Monas Blog

 

Sicher surfen – so finden Sie gute Informationen

DAS INTERNET: BIBLIOTHEK, KAUFHAUS, FORUM

Wer sich für das Thema Krebs interessiert oder selbst von der Erkrankung betroffen ist, geht heute ganz selbstverständlich auch ins Internet. Dort findet man Informationsportale genauso wie die Arztpraxis und die Apotheke um die Ecke. Krebsberatungsstellen, Universitätskliniken, Fachgesellschaften oder Krebsforschungszentren – sie alle sind im Netz. Patientenorganisationen bieten Unterstützung online. In Foren oder in sozialen Netzwerken wie etwa Facebook kann man sich zum Thema Krebs austauschen. Selbst Fachliteratur, früher nur für Ärzte oder Wissenschaftler verfügbar, lässt sich heute im Internet lesen oder bestellen.

Welche Risiken bestehen?

Es ist nicht leicht, aus diesen vielen Angeboten das Wichtige oder Richtige herauszufiltern: Mehrere Millionen Treffer bieten Suchmaschinen an, wenn man „Krebs“ eintippt. Darunter finden sich nicht nur seriöse Informationen: Es gibt selbsternannte „Berater“ ohne jegliche Ausbildung. Man kann Produkte kaufen, die in Deutschland verboten sind. In Foren werben unseriöse Geschäftemacher, getarnt als angebliche Krebspatienten. Gut gemeint, aber manchmal trotzdem riskant: veraltete Seiten, die nicht den aktuellen Wissensstand wiedergeben. Beispiele sind Zeitungsarchive, ältere TV-Berichte oder auch alte Diskussionsforen. Ein großes Problem: Wer über Suchmaschinen auf Informationen zu Krebs stößt, sieht meist nicht gleich, wer dahinter steht, und was damit bezweckt wird. Auch mit dem Datenschutz nehmen es viele Anbieter nicht so genau. Wer legt eigentlich fest, was eine „gute“ Internet-Information ist? Als Antwort auf diese Frage entwickelten Fachleute im Auftrag der EU schon vor rund fünfzehn Jahren Qualitätskriterien: Diese Vorgaben sollten Webseiten mit Gesundheitsinformationen mindestens erfüllen.

Ob ein Anbieter diese Angaben transparent und leicht zugänglich zur Verfügung stellt, kann man schnell prüfen: In Deutschland ist ein „Impressum“ gesetzlich vorgeschrieben. Darin muss stehen, wer hinter dem Angebot steht. Über das Impressum kann man prüfen, ob man es mit einer Privatperson oder einem Verein zu tun hat, mit einem Angebot von Ärzten oder Kliniken. Man sieht, ob der Herausgeber eine Patientenorganisation, eine Behörde oder eine Firma ist. Wer mehr über die Finanzierung, die Arbeitsweise und den Zweck einer Internetseite wissen will, findet auf vielen Seiten auch Texte wie „Über uns“ oder „Unsere Organisation“. Das Problem: In vielen anderen Ländern sind solche Angaben nicht verpflichtend. Fehlt ein rechtsgültiges Impressum, kann das bedeuten: Der Anbieter sitzt im Ausland – auch wenn er Informationen auf Deutsch vermittelt. Als Nutzer kann man ihn möglicherweise nicht für falsche oder irreführende Informationen haftbar machen, oder Probleme bei der Abwicklung von Online-Einkäufen nicht reklamieren. In vielen anderen Ländern gibt es auch keine Regelungen zum Datenschutz.

QUALITÄT FINDEN

Einen vollständigen Überblick oder eine umfassende Linkliste – so etwas ist unmöglich: Dafür gibt es viel zu viele Seiten im Internet, zu viele Foren oder Chats und zu viele Soziale Netzwerke.

