Juli

“Der alte Arzt spricht Lateinisch, der junge Arzt Englisch. Der gute Arzt spricht die Sprache des Patienten.” (Ursula Lehr)

 

Was wir von Ärzten nie wieder hören wollen:

Das sieht aber gar nicht gut aus...

Sie sind ein Risikopatient….
Wir können im Augenblick nichts mehr für sie tun…

Wenn Ärzte solche Sätze sagen, ist das wie ein K.O.-Schlag für den Patienten. Die Mediziner hingegen ahnen gar nicht, wie sich ein nebenbei dahingesagter Satz auswirken kann. Denn ungeheurer Schaden entsteht, wenn Ärzte ihren Patienten die Hoffnung nehmen !!!

Inzwischen ist bewiesen, dass sich die Heilung verzögert und die Prognose verschlechtert, wenn Ärzte ihre Patienten vor den Kopf stoßen. Natürlich ist der Arzt auch nur ein Mensch, der mal spontan, mal aufbrausend, mal herzlich und eben manchmal auch ungeschickt agiert.

Die Situation in der Arztpraxis oder Klinik ist für die meisten Menschen ungewohnt. Sie ist mit großer Unsicherheit verbunden, das Gegenteil von normal. Als Patient ist man gespannt, extrem aufmerksam, sensibel und wohl auch überempfindlich – und registriert daher jede noch so kleine Schwingung. Gerade weil viele Patienten so erwartungsvoll, aufmerksam, reizbar und empfindlich sind, beziehen sie die Regungen des Arztes schnell auf sich. Auch wenn der Doktor gerade nur schlechte Laune hat, seine Gedanken woanders sind oder er selbst Sorgen und Ängste hat……
(Auszüge aus dem Buch von Werner Bartens: „Das sieht aber gar nicht gut aus“)

Medizin und Mitgefühl

Der Wiener Kommunikationswissenschaftler Prof. Maximiliam Gottschlich, macht in seinem Buch „Medizin und Mitgefühl“ auf dieses so wichtige Thema aufmerksam.

Er macht deutlich, dass Kommunikation eine zentrale und unverzichtbare Dimension ärztliche Heilkunst ist…
Der Untertitel „Die heilsame Kraft empathischer Kommunikation“ beschreibt in einem Satz, was wir uns als PatientInnen von unseren Ärzten wünschen.

Worte können verletzen aber auch Balsam für die Seele sein. Sie können Kraft geben und Mut machen und sie können unsere Selbstheilungskräfte in Gang setzen.

Der Glaube kann Berge versetzen!

Doch wie kann so eine helfende Kommunikation aussehen?

Patientengespräche besser gestalten

Im medizinischen, therapeutischen aber auch allgemeinen Bereich wünscht man sich Kommunikation immer als "helfende" Kommunikation:

  • Mit dem Patienten auf Augenhöhe - nicht von oben herab - in Beziehung treten
  • Die Aufmerksamkeit auf den Patienten richten - nicht in den Raum, zum Computer, oder anderen Anwesenden sprechen, auf die Uhr sehen,...
  • Nachfragen
  • Auch Humor kann wie Sonnenstrahlen durch die dunklen Wolken der Krankheit blinzeln. Humor kann ein Lichtblick sein, wenn er in die Stimmung des Augenblicks passt und auf der Basis eines tragfähigen Vertrauensverhältnisses entsteht. Solcher Humor, der befreit wie der tiefe Atemzug, den er auslöst, gelingt am besten, wenn er spontan heraussprudelt

(Auszüge aus dem Buch von Klaus-D. Hüllemann: Patientengepräche besser gestalten)

 

Ich bin im Zuge meiner Recherchen auf ein Themengebiet gestoßen, das in letzter Zeit zunehmend an Bedeutung gewinnt. Es handelt sich hierbei um die Auseinandersetzung mit der Wechselwirkung der Psyche, des Nervensystems und des Immunsystems. 

