April

Veränderungen zulassen und Neues wagen

"Unsere Taten zählen. Gedanken sind, so gut sie auch sein mögen, wie unechte Perlen, solange sie nicht in Taten verwandelt werden."

(Mahatma Gandhi)

Wir wachsen immer dann, wenn wir Veränderung zulassen und etwas Neues wagen. Dieser Drang, immer wieder über das, was wir können und kennen hinauszuwachsen, ist in uns allen seit frühester Kindheit angelegt. Ohne ihn hätten wir niemals laufen gelernt, sondern wahrscheinlich schon nach ein paarmal hinfallen aufgegeben.

Als Erwachsene müssen wir den tief in uns verwurzelten Wunsch, unsere Begrenzungen zu überwinden, Neues zu wagen oder uns neu zu erfinden, erst einmal wieder entdecken.
Zu sehr neigen wir dazu, uns im Gewohnten zu bewegen und alles beim Alten zu lassen.

Was wollt Ihr verändern ?

Nehmt Euch etwas Zeit, einige Blätter Papier und einen Stift und überlegt, was Ihr gerne an Euch verändern möchtet, wie Ihr über Euch selbst hinauswachsen könntet.

Was möchtet Ihr loslassen und hinter Euch lassen, um Zeit zu gewinnen für das, was Euch wirklich wichtig ist?

Was oder wer könnte Euch dabei unterstützen, Neues zu wagen?

Ein Coach oder Therapeut könnte dabei helfen Angst zu überwinden, ein Lehrer, wenn Ihr etwas Neues lernen wollt. Es kann aber auch eine gute Freundin sein, die Euch dabei hilft, Eure Veränderungswünsche umzusetzen.

Ihr werdet schnell merken, wie sehr sich die Qualität Eures Lebens verbessert, wenn Ihr es wagt, Euch zu verändern, wenn Ihr Möglichkeiten findet, Neues zu riskieren und an Herausforderungen zu wachsen.

(Auszüge aus: Trökes, Yoga - Weisheit)

Es steckt viel mehr in Euch, als Ihr glaubt 

Ich wünsche Euch Kraft um all Eure Sehnsüchte, Wünsche und Ideen, die in Eurem Kopf schlummern, Schritt für Schritt in die Tat umsetzen zu können!

 

Ostern

Ostern ist im Christentum die jährliche Gedächtnisfeier der Auferstehung Jesu Christi, der nach dem Neuen Testament den Tod überwunden hat.

Jesu Tod und Auferstehung fällt laut Neuem Testament auf das Osterdatum. Dieses wird über einen Lunisolarkalender bestimmt und fällt in der Westkirche immer auf den Sonntag nach dem ersten Frühlingsvollmond, im Gregorianischen Kalender also frühestens auf den 22. März und spätestens auf den 25. April. Danach richten sich auch die Daten der beweglichen Festtage des Osterfestkreises.

In der Alten Kirche wurde Ostern als Einheit von Leidensgedächtnis und Auferstehungsfeier in der Osternacht begangen. Ab dem 4. Jahrhundert wurde das höchste Fest im Kirchenjahr als Drei-Tage-Feier historisierend entfaltet. Die Gottesdienste erstrecken sich seitdem in den meisten Liturgien von der Feier des Letzten Abendmahls am Gründonnerstagabend – dem Vorabend des Karfreitags – über den Karsamstag, den Tag der Grabesruhe des Herrn, bis zum Anbruch der neuen Woche am Ostersonntag.

Mit dem Ostersonntag beginnt die österliche Freudenzeit („Osterzeit“), die fünfzig Tage bis einschließlich Pfingsten dauert. Im Mittelalter entwickelte sich aus dem ursprünglichen Triduum ein separates Ostertriduum, das die ersten drei Tage der Osteroktav von der restlichen Feierwoche abhob. Später wurde dieser arbeitsfreie Zeitraum verkürzt, bis nur noch der Ostermontag als gesetzlicher Feiertag erhalten blieb.