QUALITÄT WEITERENTWICKELN

Zum Selbstprüfen eignen sich die Kriterien von DISCERN (www.discern.de). Solche Qualitätskriterien werden zudem ständig weiterentwickelt: Ein Beispiel ist die Barrierefreiheit, also die Nutzbarkeit für Menschen etwa mit einer Sehschwäche. Sie ist für Informationsangebote, die mit öffentlichen Mitteln finanziert werden, heute eine wichtige Vorgabe. Diskutiert wird über die Qualität in Facebook und anderen sozialen Netzwerken. Experten befassen sich heute zudem mit der Frage, was ein gutes Gesundheitsvideo ausmacht, oder wie eine hochwertige Informationsgrafik gestaltet sein muss. Das Deutsche Netzwerk Evidenzbasierte Medizin e.V. hat mit einem Positionspapier „Gute Praxis Gesundheitsinformation“ Standards gesetzt (www.ebm-netzwerk.de, Stichwort GPGI). Für Anbieter von Gesundheitsinformation gibt es auch eine Leitlinie. Darin ist wissenschaftlich bewertet, was gute Texte und verständliche Inhalte ausmacht.

Worauf sollte man noch achten?

Passen diese Qualitätskriterien für jeden, der nach Krebsinformation sucht ist es nicht auch eine Frage der eigenen Sichtweise, wie und wo man sich informieren möchte? Auch dazu haben sich Experten viele Gedanken gemacht. Besonders wichtig ist diese Frage, wenn es um Erfahrungsberichte geht. Klar ist: Jeder Mensch erlebt die Krankheit Krebs anders. Hier kann es kein „Richtig“ oder „Falsch“ geben. Trotzdem ist es hilfreich für Patienten und Angehörige, wenn sie im Internet, in Foren oder sozialen Netzwerken lesen können, was andere in der gleichen Situation erlebt haben. Man sollte beim Lesen allerdings erkennen können, womit man es zu tun hat: mit einer ganz persönlichen Erfahrung, der mit einer allgemeinen Information. Wie neutral eine Information ist, zählt auch, wenn es um Arzneimittel und andere Therapien geht. Man sollte sich nicht nur beim Hersteller oder Anbieter, sondern auch aus unabhängigen Quellen informieren. Der wichtigste Rat lautet aber: Internet oder soziale Netzwerke können niemals das Gespräch mit den behandelnden Ärzten ersetzen.

SO ERKENNEN SIE QUALITÄT IM NETZ

  • Der Anbieter einer Internetseite ist deutlich und auf den ersten Blick zu erkennen.
  • Ziel und Zweck der Information werden genannt, außerdem, für wen genau sie gedacht ist.
  • Autoren und Quellen der Information werden offen gelegt.
  • Wann die Information erstellt und zuletzt überarbeitet wurde, ist auf jeder Seite angegeben.
  • Mit dem Anbieter kann man in Kontakt treten, nachfragen, oder sich bei Problemen auch beschweren.
  • Der Anbieter gibt an, wie er die Qualität seiner Informationen sicherstellt.
  • Werbung und Information sind voneinander getrennt und lassen sich gut unterscheiden.
  • Der Anbieter legt seine Finanzierung offen und benennt seine Sponsoren. Er gibt an, mit wem er kooperiert.
  • Nutzer können erkennen, ob ihre Daten beim Besuch einer Seite gespeichert werden, welche dies sind und was damit weiter passiert.
  •  
    Quelle: DEUTSCHES KREBSFORSCHUNGSZENTRUM KREBSINFORMATIONSDIENST
 
Komplementärmedizin WechselwirkungenEin Grapefruitsaft zum Frühstück?
Ein paar Tassen gesunder grüner Tee tagsüber?
Johanniskraut als mildes Beruhigungsmittel?
Kurkuma als Universalheilmittel gegen Krebs?
 
Viele Menschen glauben, sich mit NATURPRODUKTEN und NAHRUNGSERGÄNZUNGSMITTELN während einer Krebstherapie Gutes zu tun – erreichen aber genau das Gegenteil.
 
Denn:
Naturprodukte und Nahrungsergänzungsmittel können mit verschiedenen Therapiewirkstoffen INTERAGIEREN - d. h. für unerwünschte WECHSELWIRKUNGEN sorgen. Problematisch ist dies, wenn der Wirkstoff auf diese Weise in seiner Arbeit behindert wird.
 
Maria-Joao Cardoso, MD, PhD hielt zu dieser Thematik beim ABC5-Kongress in Lissabon einen ausgezeichneten Vortrag. Sie präsentierte unter dem Titel: „KOMPLEMENTÄRMEDIZIN: WAS HILFT UND WAS NICHT HILFT“ eine gelungene und nützliche Übersicht.
 
