Oktober

Psychoonkologie

 

Psychoonkologie ist eine interdisziplinäre Fachrichtung, die sich mit der Erforschung und der Behandlung der psychischen und sozialen Belange von KrebspatientInnen und deren Bezugspersonen auseinandersetzt und sich hierzu der verschiedensten Methoden der klinischen Psychologie, Psychotherapie, Gesundheitspsychologie, Psychiatrie und der Kommunikationswissenschaft bedient, um so zu einer Verbesserung der Patientenversorgung beizutragen.
Diese Methoden werden spezifisch auf die unterschiedlichen und wechselnden Bedürfnisse abgestimmt und an die körperliche Befindlichkeit der PatientInnen und deren medizinischer Behandlung angepasst. Dabei ist vor allem die Zusammenarbeit der PsychologInnen, MedizinerInnen, PsychotherapeutInnen, SozialarbeiterInnen, Pflegepersonen und SeelsorgerInnen von großer Wichtigkeit und Bedeutung.
(https://www.oeppo.com/)

Aufgaben der Psychoonkologie

Die wichtigste Aufgabe der Psychoonkologie ist die Unterstützung von PatientInnen und deren Angehörigen bei seelischen Problemen aufgrund einer Krebserkrankung.
Die psychoonkologische Betreuung richtet sich immer nach den Bedürfnissen der PatientInnen.
Die Therapeuten und Berater achten auf das Gleichgewicht zwischen Lebensfreude und dem Verlust von Lebensqualität durch die Krebstherapie.
Die psychoonkologische Betreuung richtet sich immer nach dem Wunsch und den Möglichkeiten der PatientInnen und sind von Fall zu Fall verschieden.
(Auszüge aus: Leben mit der Diagnose Krebs, Österreichische Krebshilfe)

Wo findet man PsychoonkologInnen ?

Österreichische Akademie für onkologische Rehabilitation und Psychoonkologie (ÖARP)

https://www.oearp.at

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Österreichische Gesellschaft für Onkologische Rehabilitation - Onko-Rehab-Einrichtungen:


Der Sonnberghof

https://www.dersonnberghof.at/

Humanomed Zentrum Althofen

https://www.humanomed.at/humanomed-zentrum-althofen/onkologische-rehabilitation/

Kurhaus Ambulatorium Bad Schallerbach

https://www.kurhaus-badschallerbach.at/cont/index.php

LKH Wolfsberg

https://www.lkh-wo.at/539.html

Therapiezentrum Rosalienhof

https://www.sozialversicherung.at/portal27/portal/esvportal/services/servicesWindow?action=2&p_menuid=59784&p_tabid=6

 


Öppo - Österreichische Plattform für Psychoonkologie

https://www.oeppo.com

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Österreichische Krebshilfe

https://www.krebshilfe.net

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ÖGPO - Österreichische Gesellschaft für Psychoonkologie

https://www.oegpo.at

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Wunder

Das Wunderbarste an den Wundern ist, dass sie manchmal wirklich geschehen.

(Gilbert Keith Chesterton)

Als Wunder wird umgangssprachlich ein Ereignis bezeichnet, dessen Zustandekommen man sich nicht erklären kann, so dass es Verwunderung und Erstaunen auslöst. Es bezeichnet demnach allgemein etwas „Erstaunliches“ und „Außergewöhnliches“ .

Im engeren Sinn versteht man darunter ein Ereignis in Raum und Zeit, das menschlicher Vernunft und Erfahrung und den Gesetzlichkeiten von Natur und Geschichte scheinbar oder wirklich widerspricht. Dabei ist zu beachten, dass die heutige Vorstellung von einem Wunder als „übernatürlich“ erst in der Neuzeit entstand; sie setzt Wissen um die Existenz von Naturgesetzen voraus. Für die Menschen in Antike und Mittelalter hingegen, für die bereits Phänomene wie Blitz und Donner unerklärlich waren und die einer scheinbar ungeordneten, regellosen Umwelt gegenüberstanden, war die Grenze zwischen „Möglichem“ und „Unmöglichem“ weitaus durchlässiger.