Der im Deutschen gebräuchliche Name Ostern ist altgermanischen Ursprungs und hängt wohl mit der Morgenröte und der Himmelsrichtung „Osten“ zusammen: Der Ort der aufgehenden Sonne gilt im Christentum als Symbol des auferstandenen und wiederkehrenden Jesus Christus.

Auferstehung

Die Auferstehung Jesu Christi ist für die Christen zentraler Glaubensinhalt. Nach der Verkündigung des Neuen Testaments (NT) erstand Jesus Christus, Sohn Gottes, am dritten Tag nach seiner Kreuzigung von den Toten zu neuem, unzerstörbarem Leben und erschien seinen Jüngern in leiblicher Gestalt.

Das Neue Testament beschreibt den Vorgang der Auferstehung nicht, sondern setzt ihn als von keinem Menschen beobachtete und beeinflusste, alleinige Tat Gottes voraus. Es bezeugt die Folgen dieser Tat für einige der ersten Jünger und andere Menschen, die den auferstandenen Jesus laut einer sehr frühen Osterzeugenliste „gesehen“ haben. Auf diesem Zeugnis beruht der Glaube des Urchristentums an die Messianität Jesu Christi und an die Rettung der seinen Namen bekennenden Getauften zum ewigen Leben

„…denn wenn du mit deinem Mund bekennst: «Jesus ist der Herr» und in deinem Herzen glaubst: «Gott hat ihn von den Toten auferweckt», so wirst du gerettet werden.“

Osternacht

Der vornehmste Ort des Taufgedächtnisses, verbunden mit einer Erneuerung des Taufversprechens durch die Gemeinde, ist in der katholischen Kirche die Feier der Osternacht, deren dritten Teil die Tauffeier bildet. Sie besteht aus der Weihe des Taufwassers und der Spendung der Taufe, falls Taufbewerber da sind; in jedem Fall aber gehören aber die Abrenuntiatio diaboli und die Erneuerung des Taufbekenntnisses der ganzen Gemeinde zur Liturgie. Der Priester spricht beim Segensgebet: Liebe Brüder und Schwestern! Wir bitten den Herrn, dass er dieses Wasser segne, mit dem wir nun besprengt werden. Das geweihte Wasser soll uns an die Taufe erinnern: Gott aber erneuere in uns seine Gnade, damit wir dem Geist treu bleiben, den wir empfangen haben.

Es folgt die Taufwasserweihe. Anschließend fragt der Priester die Gläubigen, ob sie dem Bösen widersagen. Die Gläubigen bekennen in den drei Teilen des Apostolicum ihren Glauben, indem sie auf die Fragen des Priesters mit Ich widersage und Ich glaube antworten. Dabei halten sie brennende Kerzen in Händen.

Der Priester schließt mit dem Gebet:

"Der allmächtige Gott, der Vater unseres Herrn Jesus Christus, hat uns aus dem Wasser und dem Heiligen Geist neues Leben geschenkt und uns alle Sünden vergeben. Er bewahre uns durch seine Gnade in Christus Jesus, unserem Herrn, zum ewigen Leben."

Dann besprengt der Priester die Gemeinde mit dem neugeweihten Osterwasser, dabei singt die Gemeinde die "Antiphon Vidi aquam" oder ein Tauflied.

(Auszüge aus: www.wikipedia.at)

In diesem Sinne wünsche ich Euch ein gesegnetes und hoffnungsvolles Ostern 2014. 

In letzter Zeit wird soviel von ELGA gesprochen und auch für Verwirrung gesorgt…..

Ich habe mich in das Thema ELGA eingelesen und möchte Euch mit diesem Blog meine ganz persönliche Meinung dazu kundtun.

Vorerst schicke ich Euch aber die offizielle Beschreibung sowie den Link zur Seite des Portals der Wiener Gebietskrankenkasse:

 

ELGA – Die Elektronische Gesundheitsakte

ELGA steht für elektronische Gesundheitsakte und ist ein Projekt von Bund, Ländern und der österreichischen Sozialversicherung. Das entsprechende Gesetz ist 2013 in Kraft getreten. Derzeit ist ELGA noch nicht mit Daten befüllt, die ersten Dokumente werden ab 2015 von Krankenhäusern zur Verfügung gestellt. Über das Internet-Portal www.gesundheit.gv.at besteht seit Jahresbeginn die Möglichkeit, sich mit ELGA vertraut zu machen.