Leider ist die Studienlage eine schwache – aber die engagierte Ärztin arbeitete sich durch sämtliche vorhandene Publikationen.
 
Europa Donna Austria-Präsidentin Mona Elzayat hat bezüglich Veröffentlichung angefragt und die Erlaubnis erhalten
.
So habe ich den Text nun übersetzt, grafisch neugestaltet und – voilà – hier ist er.
 
Link zum Download: http://bit.ly/2Qo3k8r
 
Schaut mal – ich hoffe, Ihr könnt etwas für Euch WERTVOLLES herauslesen! Im Zweifelsfall bitte immer mit dem Onkologen Eures Vertrauens Rücksprache halten! Danke für die Übersetzung: Claudias Cancer Challenge
 
Zahlen, Daten und Fakten: Maria-Joao Cardoso, MD, PhD; Vortrag beim ABC5 Kongress, Lissabon 2019: "Complementary medicine: what helps and what doesn’t" Veröffentlichung: Erlaubnis der Autorin für Europa Donna Austria
 
Anmerkung:
 
Beim Symbol für Knoblauch ist nicht die Knoblauchzehe, sondern das hoch konzentrierte Knoblauchpulver gemeint.
Beim grünen Tee sind 1 bis 2 Tassen in Ordnung. Darüber hinaus sollte er vermieden werden.
 
 
 

ESMO 2019 Banner

Dr. Tanja Schneider (Medical Advisor - Europa Donna Austria)

Der Schwerpunkt der Vorträge galt dem metastasierten Mammakarzinom, zudem fanden einige Vorträge zu Biomarkern und deren Limitationen statt und es gab auch erstmals einen Beitrag zur artificial intelligence.

Metastasiertes hormonabhängiges, her2 negatives Mammakarzinom:

Hier wurden am Kongress in der Presidential Session die Updates von 2 Studien präsentiert.

Die Monarch 2 Studie (präsentiert von George Sledge) und die Monaleesa 3 Studie (präsentiert von Dennis Slamon)

Monarch2 Studie:
https://jamanetwork.com/journals/jamaoncology/fullarticle/2752266

Die Monarch 2 Studie hat eine Verbesserung des Gesamtüberlebens mit Abemaciclib und Fulvestrant (median OS Benefit von 9,4 Monaten) versus Fulvestrant und Placebo gezeigt. Es wurden prä- und postmenopausale PatientInnen eingeschlossen, die unter einer vorherigen endokrinen Therapie eine Progression hatten.

Der Überlebensvorteil hat sich quer durch alle Gruppen gezeigt, auch wenn es viszerale Metastasen gegeben hat oder der Tumor zuvor resistent gegen endokrine Therapien war.

Die Kombination Abemaciclib und Fulvestrant hat ein signifikantes progressionsfreies Überleben im Vergleich mit Placebo und Fulvestrant gezeigt (16.4 vs. 9,3 Monate; HR 0.553)

Abemaciclib ist der dritte oral verfügbare CDK 4/6 Inhibitor neben Ribociclib und Palbociclib. Er wird 2mal täglich eingenommen und hat ein etwas anderes Wirkungs- und Nebenwirkungsprofil gegenüber den anderen beiden CDK 4/6 Inhibitoren. (14mal potenter gegen CDK 4 als CDK6). Die primären Nebenwirkungen sind intestinale Beschwerden (vorwiegend Durchfall, der durch adäquate supportive Maßnahmen in der Regel gut beherrschbar ist).

Abemaciclib verzögert die Zeit bis zu einer Chemotherapie im metastasierten Setting signifikant.

Monaleesa 3 Studie: (Dennis J. Slamon et al)

Hier waren nur postmenopausale Frauen/Männer eingeschlossen. Die Studie hat Ribociclib und Fulvestrant versus Placebo und Fulvestrant verglichen. Die PatientInnen haben Ribociclib in der ersten oder zweiten Therapielinie erhalten und es hat sich ein signifikanter Überlebensvorteil gezeigt (für beide Gruppen – die, die zuvor noch keine endokrine Therapie erhalten haben, als auch für die, die resistent gegen endokrine Therapie geworden sind).

