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Neuigkeiten vom Verein: Neues Team im Vereinsvorstand

 

Dr.in Miriam Strauss, Ärztin und Unternehmensentwicklerin ist die neue Präsidentin von Europa Donna Österreich
Dr.in Miriam Strauss, Ärztin und Unternehmensentwicklerin ist die neue Präsidentin von Europa Donna Österreich

Mit 1. Jänner 2012 hat Europa Donna Österreich einen neuen Vereinsvorstand. Präsidentin ist die Ärztin und Unternehmensentwicklerin Dr.in Miriam Strauss, Vizepräsidentinnen sind Christiane Göschke und Mag.a Helga Stadler-Maly.


Die langjährige geschäftsführende Präsidentin Sylvia Eisenburger-Kunz sowie die beiden Vizepräsidentinnen Univ.-Prof.in Dr.in Karin Gutiérrez-Lobos und Ingrid Schnabl legten ihre Funktion nieder. „Wir haben Europa Donna in Österreich über Jahre aufgebaut und freuen uns, dass der neue Vorstand mit ebenso großem Engagement die Ziele von Europa Donna verfolgen möchte. Dem neuen Team wünschen wir alles Gute und viel Erfolg für ihre Arbeit für Europa Donna“, so Eisenburger-Kunz, die nun als Ehrenpräsidentin fungiert.

 

Ingrid Schnabl: „Es wäre schön, würden neue Sponsoren gefunden werden und könnten Projekte wie die Brustkrebszeitschrift Donna oder Aktivitäten wie das Netzwerk Brustkrebs, die wir auf Grund von Geldmangel einstellen mussten, wieder aufgenommen bzw. fortgeführt werden. Ich wünsche dem neuen Team auf jeden Fall alles Gute!“

 

Miriam Strauss, selbst Betroffene, hat sich entschlossen, die Präsidentschaft zu übernehmen: „Mir persönlich sind zwei Themen besonders wichtig: Erstens die Schaffung von Awareness, als des Bewusstseins in der Bevölkerung und vor allem bei Betroffenen und ihren Angehörigen, dass Brustkrebs kein Todesurteil ist! Heute, dank verbesserter diagnostischer und therapeutischer Möglichkeiten, ist die Krankheit in den meisten Fällen gut behandelbar. 5 von 6 Frauen sind derzeit Langzeitüberlebende. Zweitens ein einheitliches Entlassungsmanagement, egal ob die betroffene Frau auf einer chirurgischen, plastischen oder gynäkologischen Abteilung und egal in welchem Bundesland sie behandelt wurde. Es wär auch wichtig, dass fächerübergreifend besser zusammengearbeitet werden wird.“

 

Strauss dankt dem Past-Team und möchte nun ihr Augenmerk vermehrt auf die Thematik Arzt/Ärztin-PatientInnenkommunikation sowie den Themenkreis Psychoonkologie und auf das Auffinden neuer Sponsoren richten.

 

Auf jeden Fall bleibt Europa Donna Österreich seinem Grundsatz „Gemeinsam statt einsam“ treu und sieht es nach wie vor als zentrales Ziel an, auf allen Ebenen zur Bekämpfung des Brustkrebses beizutragen. Und so will Europa Donna Österreich weiterhin – ganz im Sinne des europäischen Gedankens des Brückenschlagens – ein Forum und eine Plattform für alle mit dem Thema Brustkrebs befassten Personen und Organisationen in Österreich sein.

„Vernetzung und Verlinkung mit allen an dem Thema Interessierten ist uns nach wie vor sehr wichtig“, so Strauss.

 
   
 

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