 

Die Psychoneuroimmunologie (PNI) oder Psychoimmunologie ist ein interdisziplinäres Forschungsgebiet, das sich mit der Wechselwirkung der Psyche, des Nervensystems und des Immunsystems beschäftigt. Ein Nachbargebiet ist die Psychoneuroendokrinologie, das außerdem die Wechselwirkungen des Hormonsystems mit einbezieht.

Das Forschungsgebiet wurde etabliert, nachdem der amerikanische Psychologe Robert Ader (1932–2011) 1974 experimentell nachwies, dass das Immunsystem mit dem zentralen Nervensystem zusammenarbeitet und lernen kann. Seitdem ist es zu einem der bedeutendsten Gebiete moderner medizinischer Forschung geworden.

Eine Grundlage ist die Erkenntnis, dass Botenstoffe des Nervensystems auf das Immunsystem und Botenstoffe des Immunsystems auf das Nervensystem wirken. Schnittstellen der Regelkreise sind das Gehirn mit der Hirnanhangdrüse, die Nebennieren und die Immunzellen. Beispielsweise besitzen Neuropeptide die Eigenschaft, an Immunzellen anzudocken und z. B. sowohl die Geschwindigkeit als auch die Bewegungsrichtung von Makrophagen (Fresszellen) zu beeinflussen.

Durch diese Grundlage werden Erklärungen möglich, warum psychologische und psychotherapeutische Prozesse sich nachweisbar auf körperliche Funktionen auswirken (Psychosomatik). Im Mittelpunkt steht die Wirkung der Psyche auf das Immunsystem, z. B. warum Stress Immunfaktoren negativ beeinflussen kann.

Erste Hinweise auf psychoneuroimmunologische Wechselwirkungen wurden bereits 1878 von Louis Pasteur vermutet. Er stellte fest, dass Hühner unter Stressbelastung eine höhere Infektionsanfälligkeit aufweisen.

Im Jahr 1957 wies Rasmussen nach, dass Stress bei Mäusen die Anfälligkeit für Infektionen mit Herpes simplex erhöht.

1975 entdeckte der US-amerikanische Psychologe Robert Ader zusammen mit dem Immunologen Nicholas Cohen von der University of Rochester (US-Bundesstaat New York) die klassisch-konditionierte immunsuppressive Wirkung von Cyclophosphamid. Ihre Arbeit kann als die Geburtsstunde der PNI angesehen werden.

In den 1980er Jahren wurden die meisten der am Immunsystem beteiligten Zellen erstmals beschrieben. Die Kenntnis über die Kommunikation der Immunzellen untereinander sowie die Steuerung und Regulierung der Immunantwort legte die Basis dafür, dass auch neurologische Steuerungsmechanismen des Immunsystems genauer erforscht werden konnten.

Bis heute gibt es jedoch noch eine Fülle von Funktionen und Interaktionen bei den Immunzellen, die noch nicht vollständig erforscht sind. Insofern befindet sich auch die PNI noch im Stadium der Grundlagenforschung.

 

Abhängigkeiten der Immunzellen von der Psyche:

Nachgewiesen ist das Absinken der Konzentration von sekretorischem Immunglobulin A im Speichel und die vermehrte Ausschüttung von Glukokortikoiden (wirken als Immunsuppressiva) bei chronischem Stress. Kortikosteroide hemmen die Zytokin-Produktion, mindern die Reaktivität von T- und B-Lymphozyten und die Aktivität der natürlichen Killerzellen.

Durch die verschlechterten Immunfaktoren steigt die Infektionshäufigkeit, und es kann die Entstehung bzw. Verschlechterung von Krankheiten begünstigt werden. Dies wird als „Open-Window-Phänomen“ bezeichnet, d. h. ein geschwächtes Immunsystem kann Krankheitserreger nicht mehr ausreichend beseitigen.

 

Ferner werden diese Abhängigkeiten vermutet:

  • Die Neigung Ärger zu unterdrücken und Beta-Endorphin
  • Depression und CD8+ T-Suppressorzellen
  • Neugierde und CD4+ T-Helferzellen
  • Zunahme der situativen momentanen Stess


Klinische und experimentelle Befunde zeigen, dass die Auswirkungen von Stress auf das Immunsystem sehr unterschiedlich sind. Das liegt daran, dass es unterschiedliche Arten von Stress gibt und diese zudem auch unterschiedlich wahrgenommen werden.

