Monas Blog

 

 

Dass übermäßiger und lange andauernder Stress uns nicht gut tut, wissen wir alle. Doch was ist Stress eigentlich und wie können wir bewusst mit ihm umgehen? 

Stress ist eine evolutionsbiologisch angelegte intensive Alarmreaktion des Organismus auf Gefahr.

Das hat sich auch seit Urzeiten nicht geändert.....Hauptsache überleben, Kampf oder Flucht ist angesagt....

Stress Flucht oder Kampf

Im Tierreich finden wir diesen Mechanismus nach wie vor .

Beim Menschen hat sich durch die Entwicklung vieles verändert  - er muss nicht mehr in der freien Natur  jagen und kämpfen – Stress-Situationen entstehen jetzt völlig anders, aber die Symptome sind die gleichen....

Die Stress-Reaktion beginnt immer im Gehirn.

Die Auslöser für Stress sind vielfältig:

Angst, Ärger, Druck, Konflikte,  Zeitnot, Sorgen, Probleme, Einsamkeit, Enttäuschung, Negativität,…

Allein die „Erinnerung“ an ein Ereignis löst die gleiche „Stress“ - Reaktion aus, wie das „Echtereignis“.

Die individuelle Bewertung der Wahrnehmung bestimmt die zukünftigen Erinnerungen.

Unser Denken und Fühlen ist ausschlaggebend für unser (Wohl)- Befinden .  Mit dem Denken können wir unsere Einstellungen verändern.

Positive oder negative Erfahrungen in der frühen Kindheit ( ½ Jahr bis ca. 7 Jahre ) geben den Ausschlag, wie später mit Stress umgegangen wird.

 

Aber …..keine Sorge….. die „SELBSTBESTIMMUNG“ im Erwachsenenalter gibt uns die Möglichkeit, durch bewusste Gedankenkontrolle neue, bessere Automatismen  im Gehirn zu verankern.

Früher ging man von zwei Stressarten aus:

EUSTRESS  = positiver, gesunder Stress (alles, was man gerne macht )

DISTRESS  =  negativer, krankmachender Stress ( alles, was einem „aufgezwungen“ wird, gegen die      eigene innere Einstellung, gegen den eigenen Rhythmus,…)  

Aber Achtung !

Man kann sich nicht immer auf das eigene Gefühl verlassen.

Denn.....Endorphine ( Glückshormone ) können Stress-Empfinden überdecken !!!

Der Körper ist - zum Beispiel bei Computerspielen - in Alarmbereitschaft, auch wenn das Spielen Spass macht !

Deshalb vermeidet man heute bereits oftmals die Einteilung von Stress in "Gesunden" oder "Bösen".

 

Fortsetzung folgt.......

Das sind unsere beiden Kätzchen. Wir nennen sie liebevoll Bärchen und Mäuschen und wir haben schon sehr viel von ihnen gelernt…..

Zum Beispiel…so richtig entspannt faulenzen, ohne ein schlechtes Gewissen zu bekommen….

Mäuschen Bärchen

Könnt Ihr es ertragen, eine Stunde zu warten - und zwar, ohne etwas Besonderes zu tun ?

Viele Menschen erleben Ruhe und Stille als vergeudete Zeit. Deshalb versuchen sie krampfhaft sich zu beschäftigen.

Wir bewerten Langeweile für gewöhnlich negativ. Wir sind unzufrieden, haben das Gefühl unterfordert zu sein und nichts Sinnvolles oder Produktives zu leisten. Schließlich lernen wir von Kindesbeinen an, dass alles, was wir tun, Sinn und Zweck haben muss…

Unser Leben ist im Vergleich zu früher aber schneller und lauter geworden. Was für uns als Lärm gilt, ist für unsere Kinder normale Lautstärke und Filme aus früherer Zeit, kommen uns langatmig vor. Es können nur noch starke Reize zu uns durchdringen, wir ertragen Stille nicht mehr…

Dabei übersehen wir, wie wichtig Langeweile für unsere Produktivität ist. Ruhepausen sorgen ähnlich wie der Schlaf dafür, dass Gelerntes sich setzen kann, Zusammenhänge transparent werden und Kreativität entsteht.

Langeweile signalisiert uns, dass es Zeit für etwas Neues ist, Neues, das gerade dabei ist, vom Unterbewusstsein an die Oberfläche zu drängen.

Falls Euch also manchmal langweilig ist .....Gratulation..... Ihr seid in Sachen Glück auf dem richtigen Weg.

An dieser Stelle möchte ich Euch mit diesem wunderschönen Lied "SMILE" von Monika Müksch einladen zu träumen…..

 

 

Und noch etwas......ein kleines bisschen Egoismus kann auch nie schaden, ......wie heißt es doch so schön im Musical „Elisabeth“…….ICH GEHÖR NUR MIR

 

 

 

Freut Euch auf das Neue, ergreift die Chance der Langeweile !

Tal der Tränen

Es gibt Situationen im Leben, die uns in eine tiefe Krise stürzen können.
Durch die Diagnose einer schweren Erkrankung kann unsere Welt im Augenblick zusammenbrechen.

Welcher Arzt, welche Ärztin möchte schon gerne solche erschütternden Nachrichten überbringen oder gar noch Folgegespräche führen? …Keine(r)... und so kommt es oft vor, dass diese Gespräche „gnadenlos“ ausgesprochen oder „nebenbei“ laufen. Man fühlt sich so richtig allein gelassen….

        Passives Verhalten, gestörtes Vertrauen in den Arzt, geschwächte Gesundheit durch Stress und Ängste, sind die Folge.

       Gut gemeintes „Zureden“ reicht hier nicht. Flüchtet sich der Arzt auch noch in Floskeln wie „Kopf hoch! Das wird schon wieder...“, dann sind PatientInnen oftmals mutloser als zuvor, denn sie spüren die Hilflosigkeit ihres Arztes.

Jeder Mensch, der eine derart schwerwiegende negative Veränderung seines Lebens bewältigen muss, geht durch ein “Tal der Tränen“, bis er am Ende die neue Situation annehmen und sich auf sie einstellen kann. Dieser Weg durch das „Tal der Tränen“ läuft in bestimmten Phasen ab.


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