Mit Medizin 4.0 zur besseren Gesundheitsversorgung

GESUNDHEIT IST NICHT NUR FÜR JEDEN EINZELNEN DAS HÖCHSTE GUT.

Das Gemeinwesen insgesamt stellt die Fragen nach einer bestmöglichen Früherkennung und Prävention von Krankheiten, nach einer exzellenten medizinischen Versorgung auch außerhalb von Ballungszentren oder der optimalen medizinischen Versorgung chronisch Kranker die in ihrem häuslichen Umfeld bleiben können. Das Fachforum ‚Digitalisierung und Gesundheit‘ hat sich mit diesen Themen und den Potenzialen der Digitalisierung für den Menschen und das Gesundheitswesen befasst. Mit zahlreichen Expertinnen und Experten wurde das Szenario einer Gesundheitsversorgung in der nächsten Dekade und daraus resultierende Handlungsempfehlungen an Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft formuliert. Die Digitalisierung ist nach Auffassung des Fachforums der Schlüssel für mehr Qualität und Effizienz in der Gesundheitsversorgung. Sie ermöglicht die bessere Versorgung der Patienten und unterstützt die Beschäftigten in der Branche.

Die zentralen Empfehlungen des Fachforums Digitalisierung und Gesundheit lauten:

  • Förderung der Entwicklung von digitalen Entscheidungshilfesystemen zum Ausbau der Präzisionsmedizin. Diese Systeme sollen das medizinische Fachpersonal bei der Diagnostik und Behandlung von Erkrankungen unterstützen und eine patientenzentrierte, individuelle Therapieplanung erleichtern.
  • Aufbau einer Online-Gesundheitsplattform. Ziele des Informationsangebotes sind die Erhöhung der Gesundheitskompetenz in der Gesellschaft sowie die Herstellung von Transparenz bei Therapiepfaden und -kosten.
  • Weiterentwicklung einer patientenzentrierten, standardisierten, elektronischen Gesundheitsakte. Sie ermöglicht jeder Person den einfachen, barrierefreien Zugang zu den eigenen Gesundheitsdaten und stärkt so die therapeutische Partnerschaft zwischen ärztlichem Fachpersonal sowie Patientin bzw. Patient.
  • Sicherstellen und Weiterentwickeln der Rahmenbedingungen zum rechtssicheren Einsatz digitaler Anwendungen. Rechtssicherheit stellt die Grundlage dar, um Digitalisierungspotenziale zu heben und kollaborative Behandlungskonzepte über alle Versorgungsphasen hinweg auszubauen. Ethische Aspekte sind zu berücksichtigen.
  • Identifikation und Förderung von Maßnahmen, die soziale Innovationen aktiv vorantreiben. Technologische und soziale Innovation müssen miteinander einhergehen, um nachhaltig ein gesundheitsförderndes Verhalten von Personen zu begünstigen – und zugleich das Innovationspotenzial der Branche zu befördern. Die Digitalisierung wird die Gesundheitsversorgung grundlegend verändern. Unser Szenario zeigt einen möglichen medizinischen Alltag am Ende der nächsten Dekade. Es soll helfen, eine konkrete Vorstellung über die Welt der Medizin 4.0 zu geben, ohne jedoch einen Anspruch auf Vollständigkeit zu erheben.

Arzt und Patient: ein gutes Team

Im Verhältnis zwischen Arzt und Patient geht die Entwicklung weg von der eher paternalistischen Position des Arztes – hin zu einer Beziehung stärker auf Augenhöhe. Der Patient ist informierter als früher und bringt sich aktiv bei Entscheidungen ein. Dazu beigetragen hat eine zentrale, geprüfte Informationsplattform im Internet und zertifizierte Gesundheitsapps, viele davon getragen oder initiiert von approbierten Medizinern, Gesundheitseinrichtungen und Betroffenenorganisationen. Der informierte Patient entscheidet aktiv und auf Augenhöhe mit.

Die Zukunft der Medizin ist digital.

Auch die behandelnden Ärzte profitieren vom verbesserten Zugriff auf Informationen und erleben die aktive Teilnahme von Patienten bei Therapieentscheidungen als bereichernd. Hausärzte, die ihre Patienten früher an Fachärzte weiterüberwiesen haben, können dank Telekonsil mit den spezialisierten Kollegen ihre Patienten wieder weitgehend selbst behandeln. Infolge des raschen Zugriffs auf neueste medizinische Erkenntnisse und Entscheidungshilfesysteme kann der Hausarzt für ein breiteres Krankheitsspektrum nicht nur erste Anlaufstelle sein, sondern auch in Zusammenarbeit mit dem Facharzt die jeweilige Behandlung betreuen.

(Auszüge aus: http://www.hightech-forum.de)

 

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