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Erfolgreiche Jahresbilanz 2006

 

Liebe Leserinnen und Leser!

 

Europa Donna Österreich hat ein ereignisreiches Jahr hinter sich. Seitdem wir unsere Aktivitäten im Herbst 2005 zu intensivieren begonnen haben, hat sich einiges getan. Beim Europa Donna Launch-Event im Ringturm der Wiener Städtischen Versicherung im Juni 2006 trafen sich Gesundheitsministerin Maria Rauch-Kallat und Krebshilfepräsident Univ.-Prof. Dr. Paul Sevelda sowie zahlreiche hochrangige VertreterInnen der mit der Thematik „Brustkrebs“ befassten Ärzteschaft sowie VertreterInnen von PatientInnenorganisationen und Health Care-Institutionen zwecks Vernetzung und Meinungsaustausch.

 

Wir haben den ersten Europa Donna Leitfaden zum Thema Mammografie – in Zusammenarbeit mit Prim. Dr. Hans Mosser – auf unsere Homepage online gestellt. Wir haben für Selbsthilfegruppen ein Online-Service erarbeitet, mit dessen Hilfe sie sich auf unserer Homepage präsentieren können. Europa Donna war Kooperationspartner bei der höchst erfolgreichen Veranstaltungsreihe „Gib Brustkrebs keine Chance“ der Niederösterreichischen Gebietskrankenkasse.

 

Auch auf der Jahrestagung der Österreichischen Gesellschaft für Senologie war Europa Donna vertreten: In Österreich wird intensiv über ein flächendeckendes Mammographie-Screening nachgedacht. Sowohl die Stadt Wien als auch das Gesundheitsministerium sind dabei, Pilotprojekte auszuarbeiten. Bei der heurigen Jahrestagung der Österreichischen Gesellschaft für Senologie in Salzburg forderte Europa Donna eine offene und klare Patientinnen-Kommunikation als begleitende Maßnahme.

 

Ingrid Schnabl, die Koordinatorin des Europa Donna Netzwerk Brustkrebs, besuchte zahlreiche Veranstaltungen und baute das Netzwerk weiter aus.

 

Durch unsere Medienarbeit und vor allem durch DONNA konnten wir einige wichtige Themen ins Bewusstsein der Öffentlichkeit rücken. So hat zum Beispiel eine Titelgeschichte über die Problematik „Brustkrebs und Sexualität“ zahlreiche Reaktionen ausgelöst. Auch Barbara Stöckl nahm sich darauf hin in Help TV des Themas an.

 

Was ist Lebenszeit wert? In der Dezember-Donna befasst sich der Leitartikel mit diesem „heißen Thema“. Heute stehen uns zum Glück moderne, hochwirksame (Brust-) Krebs-Therapien zur Verfügung, die aber auf Grund der enormen Entwicklungskosten sehr teuer sind. Zu teuer, für ein paar Monate mehr an Leben? Eine Frage, der sich die Gesellschaft stellen muss.

 

Ich möchte an dieser Stelle ganz besonders unseren Hauptsponsoren – Wiener Städtische Versicherung, Roche Austria und den Österreichischen Lotterien – sowie den anderen Spendern sehr herzlich für Ihre Unterstützung danken! Wir haben viele Pläne für das neue Jahr und hoffen, sie auch in vollem Umfang umsetzen zu können. Vor allem sei an dieser Stelle aber den zahlreichen Aktivistinnen von Brustkrebs-Selbsthilfegruppen und den vielen engagierten ÄrztInnen, PsychologInne, Krankenschwestern und Pflegern gedankt, die sich unermüdlich für Brustkrebspatientinnen einsetzen.

 

Ich wünsche Ihnen und Ihren Familien alles erdenklich Gute für 2007!

 

Ihre

 

 

Sylvia Eisenburger-Kunz

Geschäftsführende Präsidentin Europa Donna Österreich

 
   
 

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