|
PRESSEMITTEILUNG
DONNA – erste Zeitschrift für Brustkrebspatientinnen der Öffentlichkeit vorgestellt
Im Rahmen der Veranstaltung „Leben mit Krebs“ präsentierte Univ.-Prof. Dr. Christoph Zielinski gestern die erste Ausgabe von DONNA, der neuen Zeitschrift der europäischen Förderation gegen Brustkrebs „Europa Donna“, im RadioKulturhaus.
Viermal im Jahr soll DONNA Brustkrebspatientinnen, Angehörigen und Interessierten Informationen rund um das Thema Brustkrebs bieten: Basisinformationen über die Krankheit, News aus der Forschung und von Kongressen, Infos über komplementärmedizinische Methoden, aber auch Wellness- und Kosmetiktipps und -trends werden die Inhalte von DONNA sein. Für die Redaktion zeichnet ein Team von MedizinjournalistInnen verantwortlich, als GastautorInnen werden prominente JournalistInnen, WissenschafterInnen, ÄrztInnen, Mitglieder des Pflegepersonals etc. und - last but not least - Patientinnen fungieren.
„Diese Initiative ist sehr zu begrüßen“, so Univ.-Prof. Dr. Christoph Zielinksi, Vorstand der Universitätsklinik für Innere Medizin, bei der Präsentation. „Wir haben Europa Donna zu unserer Veranstaltung ‚Leben mit Krebs – Österreichs Selbsthilfegruppen stellen sich vor’ eingeladen, da wir diese Förderation, die Europa übergreifend arbeitet, bei ihrer Aufgabe, Patientinnen zu stärken und zu vernetzen, unterstützen möchten.“ DONNA ergeht - gratis - an ÄrztInnen und medizinisches Personal im (onkologischen und gynäkologischen) Krankenhausbereich, niedergelassene GynäkologInnen, Selbsthilfegruppen und Interessierte. „Natürlich hoffen wir, dass DONNA von den KollegInnen in den Ordinationen aufgelegt bzw. an die Patientinnen weitergegeben wird.“
Die - vormals langjährig beim ORF tätige (Ö1 – Der Radiodoktor) - Medizinjournalistin Barbara Urban leitet die Redaktion von DONNA: „Wir fangen zwar klein an – die erste Ausgabe umfasst 12 Seiten –, haben aber große Pläne. Schon jetzt gibt es so viele Anregungen von JournalistInnen, ÄrztInnen und Patientinnen, dass wir hoffen, Sponsoren zu finden, um den Seitenumfang in Zukunft erhöhen zu können.“
Vernetzt und verlinkt - eine Plattform für alle
EUROPA DONNA will – ganz im Sinne des europäischen Gedankens des Brückenschlagens – ein Forum und eine Plattform für alle mit dem Thema Brustkrebs befassten Personen und Organisationen in Österreich bilden. „Wir wollen allen Patientinnen und Angehörigen eine Anlaufstelle sein und als Informationsplattform dienen“, so Sylvia Eisenburger-Kunz, geschäftsführende Präsidentin von Europa Donna Österreich. „Daher sind uns Vernetzung und Verlinkung mit allen an dem Thema Interessierten sehr wichtig“, betont Ingrid Schnabl, Koordinatorin von „Europa Donna – Netzwerk Brustkrebs“, die allen Interessierten für weitere Informationen und die Planung gemeinsamer Projekte zur Verfügung steht.
Europa Donna wurde 1994 als überparteilicher gemeinnütziger Verein in Mailand gegründet und hat inzwischen in 37 Staaten so genannte nationale Foren bzw. nationale Sektionen. Als eine Organisation von Frauen für Frauen setzt sich Europa Donna auf europäischer, nationaler, regionaler und lokaler Ebene überall in Europa für eine verstärkte Brustkrebsforschung ein, für eine qualitätsgesicherte Früherkennung nach europäischen Leitlinien und für interdisziplinäre Brustzentren. Ziel ist es, dass auf Brust spezialisierte ChirurgInnen, RadiologInnen, OnkologInnen, PathologInnen jeden Fall gemeinsam beraten und unter Einbeziehung der Patientin entscheiden, was die für die jeweilige Patientin die beste individuelle Behandlung ist. Das gilt für die gesamte Versorgungskette.
Europa Donna Österreich - Netzwerk Brustkrebs: „Gemeinsam statt einsam!“
Europa Donna versteht sich selbst nicht als Selbsthilfegruppe. Aufgabe des Vereins ist vielmehr, bestehende Selbsthilfegruppen bei ihren Aktivitäten zu unterstützen bzw. dort, wo Bedarf besteht, engagierten Patientinnen bei der Gründung einer neuen Selbsthilfegruppe mit Rat und Tat beizustehen. Nach dem Motto: „Gemeinsam sind wir stark!“ sollen Vernetzung und Meinungsaustausch forciert werden.
In Österreich kümmert sich Ingrid Schnabl als Koordinatorin um den Aufbau des Europa Donna - Netzwerks Brustkrebs. Sie ist von Montag bis Freitag in der Zeit von 14.00 – 16.00 Uhr am Europa Donna-Telefon unter 0650/902 32 65 erreichbar.
www.europadonna.at
Vernetzt und verlinkt soll natürlich auch mittels der Homepage von Europa Donna Österreich werden, für die der Kommunikationsfachmann Harald Schenk verantwortlich zeichnet. „Unter www.europadonna.at ist eine zentrale Informationsplattform zum Thema Brustkrebs im Aufbau. Für die nahe Zukunft ist auch ein eigenes Forum geplant, das den Betroffenen die Möglichkeit zum direkten Meinungsaustausch geben soll. Um die Vernetzung aller mit dem Thema Befassten und ein möglichst umfassendes Informationsangebot bieten zu können, sind wir natürlich auf Mithilfe angewiesen.“ Selbsthilfegruppen, Institutionen etc., die ihren Link auf der Europa Donna Homepage finden möchten, schicken ein Mail an harald.schenk@europadonna.at
Wer DONNA in Zukunft gratis erhalten möchte, wendet sich an Ingrid Schnabl: ingrid.schnabl@europadonna.at, 0650/902 32 65.
Downloads:
Pressetext Donna
Cover der Zeitschrift
Foto Eisenberger-Kunze (Foto: Paul Harris)
Foto Univ.-Prof. Zielinski
Foto Ingrid Schnabl
Alle Dokumente als Zip-Datei 
Rückfragen: Redaktionsbüro Urban/Schenk
Barbara Urban, b.urban@kabsi.at, 0650/518 9 517
Harald Schenk, harald.schenk@chello.at, 0664/160 75 99
|