Was ist ELGA?

ELGA ist ein Informationssystem, das Verweise auf Gesundheitsdaten von ELGA-Teilnehmerinnen und -Teilnehmern zur Verfügung stellt. Das bedeutet, dass die Gesundheitsdaten nicht zentral gespeichert werden, sondern lediglich die Information, dass entsprechende Gesundheitsdaten zur Verfügung stehen und von berechtigten Gesundheitsdienstanbietern (niedergelassene Ärztinnen und Ärzte, Spitäler, Labore etc.) abgerufen werden können.

Die Originaldokumente bleiben dort gespeichert, wo sie entstehen und wo sie auch heute gespeichert sind: bei der Behandlerin/beim Behandler. Neu ist, dass es für Gesundheitsdienstanbieter mit ELGA die Möglichkeit gibt - nach Zustimmung der Patientin oder des Patienten - die Dokumente abzurufen. Dadurch stehen einerseits der Ärztin/dem Arzt Informationen für eine bestmögliche Behandlung zur Verfügung, andererseits können Doppel- oder gar Mehrfachuntersuchungen vermieden werden.

Ein Teil der ELGA wird die e-Medikation sein. Hier werden verordnete und bezogene Medikamente gespeichert, um Kontraindikationen(Wechselwirkungen bei Einnahme mehrerer Präparate) und auch Mehrfachverordnungen erkennen und vermeiden zu können.

ELGA dient also in erster Linie der Sicherheit der Patientinnen und Patienten sowie der Verbesserung der Behandlungsqualität.

https://www.wgkk.at/portal27/portal/wgkkportal/channel_content/cmsWindow?p_pubid=665614&action=2&p_menuid=52138&p_tabid=1

Warum sollten also PatientInnen austreten, wenn es um ihren persönlichen Vorteil geht ?

Die Argumente (der Hausärzte) dagegen konnten mich nicht überzeugen:

  • Mehrarbeit für den Arzt
  • Bürokratie
  • Viele PatientInnen haben keinen Internet-Zugang (den sie auch nicht dafür brauchen)

Fakt ist vielmehr – ELGA ermöglicht:

  • Eine sinnvolle Vernetzung von Gesundheitsdaten
  • Vermeidung von unnötigen Doppelbefundungen,…
  • Durchgehende Protokollierung (es kann genau festgestellt werden, wann wer in „meine“ Akte Einsicht genommen hat)
  • Vermeidung von Missverständnissen und Übertragungs - Fehlern (Doppelverordnungen, Fehldosierungen, Arzneimittel-Interaktionen, Kommunikations-Irrtümer,…..)

 

Zum Abschluss möchte ich Euch ein Beispiel für einen menschlichen Fehler geben, der bis zum Tod des Patienten/der Patientin führen kann…..

Eine ältere Dame wird wegen eines Oberschenkelhalsbruchs ins Krankenhaus gebracht. Sie muss zum Aufnahme/Anamnese-Gespräch ihre Medikamentenliste vorweisen….
(Alltag: sie hat keine dabei – sie hat ein Säckchen mit ihren Medikamenten mit – sie zählt auf, welche Medikamente sie einnimmt,….)

Der Arzt schreibt mit „Ärztehandschrift“ auf was er hört. Das muss nicht unbedingt das sein, was die Patientin sagt (Sender – Empfänger – Problem)

Nun passiert ein verhängnisvoller Fehler. Der Arzt veranlasst die Gabe eines Medikaments täglich statt wöchentlich. Die Patientin landet nach einigen Tagen auf der Intensivstation….