Ribociclib wird einmal täglich oral eingenommen. Die primäre Nebenwirkung ist die Neutropenie die aber durch Dosisanpassungen (ohne Wirkungsverlust) gut beherrschbar ist. Unter Ribociclib sollten auch regelmäßige EKG-Kontrollen stattfinden (QT-Zeit Verlängerung).

Generell wurden am ESMO 2019 einige Sessions zum Management der CDK 4/6 Inhibitoren abgehalten.

Bisher ist der einzige Biomarker für ein Ansprechen auf CDK 4/6 Inhibitoren die Hormonpositivität.

Die CDK 4/6 Inhibitoren gelten als neue Standardtherapie in der ersten oder zweiten Therapielinie für metastasierten Hormonrezeptor positiven, her2 negativen Brustkrebs.

Die bisherigen Daten zeigen eine signifikante Verbesserung im progressionsfreien und Gesamtüberleben.

Derzeit gibt es 3 verfügbare Substanzen: Palbociclib (Paloma Studien), Ribociclib (Monaleesa Studien) und Abemaciclib (Monarch Studien) und es ist aktuell noch unklar, ob es einen Vorteil für eine bestimmte Substanz gibt. Aufgrund der unterschiedlichen PatientInnenkollektive und Studiendesigns ist ein direkter Vergleich der Daten nicht möglich.

Unklar ist derzeit auch noch, ob es einen Vorteil für CDK 4/6 nach Progression der Erkrankung gibt (wie z. B. bei Herceptin beim her2 positiven BK).

CDK 4/6 werden aktuell auch im TN und her2 neu positivem Setting beobachtet.

Nach einer Progression nach CDK 4/6 ist derzeit keine optimale Sequenz bekannt.

Die verschiedenen Optionen wären z. B.: Everolimus und Exemestan (Bolero 2), Alpelisb und Fulvestrant (bei PIK3CA Mutation, Solar 1), Monochemotherapie und eventuell PARP Inhibitoren bei gBRCA Mutation.

Solar 1 Studie:

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/31091374

PIK3CA Mutationen kommen bei den hormonabhängigen, her2 negativen Patienten in etwa 40 % der Fälle vor. In der Solar 1 Studie wurde die Kombination aus dem spezifischen PI3K (Phosphat-Idylinositol-3-Kinase)-Inhibitor Alpelisib und Fulvestrant mit der alleinigen Fulvestrant-Gabe verglichen. Die Kombination aus Alpelisib und Fulvestrant hat das progressionsfreie Überleben signifikant verlängert.

Die Hauptnebenwirkung bei der Substanz ist eine Hyperglykämie, die durch Medikamente, die bei Diabetes eingesetzt werden, z. B. Metformin, gut beherrschbar ist.

Early TNBC:

Hier wurden die Ergebnisse der Keynote 522 Studie von Peter Schmid präsentiert.

Keynote 522: (Peter Schmid et al)

In der Studie wurde Pembrolizumab und Chemotherapie versus Placebo und Chemotherapie als neoadjuvante Therapie, gefolgt von Pembrolizumab versus Placebo in der adjuvanten Behandlung des frühen triple negativen Mammakarzinoms verglichen. Primärer Endpunkt waren pCR (keine sichtbaren Tumorzellen nach Therapie im Operationspräparat vorhanden) und event free survival.

Hintergrund: Patienten mit TNBC, die nach einer neoadjuvanten Therapie (Therapie vor der Operation) eine pCR erreicht haben, haben ein besseres Outcome.  (https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24529560 )

Taxane und anthrazyklinhältige Chemotherapien erreichen pCR Raten von etwa 40 % … das Hinzufügen von Platinen erhöht die pCR Raten auf etwa 50 %. (https://www.thelancet.com/journals/lanonc/article/PIIS1470-2045(14)70160-3/fulltext )

Durch die verbesserten pCR Raten haben sich auch die eventfreien und Gesamtüberlebensdaten beim TNBC verbessert.

Pembrolizumab ist eine Immuntherapie; genauer ist es ein monoklonaler Antikörper, der den PD1 Rezeptor blockiert. Wenn Krebszellen PD-L1 produzieren, wird der Krebs für das Immunsystem unsichtbar (T-Zelle wird inaktiviert) und das Immunsystem kann somit den Krebs nicht erkennen. Durch die Blockade des PD1 Rezeptors an den T-Zellen wird diese Kaskade durchbrochen. PD-L1 kann dann nicht mehr an den PD1 Rezeptor binden und das Immunsystem ist wieder in der Lage, den Krebs zu erkennen und zu bekämpfen.

