Die Diskussion über Frauen mit metastasiertem Brustkrebs hat viele Facetten.
Eines der Kernprobleme: die erschreckende Unkenntnis der Bevölkerung.

Es gibt zu wenig Hintergrundwissen. Zwar werden die allermeisten betroffenen Frauen und Männer von Brustkrebs geheilt und die Fünf-Jahres-Überlebensrate liegt bei über 80 bis 90 Prozent.

Doch diese positive Botschaft könne nicht darüber hinwegtäuschen, dass es eine Kehrseite gibt, die in der Öffentlichkeit noch viel zu wenig bekannt ist. Bei jeder dritten Brustkrebspatientin tritt die Erkrankung nach einigen Jahren wieder auf, schreitet fort und es bilden sich Metastasen. In einem fortgeschrittenen Stadium ist eine Heilung in der Regel nicht mehr möglich.

Völlig andere Probleme

Es ist eine Tatsache, dass Frauen mit metastasiertem Brustkrebs völlig andere Probleme haben als Frauen im frühen Stadium der Erkrankung.

Ein Kernproblem der Patientinnen ist die Tatsache, dass es in ihrem Alltag keine Frauen mit Brustkrebs gibt, die sich im gleichen fortgeschrittenen Stadium befinden. "Es gibt bisher kaum Vernetzung, und darunter leiden diese Frauen sehr", bedauerte Eva Schumacher-Wulf, Chefredakteurin des Krebsmagazins "Mamma Mia".

Im Ausland, vor allem in den USA, sei die Situation hingegen ganz anders, sagte Renate Haidinger, Gründerin der Organisation Brustkrebs Deutschland e.V.. Dort würden viel stärker die Möglichkeiten des Internets genutzt.

Viele Frauen, die die Krankheit besiegt haben, ziehen keinen Schlussstrich. Davon zeigte sich Doris C. Schmitt von der Stiftung Path überzeugt. PATH – Patient's Tumor Bank of Hope – ist die einzige Brustkrebs-Biobank, die von einem ehrenamtlichen Vorstand aus drei ehemaligen Brustkrebspatientinnen geleitet wird. (Auszüge aus: www.aerztezeitung.de)

 

Wir, von Europa Donna Austria

wollen uns verstärkt jetzt auch Patientinnen mit fortgeschrittener Erkrankung zuwenden.

Wir haben uns vorgenommen, dem Beispiel Deutschlands zu folgen und uns verstärkt für die besonderen Bedürfnisse und Anliegen der metastasierten Brustkrebs-PatientInnen und deren Angehörigen einzusetzen.

Was wird es heuer geben:

  • Erweiterte Neuauflage des Buches „Du bist nicht allein“ mit dem Zusatzkapitel „Der fortgeschrittene Brustkrebs)
  • Cafe Donna
  • Neue Broschüre „Der metastasierte Brustkrebs“
  • Facebook Gruppe MBC
  • Weitere Projekte sind in Planung

EINE GANZ WICHTIGE BOTSCHAFT FÜR DIE ÖFFENTLICHKEIT:

Metastasen sieht man nicht!

Auch wenn Betroffene unter vielen Einschränkungen leiden, sehen sie sehr oft aus wie das „blühende Leben“.

Einen ganz tollen Film, der dieses Thema bewusst machen soll und bei dem unsere Rebecca die Hauptrolle spielt, findet ihr hier:

 

 

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