Das ist nur einer der Gründe warum ich der Meinung bin „ELGA rettet LEBEN“

Solltet Ihr mehr lesen wollen klickt die folgenden Links an:

https://diepresse.com/home/panorama/welt/637566/Nach-Tod-einer-Patientin_Sieben-Aerzte-vor-Gericht-
https://tirol.orf.at/news/stories/2638015/
https://link.springer.com/article/10.1007%2Fs00508-008-1089-z

KrebszelleDie„Cancer School“ ist das Dach, unter dem Veranstaltungen für Laien gesammelt, entwickelt und angeboten werden.

Vor allem die Bereiche Prävention, also die Vermeidung und die Früherkennung von Krebserkrankungen sind Themen, die das CCC (Comprehensive Cancer Center Vienna) einer breiteren Öffentlichkeit nahe bringen möchte.

Für PatientInnen wiederum ist es von Bedeutung über die eigene Erkrankung und die Therapien informiert zu sein. Und ganz besonders wichtig ist es für PatientInnen-VertreterInnen oder Personen, die in ihrer Arbeit mit Krebserkrankungen oder -erkrankten zu tun haben, die Grundbegriffe der Krebsheilkundezu kennen, einen Überblick zu haben.

Das Comprehensive Cancer Center (CCC) Wien bündelt und unterstützt die Krebsforschung, die PatientInnenbetreuung und die Ausbildung von StudentInnen bzw. JungwissenschaftlerInnen sowie MitarbeiterInnen aus der Pflege. Das CCC ist was die Wissensvermittlung angeht auch der Öffentlichkeit verpflichtet.Die Teilnahme ist kostenlos. Eine Anmeldung ist notwendig.

Die Cancer School wird jedes Semester durchgeführt. Das Sommersemester 2014 startet am 7. Mai.

Anmeldung:

https://www.cancerschool.at/hp/kontakt/anmeldung.php

Basiskurs Krebswissen:

Der Basiskurs Krebswissen wurde entwickelt um Menschen mehr Kompetenz in Gesundheitsfragen zu vermitteln. Über das Grundverständnis von Krebserkrankungen lassen sich beispielsweise Fragen der Vorbeugung beantworten, kann die Teilnahme an Vorsorge- bzw. Früherkennungsmaßnahmen verantwortlich getroffen werden.
Es ist oft gar nicht so einfach eigene Bedürfnisse auszusprechen, oder sich für einen Angehörigen einzusetzen:
Auch hier hilft das Wissen um diagnostische Methoden und grundlegende Therapiestrategien sowie ein entsprechendes Vokabular, das im Rahmen dieses Kurses vermittelt werden wird. Das Lehrprogramm hat sein Ziel erreicht, wenn die TeilnehmerInnen wissen, wo sie seriöse Informationen erhalten bzw. finden können und typische in der Öffentlichkeit kursierende Mythen über Krebserkrankungen entlarven können.

Am ersten Kurstermin stehen die Krebszelle und ihre Funktionsweise im Mittelpunkt des Interesses. Unterschiedliche Diagnoseverfahren (Röntgen. CT, MRT) werden erklärt und sie erfahren mehr über Mammographie und die wichtige Arbeit der PathologInnen in der Diagnosestellung bei Brustkrebs.


Aufbaukurse:

Aufbaukurse bieten vertiefte Information und Diskussionsmöglichkeiten für AbsolventInnen des Basiskurses. Der Aufbau eines Abends ist ähnlich dem des Basiskurses, d.h. dass jeweils von 18.00 bis 19:00 Uhr zwei Themen von zwei Vortragenden behandelt und anschließend mit den TeilnehmerInnen diskutiert werden. Um hier eine gute Gesprächsmöglichkeit zu bieten und Diskussionen zu erleichtern wird der Besuch des Basiskurses vorausgesetzt. Dadurch haben alle TeilnehmerInnen ein Grundwissen, das es ermöglicht tiefergehende Fragen zu behandeln.

NEU !!!

Diskussionsrunden mit ExpertInnen zu aktuellen Themen werden zum Abschluss des Abends geführt. Dabei werden Themen wie Gesundheitskosten, Komplementärmedizin, Impfung bei Krebserkrankung, Schwächen des Immunsystems, etc. behandelt.

Eine Anmeldung ist auch für den Besuch der Aufbaukurse notwendig. 

