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Nachdem sich meine Situation stabilisiert hatte und ich mich nicht mehr in Lebensgefahr befand, wurde ich aufgrund eines „Organisatorischen Tausches“ in die Intensivstation des SMZ Ost verlegt.

Und weil es noch nicht genug war, kam dort noch eine Darmperforation mit Not-OP, Sepsis, künstlicher Darmausgang und Platzbauch dazu…

Zu meinem Glück fiel ich in die Hände von ausgesprochen kompetenten und verantwortungsbewussten Ärzten, die sich dann einige Wochen danach auch meiner „ursprünglichen Erkrankung - Brustkrebs“ widmen konnten.

Meine linke Brust wurde nun doch entfernt, und - was für mich besonders wichtig war - ich bekam (zum Glück) keine Chemotherapie mehr !!!

Es folgten Physiotherapien, die mich langsam wieder mobilisierten und ich bekam Bestrahlungen, die ich sehr gut vertrug. Ich begab mich auf den Weg zurück ins Leben….

Ihr werdet es nicht glauben, wenn ich das jetzt sage….aber ich war zutiefst glücklich. Glücklich dass ich nach alldem noch lebte, glücklich meine Familie wieder bei mir haben zu dürfen, glücklich über jeden Schritt, den ich wieder gehen konnte,…

Und jetzt freue ich mich darauf, mit Euch gemeinsam in die Zukunft zu gehen !

Entdecken wir die Schönheit des Lebens….

 Die Schönheit des Lebens

….und nun weiter zu meiner Geschichte….

Mein mulmiges Gefühl hatte Recht bekommen. In den Räumlichkeiten des „Labor-Chefs“ erhielt ich mit folgenden Worten die Diagnose:

Sie haben einen „Multizentrischen Tumor“ mit drei Zentimetern Durchmesser, das ist nicht gut, da kann man nichts anderes machen als……eine Brustentfernung….

Stillschweigen. Ich hatte einen „Knödel im Hals“ und er rutschte schön langsam Zentimeter für Zentimeter tiefer, bis er schließlich wie ein schwerer Stein in meiner Magengegend liegen blieb….

Zuhause besprach ich alles mit meinem Mann und freundete mich mit dem Gedanken an eine Brustentfernung an. Danach überlegte ich, wohin ich gehen sollte….

Ich entschied mich für ein Peripherie-Krankenhaus nicht weit von unserem Wohnort entfernt, das eine „Onkologische Abteilung“ und eine „Brustkrebs-Erfahrene Chirurgische Abteilung“ hatte.

Es folgte ein Erstgespräch mit einem Chirurgen, der meinen Wunsch nach Brustamputation mit folgenden Worten ablehnte…Für mich ist das ein "Multifokaler Tumor"....“‘Nein, eine Amputation machen wir nicht, da sind sie in fünf Jahren auf mich böse. Wir machen eine „Neoadiuvante Chemotherapie“ (vor einer Operation) um den Tumor zu schrumpfen um danach brusterhaltend zu operieren. Ich war irritiert und fühlte mich überrumpelt. Ich war von der Diagnose noch so „benommen“, dass ich nicht hinterfragte und mir auch keine zweite Meinung einholte….

Danach ging es folgendermaßen weiter:

Biopsie / oberflächliches, unvollständiges und verharmlosendes Aufklärungsgespräch / fehlerhaftes aber rechtzeitig korrigiertes Setzen eines Portacath`s / Erste und einzige Chemo / Sepsis / Multiorganversagen / Herzinfarkt / und die Aussage des Peripheriekrankenhauses zu meinen Angehörigen: Wir können nichts mehr machen, die Patientin wird die Nacht nicht überleben…

Wenn mein Vater keinen „Aufstand“ gemacht hätte und trotz aller Widerstände einen Hubschraubertransport ins AKH erkämpfte, würde ich jetzt keinen Blog für Euch schreiben können…

Was lernte ich daraus???

  • Fragen stellen nach Optionen, Alternativ-Möglichkeiten, Medizinischen Fachbegriffen....
  • Eventuell eine zweite Meinung einholen
  • Nur in Kompetenzzentren zu gehen (Zertifizierte Brustgesundheitszentren)

Das war noch nicht alles….

Fortsetzung: Mein Weg zurück

Bevor ich Euch meine Geschichte weitererzähle, möchte mit einem Spruch, der mich sehr berührt hat, beginnen...

„Die Zukunft gehört denen, die an die Schönheit Ihrer Träume glauben“

Diesen Ausspruch von Eleanor Roosevelt fand ich in einem Buch, das ich Euch sehr ans Herz legen möchte:

„SEHNSUCHT nach LEBEN“ von Margot Käßmann mit Bildern von Eberhard Münch.

Um Euch einen kurzen Einblick zu gewähren zitiere ich einige Textstellen der Autorin:

SEHNSUCHT

Ein Wort, das unmittelbar Gefühle in uns auslöst. Sich sehnen, das ist etwas sehr Emotionales,….es schwingen Lebensfragen, Hoffnungen mit. Ein Mensch, der sich sehnt, träumt von Veränderung, wagt, das Vorgefundene infrage zu stellen. Wenn wir uns sehnen, bedeutet dies ja, dass wir wagen, Neues, ganz anderes zu denken – in unserem persönlichen Leben oder auch für unsere Welt…. Wer träumt, malt Bilder einer anderen Zukunft. Er oder sie hat noch die Kraft zu hoffen, den Mut zu denken, dass alles anders werden kann….

Sehnsucht

 

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