 

Folgende Eigenschaften der Stressoren müssen unterschieden werden:

Dauer (wenige Minuten bis zu lange anhaltenden oder chronischen Belastungen) zeitlich zurückliegende Stressoren die Traumata hinterlassen haben das subjektive Empfinden des Stressors als Herausforderung oder als bedrohliche und überfordernde Situation

Verschiedene Experimente zeigen übereinstimmend, dass akuter Stress die Aktivität des unspezifischen, angeborenen Immunsystems steigert. Es kann innerhalb weniger Minuten heraufgefahren werden und daher viel schneller reagieren, als das adaptive Immunsystem. Außerdem verbraucht das angeborene Immunsystem weniger Energie. Evolutionsbiologisch mag diese Reaktion von Vorteil gewesen sein, da in gefährlichen Situationen, in denen Kampf oder Flucht erforderlich waren, kleinere Verletzungen und dadurch Kontakt mit Pathogenen häufiger vorkamen. Eine erhöhte Einsatzbereitschaft des unspezifischen Immunsystems wäre für solche Situationen ein besserer Schutz.

Bei chronischen Stressoren wurden sowohl bei dem angeborenen, als auch bei dem adaptiven Immunsystem sowohl eine allgemeine Immunsuppression als auch Fehlfunktionen beobachtet.


Depression:

Verschiedene Studien haben nachgewiesen, dass Depressionen mit Veränderungen der Immunfunktionen einhergehen. Die Auswirkungen sind jedoch sehr vielfältig und ergeben nach dem aktuellen Stand der Forschung noch kein einheitliches Bild. Übereinstimmend wird festgestellt, dass die Aktivität der NK-Zellen (Natürliche Killerzellen) verringert wird. Dadurch ist ein wesentlicher Pfeiler des Immunsystems geschwächt. Nach einer Einnahme von Antidepressiva steigt die Aktivität der NK-Zellen wieder an.

 

Angst:

Bei Patienten mit Angststörungen wurden bisher unterschiedliche Auswirkungen auf das Immunsystem nachgewiesen. Übereinstimmend wurde eine Verringerung der Lymphozyten-Produktion beobachtet. Hier sind noch weitere Forschungen erforderlich, um eine genauere Zuordnung der funktionalen Veränderungen der Immunabwehr zu dem psychischen Auswirkungen der Ängste zu ermöglichen.

Positive psychische Einflussfaktoren auf die Immunabwehr:

  • Die Persönlichkeitseigenschaften, die ein angenehmes Lebensgefühl verbreiten, korrelieren mit einer besseren Funktionsfähigkeit des Immunsystems.

 

Optimismus:

Menschen mit einer optimistischen Lebenseinstellung gehen davon aus, dass alles ein gutes Ende finden wird.

Verschiedene Studien konnten zeigen, dass Optimismus die Funktionen des Immunsystems verstärkt und die negativen Auswirkungen von Ängsten abmildert.

In mehreren Studien wurde nachgewiesen, dass Optimismus mit einem langsameren Krankheitsverlauf bei HIV-positiven Patienten einhergeht. Umgekehrt wurde bei Patienten, die sich selbst aufgegeben haben, eine schnellere Verschlechterung des Gesamtzustandes beobachtet.[6] Langzeituntersuchungen an HIV-positiven Patienten zeigten, dass z.B. die NK-Zellen eine höhere Toxizität und eine höhere Aktivität aufweisen.

 

Selbstwert:

Unter Selbstwert versteht man den Eindruck oder die Bewertung, die man von sich selbst hat.

In einer Studie konnte nachgewiesen werden, dass nach einer Röteln-Infektion die Anzahl der Antikörper mit einem höheren Selbstwert der Patienten korreliert.