Die Vorträge der Kursabende werden aufgezeichnet. Die Videos sind über die Seite  abrufbar.


Kursort:

Hörsaal 5, Hörsaalzentrum AKH Wien/Ebene 8, Währinger Gürtel 18-20, 1090 Wien

Das Hörsaalzentrum erreichen Sie vom Haupteingang aus indem Sie mit den blauen Liften oder Fahrsteigen auf Ebene 8 fahren und dann in Richtung 8J/HNO gehen. Bevor Sie diese erreichen ist rechts der Eingang zu 8L/Hörsaalzentrum.

Terminkalender:

https://www.cancerschool.at/hp/termine.php

Nach Entdeckung einer sicht- oder tastbaren Veränderung in der Brustdrüse durch Euch selbst, Euren Arzt oder im Rahmen einer Vorsorgeuntersuchung, geht es darum, durch eine feingewebliche (histologische) Untersuchung festzustellen, ob die gefundene Veränderung gut- oder bösartig ist.


Relativ einfach lassen sich in örtlicher Betäubung durch ein Stanzgerät unter Einsatz auch des Ultraschalls oder röntgenologischer Methoden mehrere Gewebeproben aus dem verdächtigen Herd in der Brust entnehmen.

Histologie vom Stanzzylinder
Aus diesem wenigen Millimeter dicken (ca. 2 mm) und 1-1,5 cm langen Gewebezylindern lässt sich durch den Pathologen innerhalb von ein bis zwei Tagen eine erste Diagnose, ob gut- oder bösartig erstellen.
Zur Festlegung des Tumorstadiums gehören aber auch die genaue Tumorgröße und ob und wie viele Lymphknoten, die im Rahmen der Operation aus der Achselhöhle entnommen werden, von Tumorgewebe befallen sind. Die genaue Tumorgröße wird am Operationspräparat makroskopisch (mit dem Lineal) gemessen. Ist der Tumor schlecht zu erkennen, weil er z.B viel Bindegewebe enthält, wird die Tumorgröße anhand der Histologieschnitte ermittelt.

In vielen Fällen muss also das Ergebnis der feingeweblichen (histologischen) Untersuchung des bei der Operation entnommenen Gewebes abgewartet werden, die mitunter sehr aufwändig ist und mehrere Tage dauern kann.

Der Tumor selbst wird vom Pathologen in einem aufwändigen Verfahren und äußert sorgfältig untersucht, insbesondere ob alle Ausläufer des Tumors, die vom Chirurgen intraoperativ mit freiem Auge nicht erkannt werden können, mit entfernt wurden. Sollten Tumorausläufer den Abtragungsrand erreichen, so wäre eine nochmalige Operation mit Nachentfernung von Gewebe oder unter bestimmten Umständen sogar die Entfernung der gesamten Brustdrüse erforderlich um ein örtliches Wiederauftreten des Krebses (Lokalrezidiv) zu vermeiden.
(https://www.brustdruese.at)

 

Die folgenden Bilder sollen Euch dabei helfen ein Bild von Eurem Tumor zu bekommen:

 

Wie sieht mein Tumor aus ?

 

 Aus dem Blickwinkel des Pathologen:  Normales Drüsengewebe:
 Histologie  Normales Drüsengewebe

 

Hormonrezeptorstatus

Wichtige Rezeptormoleküle, die auch bei der Entstehung von Brustkrebs eine Rolle spielen können, sind Hormonrezeptoren. Ist die Zahl der Rezeptoren auf der Zelloberfläche erhöht, so führt dies zu einer gesteigerten Teilungsrate der Zellen. Der so genannte Hormonrezeptorstatus, die Dichte der Hormonrezeptoren auf den Tumorzellen, wird von einer Pathologin / einem Pathologen, mit Hilfe von molekularbiologischen Tests im Labor, ermittelt. Wenn das Tumorwachstum durch Östrogene gefördert wird, die Krebszelle also Östrogenrezeptoren aufweist, spricht man auch von Hormonrezeptor-positiven Patientinnen. In diesen Fällen kann eine antihormonelle (endokrine) Therapie durchgeführt werden

