterstützung von Roche Austria, der Wiener Städtischen Versicherung und den Österreichischen Lotterien ermöglicht.

 

 

Downloads:

Pressetext Let’s talk about Sex!

Pressetext Let’s talk about Sex!

Cover der Zeitschrift

 

 

Presse: Rückfragen- und Kontaktadresse

Barbara Urban

medical media consulting 

b.urban@kabsi.at

0664/41 69 4 59

 

Harald Schenk

medical media consulting 

harald.schenk@chello.at

0664/160 75 99

 

 
   
 

l Aktuelles l Wir über uns l Hilfe zur Selbsthilfe l Information l Service l Presse l