 

Selbstwirksamkeit:

Als Selbstwirksamkeit bezeichnet man den Glauben, aufgrund eigener Kompetenzen gewünschte Handlungen erfolgreich selbst ausführen zu können. Es gibt Gemeinsamkeiten zum Optimismus, der ganz allgemein an ein gutes Ende aller Dinge glaubt. Bei der Selbstwirksamkeit liegt der Schwerpunkt jedoch auf dem Glauben an die eigene Fähigkeit, das gute Ende herbeiführen zu können.

Untersuchungen liegen hier ebenfalls aus dem Bereich der HIV-Forschung vor. Es wurde nachgewiesen, dass Patienten mit einer hohen Selbstwirksamkeit eine geringere Konzentration von Viren im Blut aufweisen, eine weniger häufige Ausprägung der AIDS-Symptome und eine geringere Sterblichkeitsrate aufweisen.

 

Soziale Bindungen:

Die Bindungstheorie geht davon aus, dass Menschen ein angeborenes Bedürfnis haben, enge und von intensiven Gefühlen geprägte Beziehungen zu Mitmenschen aufzubauen. Das Erleben sozialer Unterstützung gibt Anerkennung, Identität, Zugehörigkeit und Sicherheit.

Durch mehrere Studien wurde nachgewiesen, dass die soziale Unterstützung durch Freunde und Familie korreliert mit einer hohen Anzahl von NK-Zellen sowie einem guten Gleichgewicht diverser am Immunsystem beteiligten Zellen. In psychisch belastenden Situationen wirken sich gute soziale Beziehungen stimulierend auf die erworbene Immunität aus.

Versuchspersonen, die mit Erkältungsviren in Kontakt gebracht wurden, erkrankten mit einer geringeren Wahrscheinlichkeit an einer Erkältung, wenn sie über eine größere soziale Aufgeschlossenheit verfügten.

 

Positive Gefühle:

Gefühle der Dankbarkeit, der Fröhlichkeit, der Begeisterung und des Stolzes haben nicht nur Auswirkungen auf schnellere Heilungserfolge nach Verletzungen oder Operationen, sondern auch auf die Effektivität und Regulierung des Immunsystems. Bei HIV-infizierten Männern konnte eine geringere Sterblichkeitsrate nachgewiesen werden. Allgemein wurde eine höhere Resistenz gegen Rhinoviren, die Erreger von Schnupfen und Erkältung festgestellt.

Wenn negative Gefühle vorherrschend sind, so zeigt sich eine Tendenz zu einem Verlust der Balance im Immunsystem an verschiedenen Stellen. Die Folge ist, dass das gesamte System nicht mehr so effektiv arbeiten kann und demzufolge Infektionen nicht so schnell erkannt und bekämpft werden können.

Schon das Anschauen eines lustigen Videos bewirkt einen Anstieg der Anzahl diverser am Immunsystem beteiligten Zellen.[9]

 

Literatur:

J. Hennig: Psychoneuroimmunologie. 1998, ISBN 3-8017-1205-2.

Manfred Schedlowski, Uwe Tewes: Psychoneuroimmunologie. Spektrum Akademischer Verlag, 1996, ISBN 3-86025-228-3.

Niels Birbaumer, Robert Franz Schmidt: Biologische Psychologie. 7., überarb. und erg. Auflage. 2010, ISBN 978-3-540-95937-3.

Rainer H. Straub: Vernetztes Denken in der biomedizinischen Forschung. Psycho-Neuro-Endokrino-Immunologie. 2005, ISBN 3-525-45050-8.

Christian Schubert: Psychoneuroimmunologie und Psychotherapie. Schattauer Verlag, 2011, ISBN 978-3-7945-2700-7.

Ulrike Ehlert, Roland von Känel (Hrsg.): Psychoendokrinologie und Psychoimmunologie. Springer Verlag, 2011, ISBN 978-3-642-16963-2.