 

HER-2 Status

HER-2 (Humaner (= menschlicher) Epidermaler Wachstumsfaktor-Rezeptor Typ 2) ist ein Wachstumsfaktor-Rezeptor, der auch bei der Entstehung und dem Wachstum von Mammakarzinomen (Brustkrebs) eine Rolle spielen kann. In etwa einem Viertel der Fälle findet man eine erhöhte Anzahl des Rezeptors. HER-2 lässt sich ähnlich wie die Hormonrezeptoren in mikroskopischen Präparaten aus der Biopsie oder aus dem operierten Tumor nachweisen. Eine spezielle Antikörper-Therapie ist möglich, wenn der Rezeptor nachgewiesen werden kann.

 

 Östrogenrezeptor  Her2/Neu
 Östrogenrezeptor  Her2 neu

 

Nicht-invasive Krebsarten: DCIS und LCIS

Die ‚nicht-invasiven’ Krebsarten sind unterteilt in das duktale Carcinoma in situ (DCIS) und das lobuläre Cacinoma in situ (LCIS). In situ (d.h. am Platz, am Ort) beschreibt, dass die Wand der Milchgänge und der Milchläppchen noch nicht überschritten ist. Das bedeutet, dass diese nicht invasiven Krebsarten sich nur am Ort (in der Brust) vergrößern können, aber nicht zu Fernabsiedelungen (Metastasen) führen. Aufgrund dieser Tatsache kann ein DCIS oder LCIS nicht zum Tod einer Patientin führen. Allerdings wissen wir, dass im Laufe des Wachstums eines nicht-invasiven Brustkrebses, die Wand der Milchgänge durchbrochen werden kann, Gefäßeinbrüche auftreten können und so aus einem nicht-invasiven Brustkrebs ein invasiver Brustkrebs entsteht. Darum ist auch bei nicht-invasiven Krebsarten höchste Vorsicht geboten und eine Therapie (i.R. eine Operation) anzustreben. Ist der nicht-invasive Brustkrebs vollständig durch die Operation entfernt, ist die Patientin geheilt.

 

Invasive Krebsarten

Der invasive Brustkrebs ist ebenfalls in einen invasiv duktalen oder invasiv lobulären Brustkrebs zu unterscheiden. Der invasive Brustkrebs hat die Wand des Milchganges und die Drüsenläppchen bereits überschritten. Der invasive Brustkrebs kann ‚streuen’ d.h. Fernabsiedelungen (Metastasen) in Lymphknoten, Knochen, Leber oder Gehirn bilden. Weil der invasive Brustkrebs eben nicht mehr nur am Ort d.h. in der Brust zum Zeitpunkt der Diagnose sein muss, muss nicht nur die Brust sondern der gesamte Körper der Patientin behandelt werden (systemische Therapie).

 

 Invasives duktales Mammakarzinom  Invasives lobuläres Mammakarzinom
 Invasives ductales Mammakarzinom  Invasives lobuöäred Mammakarzinom

 

Grading bei Brustkrebs

Auch anhand des entnommenen Brustgewebes können wichtige Informationen gewonnen werden. Je weiter der Ausreifungsgrad der Tumorzellen ist, desto weniger schnell wachsen die Tumoren in der Regel. Den Ausreifungsgrad bestimmt die Pathologin / der Pathologe nach der Biopsie. Sie / er nimmt ein sogenanntes Grading vor. Damit unterscheidet sie / er den Ausreifungsgrad der Tumorzellen von gut (G1) über mäßig (G2) bis schlecht ausgereift (G3). Je schlechter ausgereift die Zellen sind desto intensiver sollte dann auch die Therapie sein, um die weitere Ausbreitung zu bremsen.

G1  G3
 G1  G3

 

Ein großes Dankeschön für die tollen Bilder gilt Frau Univ.-Prof. Dr. Margaretha Rudas – Klinisches Institut für Pathologie/Brustambulanz AKH Wien

Texte: (https://www.meduniwien.ac.at/brustCC/index.php?id=28)