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Internationaler Brustgesundheitstag ist der 15. Oktober

 

Der Brustgesundheitstag zielt darauf ab, Informationen über die Gesundheit der Brust zu verbreiten und das Bewusstsein für Prävention und Früherkennung von Brustkrebs bei Frauen und Mädchen auf der ganzen Welt zu erhöhen.

Frauen sollten eine eigene Gesundheitsstrategie entwickeln, um die Brustkrebs Risikofaktoren so weit wie möglich zu reduzieren. Besonders wichtig dabei sind die Vermeidung von Übergewicht und Gewichtszunahme, Steigerung der körperlichen Aktivität und Lifestyle-Entscheidungen. Die Internationale Agentur für Krebsforschung schätzt, dass Übergewicht und Bewegungsmangel  etwa 25-33% der  Brustkrebsfälle ausmachen.

Mit einem BMI von 25 oder höher besteht ein erhöhtes Risiko postmenopausale Brustkrebs zu entwickeln. Übergewichtige Frauen, die bereits Brustkrebs gehabt haben, können dazu beitragen, das Risiko für weitere Probleme zu senken, indem sie ihr Gewicht im normalen Bereich halten.

Für jede Frau ist die Begegnung mit Brustkrebs ein ganz persönliches und individuelles Erlebnis und erst vor kurzem hat der Brustkrebs sein Tabu für uns verloren. In den USA zum Beispiel ist dies schon lange vor uns geschehen.

Grund dafür ist unter anderem die seit den 1990ern bekannte „rosa Schleife“ (engl. „Pink Ribbon“), die sich zu einem allgegenwärtigen Teil der Kulturlandschaft entwickelt hat.

Mit der "rosa Schleife" wurde Brustkrebs ins öffentliche Bewusstsein gerückt. Jeden Oktober spielen sogar alle Männer in der National Football League, welche die höchste Spielklasse im American Football ist, mit einer rosa Schleife auf dem Trikot.

Obwohl es viel mehr „Pink Ribbons“ in den USA gibt, ist es mittlerweile auch hier so, dass man  auf Damenhandtaschen, Kosmetik- und Haushaltsartikeln sowie bei eleganten Galas die "rosa Schleife" vorfindet.

Es ist schön, dass das Thema Brustkrebs soweit enttabuisiert werden konnte, dass Frauen sich ermutigt fühlen, ganz offen und ohne Hemmungen über ihre Erkrankung, ihre Sorgen, Ängste und Hoffnungen sprechen zu können.

Und es ist schön, dass es jetzt auch Organisationen wie EUROPA DONNA gibt, bei der sich Betroffene zusammengefunden haben, um anderen Betroffenen zur Seite zu stehen.