Ob ein Ereignis oder eine Sache wunderhafte Züge trägt, ist grundsätzlich der Meinung des Betrachters überlassen. Während religiöse Menschen die Möglichkeit von Wundern meist bejahen, wird sie von areligiösen Menschen meist grundsätzlich verneint.

(Auszüge aus Wikipedia)

Ob wir an Wunder glauben oder nicht bleibt schlussendlich uns überlassen.

Trotzdem geschehen immer wieder Dinge, die sich Wissenschaftler und Mediziner nicht erklären können, das lässt uns hoffen, dass es doch Wunder gibt….

Ein wunderschönes Lied zu diesem Thema hat die Sängerin Nena geschrieben. Es trägt den Titel „Wunder geschehen“.

Ich habe einige Textstellen herausgepickt, die mich persönlich besonders berühren:

 

Auch das Schicksal
und die Angst kommt über Nacht

Ich bin traurig

gerade hab
ich noch gelacht und an so was Schönes gedacht

Refr.: Wunder geschehen
ich hab`s gesehen

es gibt so vieles was wir nicht verstehen

Wunder geschehen

ich war dabei wir dürfen nicht nur

alles glauben was wir sehen

Immer weiter
Immer weiter gerade aus

nicht verzweifeln

denn da holt dich niemand raus

komm steh selber wieder auf

Was auch passiert
Wunder geschehen………….

Hört Euch das Lied einfach selber einmal an ………….. 

 

 

Worte

 

„Reden ist Silber – Schweigen ist gold“

In diesem Spruch steckt viel Weisheit. Wie oft sagen wir etwas ohne vorher zu bedenken was genau wir sagen möchten, wie wir es ausdrücken möchten – und ob es überhaupt gesagt werden muss.

In Augenblicken des Überlegens stellen wir oft fest, dass es hilfreicher wäre, jetzt nichts zu sagen oder aber die Worte achtsam zu wählen.

Beobachten wir uns einmal selbst im Alltag und wir werden feststellen, dass wir Vieles unbedacht sagen. Drücken wir uns eher direkt oder indirekt aus ? Achten wir auf den Tonfall und auf das, was in unseren Worten mitschwingt ? Wie kommunizieren wir, wenn wir erregt sind ? Rutschen uns da nicht oft Worte nur so heraus ?

Innere Bilder

 

Ein Großteil unserer inneren Bilder, Glaubenssätze und Vorstellungen wird uns von unseren Eltern, unseren Großeltern, der Gesellschaft, in der wir leben, „eingepflanzt“.

Diesen inneren Bildern geben wir heute unbewusst die Macht über unser Denken.

Erkennen wir aber Gedanken, Glaubenssätze und Vorstellungen, die uns beunruhigen, traurig machen, einengen und unseren Atem stocken lassen, sind wir auf dem besten Weg, etwas dagegen zu tun…

Als Kind war uns eine große, bildliche Vorstellungskraft eigen, da wir noch in magischen Bildwelten lebten. In unserer kindlichen Vorstellungskraft konnten Bäume zu Lebewesen werden oder Geister hinter Gegenständen hervorkommen…

Bei Erwachsenen können Tagtraumbilder bewusst entwickelt  werden.

(Auszüge aus dem Buch „Die Möglichkeit des Andersseins“ von Paul Watzlawick)

Weltbilder

Der Mensch, der Hilfe sucht, leidet in irgendeiner Weise an seiner Beziehung zur Welt.

Damit ist gemeint, dass er an seinem Bild der Welt leidet, am ungelösten Widerspruch dazwischen, wie die Dinge sind und wie sie seinem Weltbild nach sein sollten.

Es stehen ihm dann zwei Möglichkeiten offen: aktives Angleichen der Umwelt mehr oder weniger an sein Weltbild – oder - wenn das unmöglich ist, umgekehrt die Anpassung seines Weltbildes an die unabänderlichen Gegebenheiten.

Ansätze dazu findet man bereits bei Aristoteles, der den grundlegenden Unterschied zwischen Schlüssen, die sich aus der Natur der Dinge ergeben, und solchen, die auf anerkannten Meinungen beruhen.

ARISTOTELES war es auch, der den prägnanten Begriff der „Möglichkeit des Andersseins“ eingeführt hat.

Wer also Hilfe sucht, sucht nach Problemlösungen.