Weblinks:

Webseite des Max-Planck-Instituts für Psychiatrie: https://www.psych.mpg.de/

Heile Dich selbst! Über den Einsatz der Psychoneuroimmunologie - scobel, Sendung vom 13. November 2014 (3Sat-Mediathek): https://www.3sat.de/page/?source=/scobel/173644/index.html

 

Einzelnachweise:

R. Ader, N. Cohen: Behaviorally conditioned immunosuppression. In: Psychosomatic medicine. Band 37, Nummer 4, 1975, S. 333–340, ISSN 0033-3174. PMID 1162023.

Daniel Goleman: Emotional Intelligence. Why It Can Matter More Than IQ. 1. Auflage. Bantam, New York 1995, ISBN 0-553-09503-X, S. 166f.

L. Pasteur, J. Jourbert, R. Chamberland: Le charbon des poules. In: Compt Rend Acad Sci. 87, 1878, S. 47.

A. F. Rasmussen, J. T. Marsh, N. Q. Brill: Increased susceptibility to herpes simplex in mice subject to avoidance learning stress or restraint. In: Proceedings of the Society for Experimental Biologie and Medicine. 96, 1957, S. 183.

Christian Schubert: Psychoneuroimmunologie und Psychotherapie. Schattauer Verlag, 2011, ISBN 978-3-7945-2700-7, S. 116.

J. E. Milram, J. L. Richardson, G. Marks, C. A. Kemper, A. J. McCutchan: The roles of dispositional optimism and pessimism in HIV disease progression. In: Psychol Helth. 2004; 19, S. 167–181.

M. Morag, A. Morag, A. Reichenberg, B. Lerer, R. Yirmiya: Psychological variables as predictors of rubella antibody titers and fatigue - a prospective, double bind study. In: J Psychiatr Res. 1999; 33, S. 389–395.

T. Miyazaki, S. Ishilkawa, A. Natata u. a.: Association between perceived social support and Th1 dominance. In: Biol Psychology. 2005; 70, S. 30–37.

S. D. Pressman, S. Cohen: Does positive affect influence health? In: Psychological Bullentin. 2005; 131, S. 926–971.Angst“ und sinkender IL-2-Rezeptorenbesatz

(Auszüge aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Psychoneuroimmunologie)

Ich habe gestern an einem Seminar teilgenommen, deren wertvolle Inhalte ich euch sehr gerne weitergeben möchte.

Selbstheilungskräfte haben wir alle in uns, doch wo finden wir sie, wie können wir sie aktivieren?

Frau Prof. Margarita Zinterhof, seit über 30 Jahren Expertin auf diesem Gebiet, hat uns auf dieser spannenden Reise mit Fakten, Geschichten und Meditationen begleitet und uns mit der wunderschönen und kraftvollen Ahnung nach Hause entlassen, zu vertrauensvollen, kraftvollen Gestaltern unseres Lebens zu werden.

Schon Einstein wusste, Intuition ist alles! Sie hilft uns unser gesamtes geistiges Potenzial zu heben und zu leben.

Dass Mentaltraining im Sport nicht mehr wegzudenken ist, weiß heute eigentlich auch schon jeder.

  • Klare Zielsetzung (richtige Formulierung)
  • Visualisieren des Erfolges, des Sieges
  • Motivation für Training/Wettkampf
  • Nervös vor/bei Wettkampf
  • "Gelähmt" vor/bei Wettkampf
  • Konzentration im richtigen Augenblick
  • Erholung zwischen Wettkampfpausen
  • Energie und Kraft auf Abruf
  • Ablenkung durch Außeneinflüsse vermeiden
  • Hoher Leistungsdruck/Erwartungsdruck aushalten
  • Zum Erlernen eines Bewegungsablaufes, einer Technik
  • Zum Umlernen einer alten Technik (oder Bewegungsablauf) in eine neue,
  • oder ausbessern einer fehlerhaften Technik.
  • Das Wegstecken eines Fehlers oder einer Niederlage
  • Innere Ruhe und Konzentration beim Wettkampf
  • Muskeltraining durch Mentaltraining
  • Schnelle Rehabilitation nach einer Verletzung
  • (Auszug aus: https://www.hbechter.at/Mentaltraining/Mentaltraining_Sport.htm)

Genau hier setzt auch das geistige Heilen an:

Wir haben durch Erziehung, Gesellschaft und vieles mehr verlernt, auf uns selbst zu vertrauen, Verantwortung, Eigenkompetenz und Selbständigkeit zu nutzen. Zu oft gehen wir Kompromisse ein, die unserem Innersten wiederstreben oder geben unser Leben gar aus der Hand ?

