EUROPA DONNA ist eine europaweite Koalition von Gruppen, die den Austausch und die Verbreitung relevanter Informationen über Brustkrebs durch die  verschiedenen Kulturen fördern. Die Vollmitgliedschaft ist offen für europäische Länder, wie sie von der Weltgesundheitsorganisation definiert sind, sowie für jedes Land, das ein potenzieller Kandidat für die Aufnahme in die Europäische Union ist. Jedes Mitgliedsland hat ein nationales Forum, das innerhalb des europäischen Rahmens autonom agiert und diejenigen Ziele auswählt, die es im Rahmen der Zehn Ziele von EUROPA DONNA priorisieren möchte. In der Koalition sind derzeit 47 Länder vertreten.

 

Die Überlebenschance ist in einigen europäischen Ländern nicht nur deutlich besser als in anderen, auch die Situation innerhalb der Regionen bestimmter Ländern und von Krankenhaus zu Krankenhaus sind sehr unterschiedlich. EUROPA DONNA arbeitet daran sicherzustellen, dass alle europäischen Frauen/Männer Zugang zu den besten Vorsorgeuntersuchungen, Therapien sowie zu den besten verfügbaren "Brust-Sevices" haben.

Was bedeutet Advocacy

Der Akt der Vertretung, die Förderung einer Sache oder eines Zwecks für sich selbst oder andere, kann die Beeinflussung der Politik, die Beeinflussung der Gesetzgebung und die Veränderung der Einstellungen beinhalten.

In manchen europäischen Ländern ist dies kein einfaches Konzept, und das Wort "Advocacy" kann nicht direkt in einige Sprachen übersetzt werden. Zur Förderung seiner Interessenvertretungsziele und zur Wahrung des hohen Bewusstseins für seine zehn Ziele führt EUROPA DONNA Projekte und Programme in folgenden drei Hauptbereichen durch:

 

Bildung

Information

Advocacy

EUROPA DONNA entwickelt Bildungsprojekte, organisiert Workshops und internationale Konferenzen sowie gemeinsame Konferenzen mit anderen Organisationen.

Diese Konferenzen bringen führende Kliniker, Angehörige der Gesundheitsberufe, politische Entscheidungsträger, Parlamentarier und PatientInnen zusammen, um über Brustkrebs-Herausforderungen und -Entwicklungen zu diskutieren und die Advocacy-Qualitäten zu verbessern. Dazu gehören die europaweite Konferenz der EUROPA DONNA, die Pan European Conference, die alle zwei Jahre in einem anderen Mitgliedsland stattfindet, und die Europäische Brustkrebs-Konferenz (EBCC), die mittels Co-Sponsoring von Europa Donna, EORTC und EUSOMA ebenfalls alle zwei Jahre stattfindet.

Darüber hinaus hat EUROPA DONNA einen Europäischen Kurs zur Brustkrebs-Schulung entwickelt, der 2001 ins Leben gerufen wurde und nun jährlich in Mailand stattfindet. Jedes Mitgliedsland darf jährlich zwei Mitglieder zur Advocacy Ausbildung schicken. Für einige Jahre wurde der Kurs durch ein Stipendium der Europäischen Union unterstützt.

Um sicherzustellen, dass Frauen Zugang zu aktuellen Informationen haben, veröffentlicht EUROPA DONNA den ED-Ratgeber zu Brustgesundheit, einen ED-Newsletter, ED Pan-European Conference Vorgänge und Broschüren zu speziellen Interessensgebieten wie klinischen Studien.

Darüber hinaus hat ED einen Kurzleitfaden zu den EU-Leitlinien veröffentlicht, der eine kurze, "Laien" -Version der EU-Leitlinien für die Qualitätssicherung beim Screening und der Diagnose von Brustkrebs darstellt (Pub. EU, 2006).

Nach wichtigen Ereignissen veröffentlicht ED regelmäßig Pressemitteilungen und Konferenzberichte.

ED veröffentlicht auch Grundsatzerklärungen zu Themen wie Transparenz, HRT, Genomik und Sponsoring. Andere Dokumente, die für ED von besonderem Interesse sind, werden über unsere globale Website (www.europadonna.org) zur Verfügung gestellt.

EUROPA DONNA trägt dazu bei, die Einstellungen zu ändern und den Zugang von Frauen zu hochmoderner Brustpflege auf nationaler und europäischer Ebene zu verbessern.

ED hat eine aktive Interessenvertretungs- und Lobbykampagne entwickelt, die vor vielen Jahren mit einem Empfang in Brüssel im Juni 2000 begann, um den MEPs Brustkrebsfragen vorzustellen. Diese Kampagne wurde fortgesetzt und erreichte einige wichtige Meilensteine ​​mit der Gründung der Europäischen Parlamentariergruppe für Brustkrebs (EPGBC) im Jahr 2001 und der Verabschiedung der Brustkrebs-Resolution des Europäischen Parlaments im Juni 2003.

Im Oktober 2006 wurde eine neue Brustkrebs-Resolution des Europäischen Parlaments verabschiedet. Die neue Resolution bekräftigt die Forderungen der ersten Resolution zum Thema Brustkrebs von 2003 und beinhaltet neue Forderungen, wie die Stärkung der Forschung, den Schutz der Arbeitsplätze für Brustkrebspatientinnen und die europäischen Richtlinien für das Pflegepersonal. Im Jahr 2010 setzte sich die ED erfolgreich für eine Erklärung zum Thema Brustkrebs ein, die von einer Mehrheit der Abgeordneten unterzeichnet wurde.

Europa Donna veranstaltet auch einen jährlichen Informationstag im Europäischen Parlament für seine Kampagne zum Brustgesundheitstag. Siehe auch www.breasthealthday.org

 

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