In der Studie konnten die pCR Raten mit Pembrolizumab und Chemo vs Placebo und Chemo um etwa 13 % verbessert werden. (64,8 % vs. 51,2 %)

In der Studienpopulation waren ca. 80 % der PatientInnen PD-L1positiv und ca. 20 % PD-L1 negativ. Der Vorteil im pCR konnte in beiden Kohorten gezeigt werden.

Einige Fragen sind noch offen und es wird sich zeigen, ob es Änderungen in der Therapie und neue Zulassungen geben wird.

Fortgeschrittener, her2 negativer gBRCA mutierter Brustkrebs:

Hier wurden die Daten der BROCADE 3 Studie Veronique Dieras präsentiert.

BROCADE 3: (Veronique Dieras et al)

In der Studie wurde der PARP Inhibitor Veliparib und Carboplatin/Paclitaxel versus Placebo und Carboplatin/Paclitaxel beim BRCA1 oder BRCA2 mutierten fortgeschrittenen, her2 negativen Mammakarzinom verglichen. Es wurden Hormonrezeptor positive und negative PatientInnen in die Studie eingeschlossen.

Hintergrund der Studie: gBRCA1 und 2 mutierte PatientInnen zeigen eine erhöhte Sensitivität gegenüber platinhältigen Therapien und gegenüber PARP Inhibitoren (poly ADP-ribose polymerase).

Vorangegangene Studien mit Platinen und PARP Inhibitoren waren schwierig aufgrund einer erhöhten Myelosuppression.

Veliparib und Carbo und Paclitaxel gefolgt von Veliparib Fortsetzung als Monotherapie hat das progression free survival bei BRCA mutierten PatientInnen signifikant verbessert.

Einige Fragen sind hier noch zu klären: Kommt der positive Effekt von der Upfront V+Chemo und/oder der Fortsetzung mit V Mono?

Auf jeden Fall ein Signal für die Keimbahntestung bei PatientInnen im metastasierten Setting.

Metastasierter triple negativer Brustkrebs:

Keynote- 119: (Javier Cortes et al)

Phase 3 Studie mit Pembrolizumab versus Mono Chemotherapie nach Wahl des/der Arztes/Ärztin (Capecitabine, Eribulin, Gemcitabine, Vinorelbine) bei metastasierten triple negativen Brustkrebs

Negative Studie

    • Gesamtüberleben wurde nicht verbessert; es gab jedoch einen positiven Trend für die PD-L1 positive Population
    • Ansprechen auf Pembrolizumab war länger als bei Chemotherapie
    • Pembrolizumab Monotherapie wurde gut vertragen

Eine weitere Studie die präsentiert wurde:

Trilaciclib improves overall survival when given with gemcitabine/carboplatin (GCb) in patients

with metastatic triple negative breast cancer in a randomized, open-label, Phase 2 trial:

https://www.thelancet.com/journals/lanonc/article/PIIS1470-2045(19)30616-3/fulltext

Trilaciclib ist ein CDK 4/6 Inhibitor zur intravenösen Verabreichung

    • der primäre Endpunkt war die Reduktion der durch Gemcitabine/Cerboplatin verursachten Neutropenien; Trilaciclib hat das Auftreten und die Dauer von schweren Neutropenien im Vergleich mit Chemotherapie nicht verbessert
    • die Gesamtüberlebensdaten zeigen ein positives Signal

Hormonrezeptor positve, her2 positive Tumore:

MonarcHER Studie: (S.M. Tolaney et al)

Diese Studie ist die erste Phase II Studie eines CDK 4/6 Inhibitors gemeinsam mit endokriner Therapie und her2 Antikörpertherapie, die positive Ergebnisse gezeigt hat.

Die Studie hat 3 Arme: Abemaciclib und Trastuzumab und Fulvestrant versus Abemaciclib und Trastuzumab versus Trastuzumab und Chemotherapie nach Wahl des/der Arztes/Ärztin

Abemaciclib und Fulvestrant und Trastuzumab hat das progressionsfreie Überleben signifikant verbessert.


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