Geistiges Heilen oder "Mental Healing" kümmert sich um die seelischen Ursachen von "vorübergehenden" Störungen.

Sehen wir uns einmal an, was der Duden zum Begriff "Substanz" sagt:

 

Der Begriff "Substanz"kommt von "Substare" Zentrum;(bildungssprachlich) [Quint]essenz; (umgangssprachlich) das A und [das] O Urgrund, Wesen aller Dinge; (gehoben) Wesenheit;(Philosophie) Sosein mittelhochdeutsch substancie < lateinisch substantia = Bestand, Wesenheit, Inbegriff, zu:
substare = in, unter etwas vorhanden sein, aus: sub = unter und stare = stehen Stoff, Materie Beispiel eine flüssige, gasförmige, chemische Substanz das [als Grundstock] Vorhandene

 

Der Körper ist dem Geist untergeordnet,er ist Projektionsfläche des Geistes, das heißt also, dass eine körperliche (vorübergehende) Störung ihren Ursprung im Geist, in der Seele hat und sich erst danach im Körper manifestiert. Jedes Symptom ist eine Botschaft für persönliche Weiterentwicklung.

Nützen wir also unser Potenzial !

Fragen wir uns:

  • Wie lebe ich eigentlich?
  • Stimmig?
  • Hetze ich von einem Termin zum Anderen?
  • Laufe ich vor etwas davon?
  • Mit wem verbringe ich meine Zeit?
  • Beachte ich meine tiefsten Bedürfnisse?
  • Beachte ich meinen Schlaf-Wach-Rhythmus?
  • Refektiere ich?
  • Schaue ich "dahinter"? ...warum bin ich jetzt so aufgewühlt?

Horchen wir in uns hinein, suchen wir das Gespräch mit dem eigenen Körper !

Schmerz ist ein Hinweisschild und verlangt eine Kursänderung. Dies ist ein notwendiger Lernprozess. Friedlich loslassen und weitergleiten ist unser grosses Ziel.

Seelenheilung aus eigener Kraft - durch eigenes Erkennen

Überhört man die Seele, schickt sie ein Symptom in den Körper.
Doch Aufdecken ist noch immer zu wenig, ändern können wir nur etwas indem wir TUN!

Die eigene "Geschichte" anzuschauen ist nur über die eigene Intuition mögich.

 

Wie gelange ich an die Ursache?

 

INTUITIONSÜBUNGEN:

Herzreinigungsübung: ist da jemand in meinem Herzen, dem ich verzeihen möchte - oder den ich um Verzeihung bitten möchte? Hier hilft ein Gespräch
von Seele zu Seele (Inner Clearing)

Brieftechnik: Brief dorthin egen, wo der Schmerz liegt. Was steht in dem Brief? Die Intuition gibt die Antwort darauf.

Vulkanübung: auf einen "Knopf" drücken. Was fliegt heraus? Was sprudelt? Was liegt auf dem Grund? Bereinigung in der Stille.

Visualisierung: Gewünschte Bilder im Kopf erzeugen. Diese werden aufgenommen, eingespeichert, warme und gute Energie durchflutet den Körper, der
Stofwechsel wird belebt, das Immunsystem gestärkt.

Visualisierung gewinnt immer mehr Bedeutung. Es ist wissenschaftlicch erwiesen, dass Schadstoffe besser abgebaut und ausgeschieden werden können. Denn das Unterbewusstsein kann nicht unterscheiden zwischen der sogenannten Realität und der Vorstellung. Die erzeugten Gefühle und Zustände sind die gleichen.


Automotorische Massage (Ideomotorische Massage): ist eine Methode, um schnell wieder ins Wohlbefinden zurück zu finden. Es ist die Körperreaktion auf ein Bild, das wir eingeben.

Baum des Selbstvertrauens:
Schreibe deine Seele frei und viele Methoden mehr stehen für uns alle kostenlos zur Verfügung. Wir brauchen sie nur noch anzuwenden und davor noch
einige Stolpersteine überwinden....

STOLPERSTEINE:

  • Verstand
  • Ego (hat oft Angst vor Neuem)
  • Starre Programme


Denken wir immer daran:

Der eigene Körper ist der beste Botschafter, leben wir ganz bewusst im Augenblick, gönnen wir uns Ruhepausen, nehmen wir uns Zeit für ein liebevolles Gespräch mit uns selbst und unser inneres Gleichgewicht, unsere innere Ordnung wird sich wie ganz von selbst wieder herstellen.

Geistige Kraft bewirkt, dass alles so kommt, wie es stimmt, alles fügt sich so, wie es stimmt - zum Wohle aller Beteiligten.

WUNDER GESCHEHEN

Bücher und CDs:

https://www.zinterhof.at/bucher-cds/

Ich habe vor einiger Zeit einen Blog über discovering hands geschrieben und
freue mich, euch heute über große Fortschritte berichten zu können.

Kurz zur Erinnerung:

Discovering Hands wurde 2006 vom deutschen Gynäkologen Dr. Frank Hoffmann gegründet.
Er entwickelte eine Methode mit der blinde und hochgradig
sehbehinderte Frauen nach einem standadisierten end evaluierten Prozess Brustabtastungen im Rahmen der Brustkrebsfrüherkennung durchführen. Die Diagnose bleibt immer dem zuständigen Arzt/der zuständigen Ärztin vorbehalten.

Die Ausbildung zur medizinischen Tastuntersucherin (MTU) dauet 9 Monate und schließt mit einer kommissionellen Prüfung ab.

Nun haben auch in Österreich die ersten vier Damen die Ausbildung abgeschlossen. Ab November 2015 soll diese Untersuchungs-Methode zusätzlich zu  den bereits betehenden angeboten werden.

Für die Untersuchung nimmt sich die MTU mindestens 30 - 45 Minuten Zeit und widmet der Patientin ein hohes Maß an Zuwendung.

Die erste Evaluation an 451 PatientInnen in einer Piotphase in Deutschland hat gezeigt, dadd die MTU in einem direkten Vergleich mehr (28%) und deutlich kleinere Gewebeveränderungen (bis zu 50%) ertasten können - und dies in 3 Tiefenebenen - als Gynäkologen bei der Routinekontrolle. Eine klinische Studie zur Verifizierung dieser Ergebnisse wird derzeit an der Universitätsklinik Erlangen unter der Leitung von Herrn Prof. Beckmann durchgeführt.

Im Rahmen der Ausbildung zur Medizinischen Tastuntersucherin nach dem discovering hands System bei SEBBUS (Schulungseinrichtung für blinde und sehbehinderte Menschen des Blinden-und Sehbehinderternverbandes Österreich)  führen die Auszubildenden Probeuntersuchungen durch.

Der Termin dauert maximal eine Stunde und enthält eine Anamneseerhebung sowie  die Brusstuntersuchung nach der KBU-B,, der Klinischen Brustuntersuchung durch eine blinde oder stark sehbehinderte Ausbildungskandidatin.

 

Anmeldungen unter:

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


Voraussetzungen:

Mindestalter 18 Jahre
Der erste Tag der letzten Menstruationsperiode muss mindestens 12 Tage her sein


Bitte bei der Anmeldung bekanntgeben:

Name
Telefonnummer
Geburtsdatum
Körbchengröße


Zeit:
Montag und Mittwoch, 10:15 Uhr
Dienstag, 10:15 und 12:00 Uhr

Dauer:
Ca 1 Stunde

Adresse:

SEBUS
Hietzinger Kai 85/3.Stock
1130 Wien

 

Ich selbst habe die Gelegenheit bereits wahrgenommen und kann wirklich jeder Dame empfehlen, diese tolle Untersuchungsmethode auszuprobieren.

www.sebus.at